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Kommenden Freitag ist es endlich soweit: Das nächste Complexity Fest im niederländischen Haarlem lädt Fans progressiver und experimenteller Genres zum kollektiven Musikgenuss. Nun steht auch das finale LineUp des erstmal zweitägigen Festivals fest und auch die Uhrzeiten der Shows wurden bekanntgegeben. Mit dabei sind im Patronaat Haarlem in diesem Jahr:

Freitag, 23. Februar (18:00-00:00):
CARNIFEX
JOHN FRUM
OCEANO
AVERSIONS CROWN
DODECAHEDRON
DISENTOMB
ULSECT
THE DALI THUNDERING CONCEPT

Tickets kosten 20 EUR und erhaltet ihr hier.

Samstag, 24. Februar (12:00-04:00):
SIKTH
THE FACELESS
BLANCK MASS
DØDHEIMSGARD 
VOLA
THREE TRAPPED TIGERS
SITHU AYE
EMPLOYED TO SERVE
GOD MOTHER
THE HIRSCH EFFEKT
TOSKA
KAOTEON 
CABAL 
KNALPOT
POIL
BARST
THE VOYNICH CODE 
HELIUM HORSE FLY 
CHIRAW 
IDEK
GIZÅH

Tickets kosten 35 EUR und bekommt ihr hier.
Die Wochenend-Tickets kosten vergünstigt schlappe 45 EUR und ihr findet sie hier.

Wer euch wann die Gehörgänge freipustet und das Hirn verdreht, seht ihr hier:

 

Alle Infos findet ihr auch im Event.

Kürzlich erfolgte die nächste Band-Ankündigung für das kommende Complexity Fest 2018 im niederländischen Haarlem. Zu großen Namen wie SikTh, Carnifex oder VOLA gesellen sich nun auch die folgenden Künstler am 23. und 24. Februar im Patronaat:

  • Dodheimsgard (Als Black Metal-Band in den 90ern gestartet, spielen sie heute experimentellen und atmosphärischen Avantgarde Metal)
  • Sithu Aye (Den britischen Solo-Künstler mit seinem instrumentalen "Happy Progmetal" kennen einige unter euch vlt. bereits von meiner Seite, z. B. von hier)
  • The Hirsch Effekt (Ihr aktuelles Album "Eskapist" schaffte es in meine Top 5 des Jahres 2017 und auch live ist das Artcore-Trio ein Erlebnis)
  • Toska (Instrumentaler Ambient Progressive Metal aus Brighton, UK)
  • Cabal (Beheimatet auf Long Branch Records, bei dem auch The Hirsch Effekt, Agent Fresco oder Uneven  Structure zuhause sind spielen die Kopenhagener Prog-Death, scharf wie ein Sturm Brotschneidemaschinen)
  • Barst (Das belgische Kollektiv spielt genreübergreifende Songs, wie es den Musikern eben in den Kram passt und bezeichnet das Ergebnis als “Wahnsinnsmusik”. Live wechselt die Besetzung jedes Mal, um ein einmaliges Erlebnis zu garantieren)
  • The Voynich Code (Die Portugiesen fanden hier auch bereits Erwähnung und werden mit ihrem Technical Progressive Deathcore sicher für viele lachende Gesichter sorgen :))
  • Knalpot (Das Amsterdamer Duo wird sicherlich zu den verrücktesten Erlebnissen des Wochenendes zählen. Electro, Dub, Post-rock, Ambient und Jazz sind die Pfeiler der experimentellen Musik, die live virtuos an diversen Instrumenten performed wird. Sie selbst sagen: "a motorbike race between Squarepusher, Radiohead and Clark". Man darf gespannt sein)
  • The Dali Thundering Concept (Die Pariser Mathmetal/-core kennen einige vlt. noch vom Euroblast oder dem UK Tech Fest)
  • Helium Horse Fly (Mit der Sängerin Marie Billy am Mikro und den Keyboards klingt das, was die Lütticher über sich selbst sagen extrem spannend: "Avant-garde experimental rock, venomous noise music, progressive baroque hardcore")
  • Chiraw (Die Niederländer melden sich nach einer Pause live zurück und performen Teile ihres kürzlich erschienen Albums "Machinarium". Musikalisch bedient man sich an Elementen aus Death und Industrial Metal, durch die Band selbst wie folgt beschrieben: "heavy, energized, brutal riffs, industrial atmospheric samples, crystal clean melodies, killer shouts and ground pounding beats")

Drei weitere Bandbestätigungen stehen noch aus.

