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Am 09. Februar erscheint nach acht Jahren ein neues Album von Dashboard Confessional. Die Band, die es mit ihren Emo-lastigen Songs sogar in ein WDR Rockpalast Special geschafft hat, hat als ersten Vorboten der Platte "Crooked Shadows" (Fueled By Ramen) nun "We Fight” veröffentlicht. Der Song reiht sich nahtlos in die Werke der späteren Bandhistorie ein. Inhaltlich erläutert Sänger Chris Carrabba die Nummer wie folgt:

Everybody was equal and we were equally protected but we were equally encouraged to do something that challenged the status quo. But then the political climate has changed in such a way that, almost days after writing that song, America started to feel really regressive somehow. And all these great strides we made during the last administration had been threatened to be undone, and I realized that people have beliefs worth protecting, worth standing up for and I found a residence in that.

Hier bekommt ihr die Nummer bei den diversen Anbieter als Stream oder Kauf-Option.

Tracklist:

1. We Fight
2. Catch You
3. About Us
4. Heart Beat Here
5. Belong
6. Crooked Shadows
7. Open My Eyes
8. Be Alright
9. Just What To Say

Im Musikgeschäft gab und gibt es ja schon so einige Künstler, die anonym für andere Acts produzieren und die dann vlt. auch selbst mal das Rampenlicht im Gesicht fühlen wollten. nothing, nowhere ist scheinbar einer jener, denn mehr Infos, als daß er für diverse aktuell angesagt Bands Songs produziert ist nicht bekannt. Mit "Hopes Up" (Equal Vision) hat sich der singende Geisterproduzent nun als bekanntes Element Dashboard Confessionals Chris Carrabba dazugeholt und mischt Trap-Beats und flächige Gitarren, die kaum mehr nach Anschlag klingen, sondern eher synthetisch in einem eher melancholischen Song zusammen.

Als Goodie zur gemeinsamen US-Tour haben The All-American Rejects und Dashboard Confessional sich jeweils einen Song der anderen Band - quasi DIE Hits des jenigen - vorgeknöpft. "Move Along", das noch relativ nah am Original ist erhält durch Chris Carrabba noch eine extra Portion Wehmut. "Hands Down" ist komplett neu erfunden, schleppend und elektronisch angehaucht - ein wenig ungewöhnlich und nicht jedermanns Sache.

Daß Dashboard Confessional an neuem Material arbeiten, war mittlerweile bekannt. Daß sie aber eine Coversong-EP veröffentliche würden, überrascht hingegen. Chris Carrabba & Co. haben sich Songs der folgenden Künstler vorgenommen:

Justin Bieber: "Love Yourself"
The 1975: "Sex"
Julien Baker: "Sprained Ankle"
Sorority Noise: "Using"

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Eigentlich poste ich lieber Ergebnisse als Arbeitsstände, von denen niemand so richtig was hat. Im Fall von Dashboard Confessional mache ich aber mal eine Ausnahme, weil man so lange nichts von ihnen/ihm gehört hat. Der mittlerweile 41-jährige Chris Carrabba und das Mastermind hinter den Emo-Koryphäen Dashboard Confessional verkündete just, an einem neuen Album zu schreiben. Das neue Album wird damit das erste seit dem Release des 2009er "Alter the endings". Zwischenzeitlich nahm er mit seiner Zweitband "Twin Forks" 2014 ein Album auf, das in unseren Breiten irgendwie nicht ankam.
Ein Release-Datum gibt es nicht. Der Herr nimmt sich lieber Zeit und Ruhe, um das Emo-Revival, das seit ein paar Monaten zu laufen scheint kompetent zu befeuern.

Update: Neuer (zwischen Tür und Angel aufgenommener?) Teaser-Song "May" veröffentlicht:

Zwischen 2011 und 2014 war es still um die Taste of Chaos Tour. In Deutschland gastierte die Tour mehrmals und brachte u. a. Bands wie Killswitch Engage, Funeral For A Friend oder The Used auf die Bühne. 2016 kehrt das Konzept als Festivaltournee zurück - und das ist der Downer - leider vorerst nur in den USA. Das Line-Up ist deutlich Emo(core)-lastiger, als es früher war. Spannend dabei ist, daß man nach langer Zeit wieder was von Dashboard Confessional hört. Ebenso großartig ist, daß die mitgliederüberschneidenden Bands The Get Up Kids UND Reggie & The Full Effect zusammen auftreten.

Taste of Chaos 2016