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Heute um 17:00 Uhr findet in Chemnitz das Benefiz-Konzert am Karl-Marx-Monument in der Chemnitzer Innenstadt gegen Fremdenhass, Nationalismus und Faschismus statt. Dazu aufgerufen hatte nach den gewalttätigen Ausschreitungen durch Neonazis und der AfD das Bündnis Wir sind mehr, das von den Toten HosenMarteriaKRAFTKLUB, Feine Sahne FischfiletCASPERK.I.Z., TRETTMANN und Nura030 von SIXTN unterstützt wird.

Auf der Veranstaltung werden Spendengelder gesammelt, die zur einen Hälfte an die Hinterbliebenen von Daniel H. gehen, der am 28. August in Chemnitz sinnlos ermordet wurde, zur anderen Hälfte an Innitiativen, die sich gegen Fremdenhass und für mehr Menschlichkeit einsetzen.

Unterstützt wird die Veranstaltung auch vom AJZ Chemnitz, dem Bündnis Chemnitz Nazifrei, welches die bisherigen Proteste gegen die Neonazi-Versammlungen organisiert hat. Ebenso wird die bundesweit agierende Kampagne Kein Bock Auf Nazis, die Hardcore Help Foundation, Sea-Watch und LIFELINE dabei sein.

#wirsindmehr - Aufstehen gegen rechte Hetze - Solidarität statt Rassismus

Das kostenlose Konzert gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit wird live bei YouTube gestreamt:

Nach den mehr als besorgniserregenden Zuständen in Chemnitz, wo Rassisten, sogenannte besorgte (och, ihr Armen) Bürger, Neonazis und Faschisten einen traurigen Vorfall mit tödlichem Ausgang auf einem Stadtfest dazu nutzen, ihre braunen Ideologien zu skandieren, Menschen willkürlich angreifen und verletzen, ja gar jagen, beleidigen und diskriminieren haben sich die Toten Hosen, Marteria, Feine Sahne Fischfilet, K.I.Z. sowie die Chemnitzer Kraftklub und Trettmann zusammengefunden, um am kommenden Montag, dem 03. September laut zu werden gegen Rassismus.

Unter dem Motto "Wir sind mehr" findet das kostenlose Open Air-Konzert in der Chemnitzer Innenstadt vor dem Karl-Marx-Denkmal ab 17:00 Uhr statt.

Das Statement der teilnehmenden Künstler:

"Tausende Leute ziehen durch Chemnitz, instrumentalisieren einen erbärmlichen Mord und jagen wieder Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe. Es geht ihnen nicht darum zu trauern, sondern um ihrem Hass freien Lauf zu lassen. 

Es waren jedoch auch tausende Leute auf der Straße, die diese Hetze nicht hinnehmen wollten. Jede einzelne Person von euch feiern wir. Diesem rassistischen Mob hat man nicht unwidersprochen die Straße zu überlassen. Wir freuen uns, wenn noch viel mehr Leute den Arsch hochbekommen und wenn die Menschen, die sich diesen Zuständen immer wieder in den Weg stellen, auch mal Kraft tanken können. All den Menschen, die von den Neonazis angegriffen wurden, wollen wir zeigen, dass sie nicht alleine sind. 

Alle nach Karl-Marx-Stadt! Zusammen!"