Bereits bestätigt:

  • SikTh
  • Carnifex
  • John Frum (aktuelle und ehemalige Mitglieder von The Dillinger Escape PlanThe FacelessJohn Zorn)
  • Three Trapped Tigers
  • God Mother
  • Ulsect (ehemalige Mitglieder von Dodecahedron und Textures)
  • Blanck Mass (UK)
  • VOLA (DK)
  • Oceano (USA)
  • Employed To Serve (UK)
  • Aversions Crown (AUS)
  • PoiL (FR)
  • DISENTOMB (AUS)

Tagestickets gibt es für 20 EUR (Freitag) und 35 EUR (Samstag). Die Wochenend-Tickets gibt es hier.

Hardfacts:
Complexity Fest
23. (ab 18:00 Uhr) und 24. Februar (bis 04:00 Uhr) 2018
Patronaat Haarlem, Niederlande (Adresse)
Info & Tickets
Facebook-Event

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Jahresrückblicke knospen allerorten wie übereifrige Schneeglöckchen. Es scheint also an der Zeit, ein paar Worte zu verfassen. Rein rational ist der Moment an Mitternacht am 31.12. zwar tägliche Routine und es ist nichts Besonderes dabei, aber irgendwie muss(?) man ja einen Zeitraum für ein Resümee festlegen.

Für mich war es ein spannendes, lehrreiches und auch irgendwie erfolgreiches Jahr. Ich konnte viele neue Leser für mein kleines und dennoch breitgefächertes und (das ist eben mein Hauptfokus) persönliches Magazin begeistern, habe wirklich unerwartetes (und überwältigendes <3) Lob erhalten für das, was ich aus Leidenschaft zur Musik tue (und mit dessen Ausmaß ich nicht annähernd gerechnet habe).

Vermutlich langweilt es den ein oder anderen Leser gewaltig, jedes Detail zu reflektieren. Wir haben ja alle keine Zeit. Und geben wir es zu: Wir haben auch keinen Bock 😜. Deshalb nachfolgend mein "Executive Summary" in Zahlen und Fakten für alle, die es bis hierhin geschafft haben und neugierig bleiben:

Sechs komplette Festivals habe ich dieses Jahr mit der Kamera und in Worten begleiten dürfen:

Complexity Fest 2017 (Haarlem, NL)
Open Source Festival (Düsseldorf, GER)
Eier Mit Speck 2017 (Viersen, GER)
Vainstream Festival 2017 (Münster, GER)
Malmö Festivalen 2017 (Malmö, SWE)
Euroblast 2017 (Köln, GER)

Insgesamt habe ich darüber hinaus (mit der Kamera) 46 einzelne Shows mit zusammengerechnet 123 Auftritten dokumentiert, und das grenzübergreifend in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Dänemark und Tschechien. Zusammen mit den Festivals müssen es damit ca. 200 Einzelauftritte gewesen sein.

Meine fünf Alben des Jahres:
The Hirsch Effekt - Eskapist
Leprous - Malina
Turnover - Good Nature
Citizen - As You Please
The Contortionist - Clairvoyant

Meine fünf Konzerte des Jahres (eigentlich unmöglich, es herunterzubrechen, aber versuchen wir's):
Uneven Structure/Twelve Foot Ninja, Düsseldorf (GER)
Parkway Drive, Düsseldorf (GER)
Agent Fresco/Leprous, Vosselaar (BE)
Underoath, Köln (GER)
MyTerror, Prag (CZ)

Mein Festival des Jahres:
Euroblast. Ohne Worte. Phantastische Musiker, glückliche Gesichter aus aller Welt überall, Backstage-Zugang und somit jede Band von Anfang bis Ende sehen und photographieren können. Das Festival ist jedes Jahr wieder ein einzigartiges Erlebnis. Auch wenn ich gerne erwähnen möchte, daß auch das ehrenamtliche Team vom Eier Mit Speck grandiose Arbeit leistet und internationale Top-Acts wie Devin Townsend, Agent Fresco, Turbostaat oder die Indie-Newcomerin Alice Merton in familiärer Atmosphäre für einen unglaublich fairen Preis an den Niederrhein holt. Meine Hochachtung!

Mein Moment des Jahres:
Eigentlich gibt es zwei Momente. Da wären zuerst gut 30 Minuten Videointerview mit den super sympathischen Crossover-/Neofusion-Göttern Twelve Foot Ninja vor ihrer Show in Düsseldorf. Da sitzen fünf ausge-/erwachsene Vollblutmusiker vor Dir und stehen Dir mit Humor und zugleich professioneller Ernsthaftigkeit Rede und Antwort, während Igor, Gitarrist bei Uneven Structure, im Hintergrund tätowiert wird und die Nadel leise vor sich hinsurrt.
Der zweite Moment war jener, als mich Arnór nach der Agent Fresco-Show in Belgien auf die Bühne rief und ich das Publikumsphoto zusammen mit der Band schießen konnte. Diese zehn Sekunden, in denen man es total versauen kann oder einfach alles gut läuft. Und das tat es glücklicherweise.

