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Vergangene Woche Dienstag, dem 30.10.2018 ging's für MoreCore.de quasi per pedes ins Düsseldorfer The Tube zu Caligula's Horse, Circles und I Built The Sky, die mich bereits beim Euroblast 2018 so mitgerissen haben, daß ich mir die Show in der Heimat einfach nicht entgehen lassen konnte. Zudem ließ sich dadurch die Beinahe-Tradition, australische Bands im The Tube zu besuchen - damals mit Twelve Foot Ninja - fortführen. Und was soll ich sagen: Australier sind einfach die sympathischeren Menschen. Kein Witz. Viel Spaß mit den Photos:

Fotos: Caligula’s Horse, I Built The Sky und Circles in Düsseldorf (30.10.2018)

Am 14. Juli findet das 13. Open Source Festival auf der Galopprennbahn in Düsseldorf Grafenberg statt. Eine der wohl schönsten Festivalumgebungen lädt dazu ein, bei bestenfalls hervorragendem Wetter einen phantastischen Tag in entspannter Atmosphäre zu verbringen, inmitten des Waldes mit Tribüne inkl. Sitzplätzen, Blick auf die Rennbahn und allerlei kulturellem Drumherum wie den Open Squares, kleinen Ständen, auf denen sich Kreative präsentieren können, musikalisch untermalt von Acts wie Tocotronic, Cigarettes After Sex oder auch Live-Auftritten lokaler DJ-Größen wie Bufimann (aka Jan Schulte) oder Philipp Otterbach, der aus seiner Wahlheimat Berlin anreist.

So war's beim Open Source Festival 2017.

Ab 12:30 Uhr (bis 00:00 Uhr) geht's los und in diesem Jahr wird es mit dem Open Source Festival Congress auch wieder eine besondere Neuerung geben. Der OSFC bringt internationale Denker, Macher und Visionäre aus allen vorstellbaren Branchen und Geschäftsfeldern des globalen Markts zusammen. Talks von Professoren, Aktivisten, Philosophen, Künstlern, Managern, Redakteuren, Gründern, Youtubern, Erfindern und Tausendsassas aus Wirtschaft und Kreativität geben der modernen Musikkultur neue Impulse. Alle Details findet ihr hier.

Das komplette LineUp des Tages:

Mainstage:
Tocotronic
Cigarettes After Sex
Zugezogen Maskulin
Joan As Police Woman
Blackberries
Stillia

Carhartt WIP Stage:
Mykki Blanco
Mdou Moctar
Kamaal Williams
Normal 4 & Bufiman (Live)
Die Wilde Jagd
PONY
Laurel Halo
Philipp Otterbach

sipgate Young Talent Stage:
ANIMI VOX
Carpet Waves
Frogcodile
Jesusus
John Wayne On Acid
ORANGE SWAN
Sue Lèwig

NTS Radio - DJ Sets:
DJ Normal 4 & Bufiman
Frank D' Arpino
Max Graef
Rearview Radio
Rory Bowens
SWAN MEAT
Zozo

Tickets bekommt ihr hier. Und hier geht's zum FB-Event, wo ihr alle aktuellen Infos findet.

Vergangenen Montag war ich bei Evanescence in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle. Die Band lud zum symphonisch-elektronischen Abend, um ihr aktuelles Album "Synthesis" (BMG) und weitere Songs unterstützt von einem Klassikorchester live zu präsentieren.

Und ohne zuviel vorab zu verraten: Ich habe mehr erwartet. Eine 5.000 Personen-Halle, nicht die günstigsten Kartenpreise, eine routinierte Rockband mit professionellen Musikern, ein ganzes Orchester samt Dirigentin...viel Klassik, zuwenig Klasse. Aber lest selbst.

Hier findet ihr den Artikel bei Time For Metal.

Da ist er also gekommen, der 50. und letzte Tag (bzw. die letzte Show) der "Eskapist Tour" von The Hirsch Effekt. Und diese Mammut-Reise geht ausgerechnet in Düsseldorf und nicht gar in der Heimatstadt der Paarhufer - Hannover - zu Ende. Freude! Es ist meine dritte Show der Tour (und ich glaube, mein fünftes Konzert der Band insgesamt) und die Vorfreude groß.

