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Am 21. Juni krempelten Turnstile, Fury und Spark das Magnapop in Krefeld gehörig um. 200 Personen soll der kleine Laden fassen, den ich noch aus Jugendtagen kenne und dessen Name und auch Interieur immer wieder wechselten. Und auch an diesem Abend sollte kein Stein auf dem anderen bleiben. Die recht junge Straight Edge-Band Spark machte den Anfang und konnte auch mit sympathischen missionierungsdrangbefreiten Ansagen überzeugen. Fury aus Orange County haben gerade einen Deal mit Run For Cover Records unterschrieben und besetzten an diesem Abend die Mittelposition. Sänger Jeremy Stith wirkte aggressiv und abwesend. Seine Ansagen, er habe seinen Kopf verloren...Pause...und er habe ihn wiedergefunden bestätigten diesen Eindruck. Ob einfach kein guter Tag oder Standard...ich weiß es nicht.

Turnstile enterten im Anschluss die Bühne und das Haus platzte aus allen Nähten. Zwischendurch kamen Ansagen, man solle sich weiter nach vorne bewegen, da zuviele Gäste noch nicht im Raum angekommen seien. Mittlerweile stehen zig Menschen neben den Musikern auf der Bühne...

Ansagen waren sonst aber eher Mangelware, was nicht als negativ zu werten ist da die Band einfach Hit auf Hit brachte, mal mit Brendan, mal mit Bassist Franz am Mikro. Nach der alten Werberregel "Bild vor Text" soll es das dann aber auch gewesen sein mit der Beschreibung des großartigen Abends, an dem bis auf einen zweifelhaften Gast, der meinte, mit den Fäusten geh Publikum vorgehen zu müssen alle sichtlich Spaß hatten im vermutlich größten (veganen) Fleischberg, den der Laden je gesehen hat.

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➡ TURNSTILE ➡ Fury ➡ SPARK @ Magnapop Krefeld, 18.06.2018 © 2018 www.quintenquist.com - Please tag this page/credit me...

Gepostet von Quinten Quist Konzertphotographie am Freitag, 13. Juli 2018