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Via Epitaph Records ist heute die neue Parkway Drive-Platte "Reverence" erschienen. Wie auch "IRE" sorgten die ersten Singles für gespaltene Lager. Sänger Winston McCall nahm in den letzten Jahren Gesangsunterricht und soll dies' auch auf der vorliegenden Scheibe ausspielen. "Cemetery Bloom" mit seinem verhallten Drumkit, den Streichern und den Flüstervocals sowie den Chören könnte glatt ein Intro einer finnischen Fantasymetal-Band sein. "I Hope You Rot" wartet mit lupenreinen 80s Hardrock Riffs auf, die Halloween nicht besser hätten schreiben können und was sich die Band beim Refrain gedacht hat...auch wenn der Song von Kindesmisshandlung in der Kirche stammt, ist das Thema klanglich vlt. etwas plakativ interpretiert.

Bei "Shadow Boxing" singt McCall wahrlich - und rappt. Kann man mögen, muss man nicht. Bei der letzten Nummer "The Colour Of Leaving" - mehr ein Outro als ein "echter" Song - singt der Frontmann ebenfalls und durch das Düstere, unterstützt durch Streicher, erinnert mich die Nummer an gewisse Passagen der "Sing The Sorrow" von A.F.I.

Was allgemein auffällt: Parkway Drive schrammeln(!) sich durch zehn Songs und bleiben weit weit hinter ihren technischen Möglichkeiten, setzen auf Hardrock- und Fantasymetal-Elemente und wo der Song ggf. zu soft werden könnte, wird fix ein simpler Breakdown eingebaut. Allgemein klingen die Vocals durch den übermäßigen Stille Post-Einsatz häufig wie die der letzten von Kritikern und Fans zerrissenen King810-Platte, speziell beim Track "Alpha & Omega". Hört einfach rein, macht euch selbst ein Bild.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bm3bepnbxnbthzxopyzklvy2ebq?t=Reverence_-_Parkway_Drive

Nach "Wishing Wells" und "The Void" haben Parkway Drive nun die dritte Single des am 04. Mai erscheinenden Albums "Reverence" (Epitaph) veröffentlicht. "Prey" kommt beinahe wie ein Metalmusical daher, so setzt Sänger Winston auf Marilyn Manson-artiges Geflüster oder Marktschreier-Phrasen, die Gitarren schrammeln sich gemütlich durch drei Akkorde und fiedeln technisch reduzierte Dragonforce-Riffs. Für's Live-Entertainment gibt's auch massig "10.000 fists in the air!"-Gangshouts, bei denen kollektiv auch nach 25 Bier mitgegröhlt werden kann. Einzig der Part ab Min. 03:32 erinnert irgendwie noch vage an den Metalcore, mit dem sich die Band vor 13 Jahren im Rahmen der "Killing with A Smile"-Platte überhaupt erst ins Gespräch brachte.

Das Material des sehenswerten Videos stammt von bzw. die Regie hierbei übernahm Neal Walters, seines Zeichens Photo- und Videograph für Bands wie eben PWD, The Amity Affliction, Northlane uvm.

"We took stock of what we had and realized what actually mattered. What we went through was horrendous. I hope 'Reverence' is the kind of album that redefines what people expect of us, in the sense that you can now expect the unexpected. The time around we've taken more risks, and I don't think we've ever sounded more interesting." - Winston McCall (Vocals)

Unerwartet ist das bisher veröffentlichte Material nicht zwangsweise, da es musikalisch nicht allzuweit von "IRE" entfernt ist. Und von Risiken kann man auch nicht unbedingt sprechen, erzielte der Vorgänger doch die besten Chartplatzierungen der Bandgeschichte. "Never change a winning team" scheint hier eher die Devise zu sein und berücksichtigt man die anstehenden Live-Auftritte auf großen Festivals, macht das ganze System aus unterhaltungstechnischer Sicht vollkommen Sinn.

02.06.2018: Nürburgring — Rock Am Ring
03.06.2018: Nürnberg — Rock Im Park
06.06.2018: Dornbrin (AT) — Conrad Sohm Open Air
07.06.2018: Interlaken (CH) — Greenfield
14.06.2018: Nickelsdorf (AT) — Nova Rock Festival
16.06.2018: Gräfenhainichen — With Full Force Festival
22.06.2018: Dessel (BE) — Graspop

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Nach "Wishing Wells" haben Parkway Drive nun mit "The Void" ziemlich schnell die zweite Single des kommenden Albums nachgelegt. Und auch einen Namen hat der Longplayer nun. "Reverence" wird er heißen, wurde von George Hadjichristou produziert und am 04. Mai über Epitaph erscheinen.