Präsentiert von VISIONS, FUZE, SLAM, MORECORE, PRETTYINNOISE, FRITZ-KOLA und IMG Stageline hat der lokale Veranstalter Beer & Music diesen für die Landeshauptstadt musikalisch eher untypischen "Geheimtipp" (nach der Reise sollte sich das nun auch endgültig erledigt haben) in die altehrwürdige Punkzentrale der Altstadt Stone im Ratinger Hof geholt und meine Befürchtung, daß sich die oft zitierte und viel zu selten bewahrheitete "Rockcity" Düsseldorf bedeckt halten wird, widerlegte sich dann im Laufe des Abends aber überraschend und zum Glück. "Indielectropostpunkmetalmathcore" klappt also auch bei uns. Hervorragend.

Mind Like Hurricanes sind als Support wegen Krankheit leider zurückgetreten und Ancorae aus Monheim sind spontan für sie eingesprungen. Um 20:30 Uhr geht's dann los und Ancorae steppen hochmotiviert auf die Bühne, die Erfahrung aus diversen Live-Shows z. B. im Musikbunker Aachen, der Kölner Essigfabrik oder dem The Tube in der Altstadt im Gepäck. Die Vier um Sänger und Gitarrist Joe Sila präsentieren musikalisch und showtechnisch (Thrash)Metal(core) der Kategorie Trivium/Bullet For My Valentine und haben als Überraschung auch ihre aktuelle Platte "My Origin" erstmals als physischen Tonträger mit dabei. Solides Set und souveräne Einstimmung auf den Headliner.

Gegen 21:25 Uhr geht's dann weiter mit den Hirschen. Wie gewohnt und ein Muss ertönt "Like A Bridge Over Troubled Water" von Simon and Garfunkel als Intro und gerade heute treibt es einem die Gänsehaut auf die bebende Unterlippe. Moritz, Nils und Ilja machen am heutigen Abend wie gehabt keine Gefangenen. Soviel Energie und das nach 49 Shows. Und auch das Publikum versucht sich eingangs an einem Moshpit, erkennt aber schnell, daß die Polyrhythmik der Songs nicht sonderlich gut dazu geeignet ist, um sich durch den Laden zu schubsen. Mir soll es recht sein, kann ich die Musik der Drei so deutlich entspannter genießen. Wir sind ja keine 20 mehr^^.

"Einen schönen Club habt ihr, die Bühne ist ja schon...ziemlich klein." Der Vorschlag, daß sie einfach im Publikumsraum spielen und wir uns auf die Bühne stellen wird schnell verworfen. Aber trotz der Bühnendimensionen hält nichts Nils auch nur eine Sekunde an seinem Platz und auch Ilja wagt des Öfteren den Schritt auf den Egoriser mitsamt integrierter und beleuchteter Nebelkanone. Und auch Mo(ritz) nutzt gerne sein gesamtes Körpergewicht, um der Bassdrum nach einem Sprung in die Luft einen extra Kick mitzugeben.

"Jetzt kommt ein neuer Song, irgendwas mit 'X'...ich kann es selbst gar nicht aussprechen...Xaver." Und dann folgt - wer hat es erahnt? - die Kleinbürger-Prokrastinationshymne "Xenophotopia". Und an Ansagen spart die Band auch nicht. Nils merkt an, daß er sich gar nicht sicher sei, ob er heute Abend schon was gesagt habe (da Ilja eingangs die Kommunikation übernommen hat) und er blickt auf die zurückliegende Tour zurück mit den Worten "Moritz und ich hatten eine Menge Spaß. Und Ilja war auch dabei.". Ansagen wie diese bringen natürlich extra Sympathiepunkte, denn so ernst die Texte der Songs sind und so professionell und penibel die musikalische Umsetzung der studierten Musiker, so bodenständig und publikumsnah sind sie geblieben. Das ist die Mischung, die diese Band so besonders und liebenswert macht.

