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Am 21. Juni krempelten Turnstile, Fury und Spark das Magnapop in Krefeld gehörig um. 200 Personen soll der kleine Laden fassen, den ich noch aus Jugendtagen kenne und dessen Name und auch Interieur immer wieder wechselten. Und auch an diesem Abend sollte kein Stein auf dem anderen bleiben. Die recht junge Straight Edge-Band Spark machte den Anfang und konnte auch mit sympathischen missionierungsdrangbefreiten Ansagen überzeugen. Fury aus Orange County haben gerade einen Deal mit Run For Cover Records unterschrieben und besetzten an diesem Abend die Mittelposition. Sänger Jeremy Stith wirkte aggressiv und abwesend. Seine Ansagen, er habe seinen Kopf verloren...Pause...und er habe ihn wiedergefunden bestätigten diesen Eindruck. Ob einfach kein guter Tag oder Standard...ich weiß es nicht.

Turnstile enterten im Anschluss die Bühne und das Haus platzte aus allen Nähten. Zwischendurch kamen Ansagen, man solle sich weiter nach vorne bewegen, da zuviele Gäste noch nicht im Raum angekommen seien. Mittlerweile stehen zig Menschen neben den Musikern auf der Bühne...

Ansagen waren sonst aber eher Mangelware, was nicht als negativ zu werten ist da die Band einfach Hit auf Hit brachte, mal mit Brendan, mal mit Bassist Franz am Mikro. Nach der alten Werberregel "Bild vor Text" soll es das dann aber auch gewesen sein mit der Beschreibung des großartigen Abends, an dem bis auf einen zweifelhaften Gast, der meinte, mit den Fäusten geh Publikum vorgehen zu müssen alle sichtlich Spaß hatten im vermutlich größten (veganen) Fleischberg, den der Laden je gesehen hat.

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➡ TURNSTILE ➡ Fury ➡ SPARK @ Magnapop Krefeld, 18.06.2018 © 2018 www.quintenquist.com - Please tag this page/credit me...

Gepostet von Quinten Quist Konzertphotographie am Freitag, 13. Juli 2018

Eigentlich müsste dieser Beitrag ein Release-Post sein, aber meine Begeisterung für den neuen Track mit der Stimme von Rob Swire von Pendulum vom heute erschienen neuen Deadmau5-Album "Level 1" (mau5trap Recordings Limited) ist größer als für das Album selbst (sorry). "Monophobia" klingt schon deutlich besser als die meisten der "The Reworks"-Remixe vom aktuellen Pendulum-Album, mit dem die Band die Zeit zum neuen Album überbrücken wollte, aber den Großteil der Fans massiv enttäuscht hat. Allein Songs wie "Crush" in der Version des Metal-Masterminds Devin Townsend sind kleine Lichtblicke.

Das neue Album von Deadmau5 könnt ihr euch z. B. hier bei Spotify anhören:

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bufq22germbzxzz4b4cft537xbq?t=mau5ville_Level_1_-_Deadmau5

Interpretiert vom Londoner Produzenten und Jazz-/Funk-Musiker James Beckwith, der neben seinem eigenen Projekt auch für das Daft Punk Orchestra spielt haben die Architects via Epitaph die Single "Doomsday" nun als Pianoversion veröffentlicht. Sam kann hier seine Clean-Vocal Qualitäten vollends ausspielen.

Hier könnt ihr euch das Original anhören. Und auch dazu gibt es eine limitierte 7", die aber leider nur über UNFD in Austalien erhältlich ist. Sehr schade.

Vom aktuellen Album "Vestigal" (Pelagic Records) stammt der Song "Gods Of Ruin", den Lo! aus Sydney, die ausnahmsweise mal nicht mit Metalcore oder Post-HC aus Down Under um's Eck kommen nun als Musikvideo veröffentlicht haben. Der düstere Sound wird hier durch ebenso düstere Bilder einer Show in Rumänien, angereichert um kleine Effektspielereien.

Bestellen könnt ihr die Platte immer noch hier.

Überraschend haben Northlane eine neue Single veröffentlicht. "Vultures" wurde unter Beteiligung von "alten Freunden", darunter Ex-Peripherys Adam "Nolly Getgood (Mastering) aufgenommen und via UNFD veröffentlicht.

"We’ve had a relatively quiet year of touring, and while we have enjoyed our time at home we haven’t been able to sit still. This brief respite of tranquillity was invigorating for us and that inspiration led to the creation of Vultures. We returned to our roots and self-produced this song in Western Sydney with the help of some old friends. It was an uncompromising process, nothing is more valuable to any of us than being true to ourselves. We hope you’ll find your own meaning in these words and scream them back at us even louder."

Die Instrumente wurden im Studio von Chris Blancato aufgenommen, wo auch "Hollow Existence" und "Rot" entstanden, die Vocals nahm man mit Dave Petrovic dort auf, wo auch "Discoveries" verewigt wurde. Drew Fulk (Motionless in White, Pop Evil) war als Produzent tätig.

“The main message is not having to live up to someone’s expectations or live within someone’s idea of what you should be. It stems from a built-up number of things over the last few years that comes with people expecting what we are supposed to sound like as a band since I’ve come on board. A lot of that stuff that has given us this feeling to want to talk about it. It’s important to be true to yourself and not let anyone mould you in a way that isn’t the way you want to be. Just being able to talk about this subject at a point in time now where I see Northlane as being our band now, I don’t feel like the new guy anymore. It feels like we are finally doing us and it’s all feeling a lot more natural”. - Marcus Bridge (Vocals)

Hier könnt ihr die Nummer kaufen und streamen. Die 7" scheint schon ausverkauft zu sein.

Am 28. September erscheint "Digital Garbage", das neue Album von Mudhoney via Sub Pop Records. Die Koriphäen des Garage Rocks mit Grunge-Einflüssen, die bereits seit 1987 zusammen Musik machen und bisher lediglich Besetzungswechsel am Bass zu verzeichnen hatten, schicken jetzt mit "Paranoid Core" die erste Single der Platte ins Rennen.

Die Tracklist:

01. "Nerve Attack"
02. "Paranoid Core"
03. "Please Mr. Gunman"
04. "Kill Yourself Live"
05. "Night And Fog"
06. "21st Century Pharisees"
07. "Hey Neanderfuck"
08. "Prosperity Gospel"
09. "Messiah's Lament"
10. "Next Mass Extinction"
11. "Oh Yeah"

Vorbestellen könnt ihr das Album u. a. über die Website der Band.

Live gibt's Mudhoney hier:

13.11. Berlin - Festsaal Kreuzberg
14.11. Hamburg - Fabrik
15.11. Köln - Gebäude 9
19.11. Frankfurt - Zoom Club
20.11. München - Strom

Das Dreamwave/Synthpop-Duo The Midnight, dessen aktuelle Platte "Nocturnal" eine wunderbare Reminiszenz an die 80er ist hat mit "Lost Boy" just eine neue Single exklusiv für Bandcamp-Abonnenten veröffentlicht. Songwriter Tyler Lyle und Produzent Tim McEwan tun das, was sie am Besten können: Relaxte Synthie-Beats, Keyboardflächen und feine (Hardrock)Gitarren-Melodien gepaart mit melancholischen Lyrics.

"Hold me 'til I’m not lonely anymore
It’s only the crashing of the ocean to the shore"

Nach "The Violent Sound" haben Time, The Valuator nach langer Zeit wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Nicht nur eine neue Single haben die Herrschaften aus Essen veröffentlicht, auch ein Releasedatum für's neue Album steht fest.

"In Control" featured erneut Nico von Breathe Atlantis am Mikro, der Phils Stimme gut ergänzt. Hätten The Color Morale und Novelists ein Kind, würde es die Sprache des Songs sprechen. Progressive Elemente treffen auf Post-HC Strukturen - im Bandumfeld des neuen Labels, auf dem sich Agent Fresco, The Hirsch Effekt oder Ghost Iris tummeln wäre alles andere auch fehl am Platz.

"How Fleeting, How Fragile" erscheint am 03. August via Famined Records/Long Branch Records und kann hier vorbestellt werden (bitte noch Vinyl nachziehen :)).

Live könnt ihr sie u. a. auf dem MoreCore Festival sehen.

Die australischen Progrocker Circles haben just eine neue Single namens "Tether" veröffentlicht - moderner Alternative Rock mit progressivem Einschlag, Grooves, feinen Melodien und großem Pathos.

"On ‘The Last One’, CIRCLES deliver on the promise to seek the edges of what is common in their genre and leap over it. As soothing as some of the melodies and vocals on the new record may sound, the more unpredictable are the crushing riffs and grooves that follow. CIRCLES are the next step in the evolution in heavy music."

Am 31. August erscheint "The Last One" via Wild Thing Records/Season Of Mist und ich hoffe, daß dies' keine Prophezeiung ist.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Die Band kommt zudem mit Caligula's Horse und I Built The Sky auf Europa-Tour, u. a. auch nach Düsseldorf ins The Tube:

Nach "Disarray" haben ERRA nun die nächste Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Breach" heißt das temporeiche Stück, das durch seine Northlane-/Architects-Riffs besticht.

Am 10. August erscheint dann "Neon" via Sumerian Records."Neon".

Vorbestellen könnt ihr das Album u.a. hier.