Mein peinlichster Moment des Jahres:
Es läuft aber auch nicht immer alles rund. Nach zehn Minuten Videointerview mit Twelve Foot Ninja bemerken, daß die Batterien im Mikrofon fehlen...autsch. Die Jungs konnten aushelfen und haben es mir nicht übel genommen. Eine Geschichte mehr...

Famous last words:
Ich möchte besonders all denen - euch - danken, die hier immer wieder reinklicken, mir Lob aussprechen und mich in dem bekräftigen, was ich tue, bei den PR-Agenturen, Band-Managerinnen und -Managern, Veranstaltern und Bands, die es mir ermöglicht haben, großartige Shows zu dokumentieren und Platten zu rezensieren, lange bevor sie offiziell veröffentlicht werden - und natürlich auch bei (um die oberen Köpfe der Hydra zu benennen) Piety, Kai und René von Time For Metal für ihre tolle Arbeit und alles, was ich dank dieses tollen Magazins auf der Haben-Seite verbuchen kann. Außerdem gilt mein Dank den vielen Photographen, mit denen zusammen das Erlebnis einer Show nochmal um Einiges wertvoller, lustiger und unterhaltsamer ist.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr - und seid nett zueinander ✌🏼.
Wir lesen uns wieder 😊.

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Daß das Complexity Fest 2018 in Haarlem im Patronaat (eine wirklich tolle Location) noch so einige Leckerbissen in der Hinterhand haben wird, war stark anzunehmen. Daß aber in der zweiten Welle schon dermaßen großartige Acts verkündet werden, freut umso mehr. Denn nach Bands wie Carnifex und SikTh gesellen sich nun folgende weitere Acts ins Line-Up des niederländischen Prog-Festivals:

  • Blanck Mass (UK)
  • VOLA (DK)
  • Oceano (USA)
  • Employed To Serve (UK)
  • Aversions Crown (AUS)
  • PoiL (FR)
  • DISENTOMB (AUS)

Bereits bestätigt:

  • SikTh
  • Carnifex
  • John Frum (aktuelle und ehemalige Mitglieder von The Dillinger Escape PlanThe FacelessJohn Zorn)
  • Three Trapped Tigers
  • God Mother
  • Ulsect (ehemalige Mitglieder von Dodecahedron und Textures)

Tagestickets gibt es ab heute für 20 EUR (Freitag) und 35 EUR (Samstag). Die Wochenend-Tickets gibt es hier.

Facebook-Event: Complexity Fest 2018

Nach einem phantastischen 2017er Complexity Fest (hier findet ihr einen Bericht auf italienisch mit Photos von mir bzw. hier die Galerie bei Facebook) im niederländischen Haarlem, 2,5 Autostunden von Düsseldorf entfernt mit  Künstlern wie Agent Fresco, Ihsahn, Uneven Structure oder Napoleon geht es im Februar 2018 in die nächste Runde. Bisher wurden folgende Künstler bestätigt:

  • SikTh
  • Carnifex
  • John Frum (aktuelle und ehemalige Mitglieder von The Dillinger Escape Plan, The Faceless, John Zorn)
  • Three Trapped Tigers
  • God Mother
  • Ulsect (ehemalige Mitglieder von Dodecahedron und Textures)

Dieses Jahr wird das Event im Patronaat sogar über zwei Tage gehen, beginnend am Freitag, dem 23. Februar ab 18:00 Uhr bis 02:00 nachts und am Samstag von 12:00 Uhr bis 04:00 Uhr nachts/morgens.

Facebook-Event: Complexity Fest 2018

Die ersten Tickets können bereits zum Vorzugspreis von unglaublichen 25,00 EUR (exkl. Gebühren) hier erworben werden: http://bit.ly/2xI2cWF (ich hatte keinerlei Probleme mit der Bezahlung und Zustellung beim niederländischen Anbieter)
Tagestickets folgen demnächst.

Für Fans progressiver (Metal-)Musik ein Muss und das erste Highlight des Jahres. Sehr familiäre Atmosphäre, top organisiert, modernes Venue mit allerlei Schnickschnack und hinsichtlich Sehenswürdigkeiten kann man auch einfach noch den Sonntag dort verbringen, durch die Altstadt bummeln oder/und ans Meer fahren.

Complexity Fest 2018 First Wave

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Das italienische Metal-Onlinemagazin Metal Italia hat einen Bericht zum diesjährigen Complexity Fest in Haarlem bei Amsterdam veröffentlicht. Live on stage gab es u.a. Agent Fresco, Napoleon, Uneven Structure, Kadinja, Ihsahn uvm. Ich durfte ein wenig Bildmaterial beisteuern. Viel Spaß mit dem umfangreichen Bericht und den Photos.

https://metalitalia.com/live_report/complexity-fest/