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Nach dem wunderschönen handgemachten Video zu "Alien Shivers", an dem VOLA-Bassist Nicolai und seine Partnerin Anne ca. zwei Monate arbeiteten, ist heute das komplette Album "Applause Of A Distant Crowd" via Mascot Records erschienen.

Produziert wurde die Platte von Sänger Asger Mygind, gemastert vom preisgekrönten Andy VanDette, der bereits für Sevendust, Skillet oder die Beastie Boys arbeitete. Klanglich sollten sich eingesessene Fans direkt im neuen Werk wiederfinden. Womit sie sich aber arrangieren müssen, sind die weniger komplexen und eher flächigen Kompositionen, die mehr Atmosphäre und Ruhe schaffen als hektische Momente, wie sie auf dem Vorgänger "Inmazes" des öfteren vorkamen.

Da ist zum Beispiel das verträumte "Vertigo", das von reduziertem Instrumenteneinsatz und Asgers sonorer Stimme lebt. Oder der geshuffelte Titeltrack, der erst zur Mitte anzieht sowie der Abschluss der Platte "Green Screen Mother", bei dem Asger allein von Martins Keyboard-Klängen begleitet wird. Dem entgegen stehen aber dann straighte Progrock-Nummern wie "Ghosts" oder "Still".

VOLA haben keine zweite "Inmazes" geschaffen, sondern probieren sich aus, nutzen ihr Potential an den Synthies und am Mikro und erweitern ihren musikalischen Katalog um Nummern, die auch ein breiteres Publikum ansprechen könnten. Auf der aktuellen Tour mit Monuments werden auch bereits neue Tracks gespielt. Wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut sie euch an. Es lohnt sich.

Bestellen könnt ihr die Platte z. B. hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bb3wgegvozrrquhuvuwjycgwc6y?t=Applause_Of_A_Distant_Crowd_-_VOLA

Nach "Jaws" haben Sleep Token, das Mysterium aus UK, das von "Vessel" angeführt wird und Ambient, Soul und Prog-Post-Metal verbindet nun die nächste Single "The Way That You Were" veröffentlicht. Die gospelartige Nummer kommt gänzlich ohne Drums und Gitarren aus und fokussiert alleine auf die Stimme des unbekannten Sängers sowie die Orgel-Instrumentierung. Es gibt leider auch weiterhin keine Infos zu einem kommenden Album bzw. einer Tour hierzulande.

Streamen und kaufen könnt ihr den Song auch hier.

Um es in den Worten der Jünger zu sagen: Worship!

Nach "Even In Death", der B-Seite des aktuellen Albums "Fail You Again" (Pure Noise Records) haben Can't Swim nun die erste Single des kommenden Albums "This Too Won’t Pass" veröffentlicht, das am 16. November wieder über erwähntes Label erscheint. "My Queen" heißt die Nummer, die wahrlich ein grandioses erstes Signal ist. Anfänglich im Emo/Alternative versunken zeigt der Song zum Ende hin seine brachiale Post-HC Seite.

Basis des Aufnahmeprozesses war die Auseinandersetzung von Chris LoPorto (Gesang) mit dem Begriff "Evil" (böse, schlecht), einem Begriff, der alles zusammenfasst, was er an Böswilligkeit fühlt über eine Reihe von Elementen in seinem Leben, seien es die Ereignisse seiner Vergangenheit, die ihn nicht loslassen oder das eigene Fehlverhalten, das er in seiner unmittelbaren Umgebung und der Gesellschaft als Ganzes beobachtet.

Problems haunt you, infect you, and in time become a part of who you are,” LoPorto explains, “You might find ways to distract yourself or try and forget but every time you look in the mirror you’ll only see reminders of what you hate. Evil surrounds us and in time, becomes a part of who we are. Let this band be a reminder of that.” - Chris LoPorto (Lead Vocals)

Tracklist:

1. What Have We Done
2. My Queen
3. sometimes you meet the right people at the wrong times
4. Hell In A Handbasket
5. Congratulations, Christopher Hodge
6. Malicious 444
7. Not The Way It Was
8. Amnesia 666
9. Daggers
10. Winter of Cicada

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier (die meisten Vinyl-Editionen in anderen Shops sind bereits ausverkauft, also seid schnell).