Reverence represents the most honest and personal record we have ever created. It has been born though pain, sacrifice, and conviction, with the ultimate goal of expanding not only what Parkway Drive stand for musically, but who we are as people. Thank you for listening.” - Winston McCall (Vocals)

Die Tracklist:

01. Wishing Wells
02. Prey
03. Absolute Power
04. Cemetery Bloom
05. The Void
06. I Hope You Rot
07. Shadow Boxing
08. In Blood
09. Chronos
10. The Colour Of Leaving

Vorbestellen könnt ihr die Platte, auch als Coloured Vinyl hier.

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Via Epitaph Records haben Parkway Drive just ihre neue Single "Wishing Wells" veröffentlicht. Was anfängt wie ein Song der letzten King 810-Platte wandert dann zum Glück recht schnell in eine straighte Metal(core)-Nummer mit entspannter Geschwindigkeit. Klanglich wendet man sich (ja!) vom Stadionmetal der aktuellen Platte ab, verzichtet auf fußballstadionähnliche Chöre und bringt sogar NuMetal-Anleihen im Zwischen-/Endteil. Die Gitarren sind dennoch ein wenig gewöhnungsbedürftig, klingen sie im Refrain durch die Effekte gejagt (darunter scheinbar auch ein WahWah) doch wie Synthesizer.

Sänger Winston McCall sagt zum Song:

“‘Wishing Wells’ is the compression of grief into song. It’s attempting to place blame when there is none, seeking answers where there is only emptiness, and ultimately trying to find some kind of reason and meaning to justify the ultimate loss we will all be faced with in life. This is how this chapter begins and will end.”

"Burn your heaven
Flood your hell
Drown you in your wishing wells
Burn your heaven
Flood your hell
Damn you all
Because tonight I’m killing gods"

In Deutschland und um uns herum könnt ihr die Band dieses Jahr hier sehen:

02. Juni - Nürburgring, Rock Am Ring (DE)
03. Juni - Nürnberg, Rock Im Park (DE)
06. Juni - Dornbirn, Conrad Sohm Open Air (AT)
07. Juni - Interlaken, Greenfield (CH)
14. Juni – Nickelsdorf, Nova Rock (AT)
16. Juni -  Gräfenhainichen, With Full Force (DE)
22. Juni – Dessel, Graspop (BE)

Vor zwei Tagen war ich für Time For Metal bei Parkway Drive, Asking Alexandria und Stick To Your Guns in Düsseldorf in der Mitsubishi Electric Halle. Und was soll ich sagen...So wenig ich mich mit "IRE" anfreunden kann, so sehr beeindruckte mich die Show der Jungs. Schaut einfach mal rein. Weitere Photos folgen in den nächsten Tagen bei Facebook und Instagram.

Und aller äh, guten(?) Dinge sind drei. Nachdem heute zuerst das Musikvideo zu "Devil's Calling" und dann der zweite echte Bonustrack "Into The Dark" aufgetaucht sind, gibt es jetzt auch die Remix-Version des Songs "A Deathless Song", dieses Mal mit tatkräftiger Unterstützung von Jenna McDougall der Band Tonight Alive. So eine zusätzliche melodische Frauenstimme macht den Song i. d. T. recht interessant. Ob er dadurch besser wird, muss jeder für sich entscheiden.

Nach dem Release des heutigen Musikvideos zu "Devil's Calling" ist nun auch der zweite neue Bonustrack (neben dem Remix zu "A Deathless Song") von Parkway Drive zur "IRE" Deluxe Edition aufgetaucht. Etwas mehr nach vorne geht "Into the dark" schon, man zitiert sich melodisch Fußballstadion-technisch selbst ("Home is for the heartless") und...nunja...wer's mag.

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Nachdem Parkway Drive bereits den Audiostream zum Bonustrack "Devil's Calling" veröffentlicht haben, gibt es nun auch ein offizielles Musikvideo. Bei Youtube nur mit spanischen Untertiteln, bei Ampya in seiner Ursprungsform:

http://ampya.com/artists/parkway-drive/devils-calling

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Am 15. Juli erscheint die Deluxe-Version der aktuellen Platte "Ire". Drei Bonustracks sollen neue Kaufanreize schaffen. Als erstes geht "Devil's Calling" ins Rennen, der sich nahtlos in den Midtempo-Stadionrock-Sound einfügt. "Into the dark" und eine Remixversion von "A deathless song" mit Jenna McDougall von Tonight Alive komplettieren das Tripple. Ich kann weiterhin nichts damit anfangen. Geschmäcker sind ja aber zum Glück verschieden...

Falls Youtube das Video entfernt, gibt's hier den Stream von Epitaph Records: