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Via Epitaph ist heute "Palms", das neue Album der Post-HC Koryphäen Thrice erschienen. Klassische zehn Songs stark ist die Platte, die auf das 2016er "To Be Everywhere Is To Be Nowhere" folgt. Der Opener "Only Us" spielt mit dem Synthiesound der 80er, wie ihn viele Bands nach dem Erfolg der Netflix-Serie "Stranger Things" eingesetzt haben, was aber hier nicht platt und aufgesetzt wirkt, sondern sich gut einfügt. Die Single "The Grey" wird durch den waldbrandtrockenen Bass dominiert, "Everything Belongs" ist eine wunderschöne Ballade, die in einem epischen Outropart mündet und auch "Beyond The Pines" frisst den Hörer durch seine Melancholie auf. Der Punk ist tot. Lang lebe Thrice - trotzdem. Denn "Palms" ist deutlich spannender als sein Vorgänger oder die für mich vollkommen langweiligen "Beggars" und "Major / Minor".

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