Seas, das sind Chris HughesPeter Krpan und Erik Hughes (alle Moneen), Michael Bolt und Adrian Mottram (Sights And Sounds). Dem geneigten Post-HC/Emo-Fan wird hier schnell klar, was hier an kreativem Potential zusammenkommt. 2011 nahm Chris Hughes die EP "Fragments and Dreaming" noch alleine auf, während auf dem Debütalbum "Fade Out Into The Night" 2013 bereits alle Musiker zusammenarbeiteten.

With the first full-length, I intentionally did everything other than the drums and bass on my own – in a way just to prove something to myself; I just needed to. This time, I felt more comfortable writing the songs and then leaving them kind of bare to let the other guys make their marks.

Heute gibt es die erste Single "Without A Sound" vom am 09. November via Dine Alone Records erscheinenden Album "Cursed". Melancholischer Indie/Alternative/Emo-Rock erster Klasse und ein Muss für alle Fans der frühen 200er Emo-Welle.

Vorbestellen könnt ihr das Album (physisch scheinbar nur aus Kanada) hier.

Am 26. Oktober erscheint via Epic "12 Bloody Spies", das B-Seiten und Raritäten-Album von Chevelle. Daraus gibt es nun "Sleep Walking Elite". Derweil arbeitet die Band aber auch mit Hochdruck am Nachfolger des 2016er Albums.

Tracklist:

01. A Miracle
02. Sleep Walking Elite
03. In Debt To The Earth
04. Sleep Apnea (acoustic version)
05. The Clincher (Version 103)
06. Fizgig
07. Glimpse Of The Con
08. Indifference
09. Until You’re Reformed
10. The Gist
11. Delivery
12. Leto’s Headache

Vorbestellen könnt ihr das Album hier oder hier.

Am 23. November erscheint via Century Media Records "Extinction(s)", das neue Album von Unearth. Nach der Single "Incinerate" gibt es nun Single Nr. 2 mit dem Titel "Survivalist". Die rohe Metalcore-Nummer mit gefühlten 70% Breakdown-Anteil bringt Erinnerungen an die frühen 2000er zurück, als Metalcore noch deutlich näher am Hardcore dran war.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Nach den drei Singles "Unheavenly Creatures", "The Dark Sentencer" und "The Gutter" haben Coheed And Cambria nun die vierte Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Old Flames" heißt sie und ist eine Rock-Hymne mit College Rock-Einschlag zwischen guter Laune und Melancholie. Yep, hört selbst.

"Vaxis – Act I: The Unheavenly Creatures" erscheint am 05. Oktober dann via Roadrunner Records, ganze 15-Songs stark. Hier findet ihr alle Vorbestelloptionen.

Eine der Speerspitzen des deutschen modernen Progressive Alternative Rocks ist zurück. The Intersphere aus Mannheim melden sich mit der ersten Single des kommenden Albums eindrucksvoll zurück auf der Bildfläche. "Secret Places" hat alles, was die Band bereits mit Hits wie "Prodigy Composers" oder "Atmospheres" schaffte: Melodie, treibende Rhythmen, teils vertrackt, teils straight, crunchy Gitarren, Atmosphäre, Ambiente. So kann's weitergehen.

Am 30. November erscheint dann "The Grand Delusion" via Long Branch Records und vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Live geht die Band ab Ende November ebenfalls auf Tour:

Bild könnte enthalten: Text

Passend zum Release ihres aktuellen Albums "Proper Dose" sind The Story So Far aktuell auf Promo-Tour und haben hierzu die mächtigen Citizen sowie All Get Out im Gepäck, die am 02. November diesen Jahres ebenfalls ihr neues Album "No Bouquet" (Equal Vision) veröffentlichen.