Hits wie "Berceuse" oder den Gänsehautgaranten "Inukshuk" vom aktuellen Album  "Eskapist" sind heute auf dem Speiseplan, ebenso wie massig ältere Nummern. Und das Publikum hat sich nicht zufällig hierher verirrt. Nein, in einem fort werden die Texte lauthals mitgesungen, mitgeschrien, miterlebt. Ein Traum. Der Egoriser scheint Nils irgendwann nicht mehr genug und er erklimmt eine am anderen Ende des Ladens stehende ca. 1,70m hohe Kiste, von der die Gäste schnell die leeren Bierflaschen abräumen, spielt von da mit Blick zur Bühne weiter.

Gegen 22:25 Uhr verlassen die Drei dann erstmals die Bühne. Eine Zugabe spielt die Band noch nach eindringlicher Bitte des Publikums und das Einzige, was heute irgendwie fehlt, ist Mos abschließender Sprung von seinem Drumkit was aufgrund der Deckenhöhe einfach unmöglich ist. Alles in allem ist dieser Abend ein wahrlich würdiger Tour-Abschluss mit vielen erinnerungswürdigen Momenten. Und wer mag kann auch noch kurz mit den Hirschen am Merch-Stand quatschen und sich allerlei Devotionalien signieren lassen, was auch von den Fans dankend angenommen wird.

Leider mussten die Herren relativ zügig wegen der anstehenden Party abbauen und abreisen, was man ihnen nach fast pausenlosem Touren seit Oktober 2017 auch gönnt. Danke und kommt bitte und gerne wieder!

Alle weiteren Photos findet ihr hier bei Facebook:

➡ The Hirsch Effekt ➡ ANCORAE @ Stone im Ratinger Hof, 10.03.2018 © 2018 www.quintenquist.com - Please tag this...

Posted by Quinten Quist Konzertphotographie on Sonntag, 11. März 2018

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Sowohl in London wie auch in Düsseldorf dürfen Blood Youth, die aktuell mit Neck Deep, As It Is und Real Friends auf Tour sind die Menge für Prophets Of Rage (das neue Album findet ihr hier) anheizen. Düsseldorf ist noch nicht ausverkauft, man sollte dennoch nicht allzulange zögern. Soviel Musikgeschichte auf einer Bühne wird es so schnell nicht mehr geben :).

Blood Youth aus dem britischen Harrogate haben mir ihrem 2017er "Beyond Repair" (Rude Records) einen satten Metalcore-/Post-HC-Batzen aufgefahren, der Fans von Beartooth & Co. ansprechen dürfte. Das Trio, das live mit Gastbassist anreist freut sich sichtlich über diese Gelegenheit:

"We are so stoked to be joining Prophets of Rage for two very special nights in London and Dusseldorf! These shows will be the biggest we have played so far and it's such an honour to be included on the same line-up as artists we have looked up to for so many years. See you there!" - Kaya Tarsus (Vocals)

Blood Youth Prophets Of Rage

 

In diesem Jahr findet das 12. Open Source Festival in Düsseldorf und erneut auf der schönen Galopprennbahn im Grafenberger Wald statt. Das wunderbar persönliche Open Air hat sich zu einem Event-Eckpfeiler für Fans von elektronischer und Indie-Musik etabliert und bringt jedes Jahr internationale Top-Acts in die Landeshauptstadt.

Dieses Jahr stehen auf zwei Bühnen u. a. neben den australischen The Temper Trap ("Love Lost") sowie den kanadischen Austra auch der dänische DJ Trentemøller neben der Düsseldorfer Antilopen Gang ("Beate Zschäpe hört U2") auf der Bühne.

Das komplette Line-Up:

Trentemøller, The Temper Trap, Antilopen Gang, Austra, Die Sterne, Love Machine, Mount Kimbie, Gaika, Ogoya Nengo & The Dodo Women's Group, BAR, Illa J, Chogori, Eiger Nordwand, Alpentines, Bellchild, Karlsson, Robin Soho, Suzan Köcher, Tired Eyes Kingdom, WATT!, We Are Rome

Das macht das Festival so besonders:

Nicht nur, daß die Macher in einer tollen Location bei Wind und Wetter auf eine gute musikkulturelle Mischung aus modernem Pop, Indie und Elektro setzen, nein, sie gehen die Extrameile und erweitern das Angebot auch für Künstler anderer Arten. So wird es auf 18(!) 3x3 Meter großen Flächen die sogenannten Open Squares geben, auf denen sich Visionäre und Talente aus den Bereichen Design, Architektur, Grafik, Kunst, Mode, Produkt, Film, Fotografie verwirklichen und präsentieren können. Zudem präsentiert die Kunsthochschule für Medien Köln unter dem Arbeitstitel >> KHM x OSF << bereits seit 2009 aktuelle künstlerische Positionen und Konzepte auf dem Festivalgelände. Junge Künstlerinnen und Künstler aus der Klasse von Professor Mischa Kuball zeigen teils unter Einbeziehung der lokalen Gegebenheiten zum Beispiel Videoinstallationen, Experimentalfilme oder Klangskulpturen. Aftershow-Parties sind selbstverständlich und in der Regel schnell ausverkauft. Also haltet euch ran!

Tickets:

Das Festivalticket kostet im Vorverkauf 36 € zzgl. Gebühren. Alle Online-Kaufoptionen findet ihr hier. Ebenso findet ihr hinter dem Link die Stores in Düsseldorf und Köln, in denen ihr die Tickets bis zum 07. Juli (Ladenschluss) kaufen könnt. Restkarten bietet der Veranstalter soweit verfügbar noch am 08.07.2017 ab 12:00 Uhr an der Tageskasse (Haupteingang Galopprennbahn) zu 46,- € an.

Alle weiteren Infos findet ihr hier auf der Festivalwebsite und hier geht's zum FB-Event.

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Am 11. Mai waren die erhabenen Twelve Foot Ninja mit den übermächtigen (ja, eine Tour der Superlative) Uneven Structure ein zweites Mal zu Gast in Düsseldorf. Nachdem sie das The Tube bereits in Windeseile ausverkaufen konnten (Photos findet ihr hier), war auch das ZAKK brechend voll. Besonderheit des Abends: Die Show stellte auch den Tourabschluss dar. Was das genau bedeutete, seht ihr auf den Photos, die es in einer neuen Galerie bei Facebook gibt. Lasst gerne ein Like da, wenn's euch gefällt. Die Seite wird regelmäßig geupdated mit allerlei Bands diversester Genres. Ich behaupte mal, es lohnt sich ;).

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"Take To The Skies - 10 Years Celebration" - unter diesem Motto stand das ausverkaufte Konzert der selbsternannten Trancecore-Koryphäen Enter Shikari, auf deren Hit "Sorry, You're Not A Winner" vmtl. jeder Leser hier bereits einmal  auf einer Party geklatscht hat ;). Was das ZAKK an diesem Abend erwartete, war eine unbeschreiblich gute Stimmung, schier unendlich viel Energie und in Sachen Partyfaktor stellte die Show gefühlt Parookaville, Mayday und Love Parade zusammen in den Schatten^^. Hut ab vor soviel Enthusiasmus, Authentizität und Leidenschaft.

Mit im Gepäck hatten die vier Jungs aus St. Albans die phantastischen Mallory Knox, die gerade erst ihr neues Album "Wired" veröffentlicht haben (das aktuelle Video zu "California" findet ihr hier).

Alle Photos findet ihr hier bei Facebook:

Was machst Du, wenn DIE aktuellen Crossover-Kings Twelve Foot Ninja, deren Alben Dich seit Jahren nicht loslassen vor Dir sitzen und auf Deine Fragen gespannt sind. Richtig, stammeln. Dazwischen habe ich aber dennoch ein paar verständliche Worte herausbekommen und auch Antworten erhalten^^. Viel Spaß mit dem äußerst amüsanten Videointerview.

Alle aktuellen Tourdaten der Band findet ihr hier.

TFM-Video: Interview mit Twelve Foot Ninja in Düsseldorf

Vor zwei Tagen war ich für Time For Metal bei Parkway Drive, Asking Alexandria und Stick To Your Guns in Düsseldorf in der Mitsubishi Electric Halle. Und was soll ich sagen...So wenig ich mich mit "IRE" anfreunden kann, so sehr beeindruckte mich die Show der Jungs. Schaut einfach mal rein. Weitere Photos folgen in den nächsten Tagen bei Facebook und Instagram.