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Vergangenen Montag, den 14. Oktober ging's für Time For Metal ins Kölner Palladium zu etwas Altem und etwas Neuem: Three Days Grace, seit 1997 umtriebig und verantwortlich für Hits wie "I Hate Everything About You" sowie die Durchstarter Bad Wolves beehrten die Domstadt und das muss natürlich dokumentiert werden.

Three Days Grace + Support am 14.10.2018 im Palladium, Köln

Am Tag des Todes der Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan stand ein Vocal-Feature im Studio mit der amerikanischen Band Bad Wolves in ihrem Kalender. Zu dieser Kolaboration ist es leider nie gekommen. Zu Ehren der Sängerin hat die Band den Song dennoch veröffentlicht und die Einnahmen aus den Verkäufen kommen ihren Kindern zugute.

It was the greatest honor to know she liked our version and wanted to sing on itWe’re deeply saddened by the sudden loss of Dolores and by the fact that she’s leaving behind three children so we are donating the proceeds from the song to her kids”. - Tommy Vext (Vocals)

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Man könnte bei den Bad Wolves aus Los Angeles realistisch betrachtet von einer Supergroup sprechen: Ex-Devil Driver-Gründer John Boecklin (Schlagzeug/Gitarre), Sänger Tommy Vext (Snot, Divine HeresyWestfield Massacre) und Doc Coyle (God Forbid) sowie Chris Cain (Ex-Bury Your Dead) an den Gitarren neben Kyle Konkiel (Vimic, In This Moment) am Bass haben es sich nach eigener Angabe zur Aufgabe gemacht, die hirnbetäubende musikalische Bösartigkeit von Meshuggah und Sevendusts zeitlose Unwiderstehlichkeit zu kombinieren...und damit wär's dann nicht mal getan.

Im Sommer 2016 hat John Boecklin sich in die Audio Hammer Studios eingebucht und zusammen mit Mark Lewis (Trivium, All That Remains) am Debütalbum gearbeitet. Wie die Scheibe heißen wird und wann sie erscheinen soll, war noch nicht herauszubekommen.

Als erstes Ergebnis knallt die Band uns nun "Learn To Live" um die Ohren und der Song ist nicht bloß eine laue Hardcore-Plattitüde, sondern hat eine wichtige Bedeutung für den Sänger der Band:

The aim of the song was to basically challenge listeners to ask themselves, ‘Am I willing to take personal responsibility for my own happiness?’,” says Vext. “It’s a concept I use in my day-to-day life as a sober life coach. It’s meant to address situational depression, anxiety, and the disconnect from interpersonal relationships as a byproduct of social media addiction.

Tommy Vext