Los ging's mit dem deutschen Ableger der Tour am Dienstag in Köln im ausverkauften Gebäude 9, einem der wenigen verbliebenen mittelgroßen Venues der Domstadt, die Clubatmosphäre versprechen. Zeitig starteten All Get Out, die laut Facebook-Bio nur aus Nathan Hussey (Gesang und Gitarre) sowie Kyle Samuel (Gitarre) bestehen. Auf einen Bassisten sowie einen Drummer verzichtete man aber dennoch nicht. Irgendwo zwischen gemäßigten Thrice und Moose Blood würde ich den Sound des Duos ansiedeln. Kyle Samuel, der auch als Session- und Live-Gitarrist arbeitet und der Country Music-Szene Texas' verbunden ist, hatte sichtlich Spaß daran, live zu spielen und man sah ihm seine Routine (auch aus Shows mit seiner früheren Band The Rocketboys, die bereits für Twenty One Pilots den Opener mimten) deutlich an.

Als nächstes durften Citizen ran. Die Band hat auf der aktuellen Tour ihr 2017er "As You Please" (Run For Cover Records) im Gepäck, eines der für mich besten Alben des Jahres. Und schlagartig wurde es unruhiger im Publikum. Neben Songs des erwähnten Albums fand sich auch die Post-HC Hymne "Sleep" auf der Setlist wieder und die ersten Crowdsurfer riefen zum kollektiven Wettspringen während des mitreißenden Sets. Sänger Mat, dem seine Fitness deutlich anzusehen ist hielt dann und wann auch bereitwillig das Mikro ins Publikum, um dem geneigten Fan seine five seconds of fame zu ermöglichen.

Der Headliner The Story So Far gab anschließend 15 Songs von vier Alben zum Besten und im Publikum gab es kein Halten mehr. Ohne Graben vor der Bühne und Security hatten die Gäste es leicht, die Bühne entweder selbst zu erklimmen oder bodysurfend dort aufzuschlagen. Abgesehen von einem fragwürdigen Sprung mit den Knien voran, einer blutigen Nase durch einen Ellbogen und einem umgefallenen Mikrophon (mehr fiel mir nicht auf) lief der Abend aber überraschend human ab. Sänger Parker Cannon, der gemütlich gekleidet in Oasis-Manier am Mikro verweilte erzählte zwischendurch kleinere Geschichten, auch, daß sie aus ungewöhnlich großen Gläsern Bier getrunken hätten. Tja, und das trotz der niedlichen 0,2l Gläser der Domstadt ;). Für die Show vor der Bühne sorgte das Publikum selbst, indem sich einige der Gäste um einen freie Fläche inmitten des Raums kümmeren, die dann auf eine undefinierbare Zählzeit kollektiv durch den pogenden Mob wieder besetzt wurde.

Alle Photos findet ihr hier bei Facebook:

➡ The Story So Far ➡ Citizen ➡ All Get Out @ Gebäude 9, 25.09.2018 © 2018 www.quintenquist.com - Please tag this...

Gepostet von Quinten Quist Konzertphotographie am Donnerstag, 27. September 2018

 

Weitere Photos findet ihr in Kürze auch bei MoreCore.de, photographiert von meiner Kollegin Julia.

Oldschool, Baby! The Prodigy bringen nach "Need Some1" nun die nächste Single des kommenden Albums "No Tourists". "Light Up The Sky" lebt von satten Referenzen an frühe Tage der Drum 'n Bass-/Breakbeat-Koryphäen, was sich z. B. durch die an "Smack My Bitch Up" angelehnte Melodie abzeichnet.

Am 02. November erscheint die neue Platte dann via Take Me To The Hospital. Vorbestellen könnt ihr die Scheibe hier.