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Gestern Abend gab's bei BBC Radio 1 Rock Show die Premiere der neuen Trash Boat-Single "Shade" (Hopeless Records). Wenn man den Photos glauben darf, wird die Band im Laufe des Tages dazu auch noch ein Video veröffentlichen. Weiter unten findet ihr das neue Video. Und die Single gibt es auch auf den üblichen Streamingdiensten.

Und entgegen der Befürchtung, die Band könnte in Richtung Massentauglichkeit ruhiger werden - Pustekuchen. "Shade" ist ein hervorragender Punkrock-Song mit Emo-Einschlag. Live gibt's die Nummer dann in Kürze sicher auch auf dem Galaxy Camp.

Das neue Album "Crown Shyness" wurde produziert von Andrew Wade (A Day To Remember, Neck Deep) und erscheint bereits am 20. Juli via Hopeless Records.

“Throughout my life, I’ve always found music as something that challenges me. Sometimes you hear a song that hits you so hard, it feels like it was exactly what you needed to hear at that moment. The spark could change your day and challenge you. That’s what this album did: It challenged my anxiety, my family, my responsibilities, my past, my future. I spent a lot of time looking inward, and now the album is ready to reach out”. - Tobi Duncan (Vocals)

Die Tracklist:

1. Inside Out
2. Shade
3. Nothing New
4. Old Soul
5. Controlled Burn
6. Don’t Open Your Eyes
7. Crown Shyness
8. Silence
9. Undermine
10. Love, Hate, React, Relate

Vorbestellen könnt ihr hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bvy7biuitajbsejayoc42tswndm?t=Shade_-_Trash_Boat

Via Fat Wreck Chords ist heute "Black Out The Sky", das neue Album von Strung Out erschienen. Die als Akustik-EP angekündigte Platte ist nur bedingt als solche zu verstehen, da die Songs i.d.R. in elektronisch unterstützte Parts umschlagen, was dem Ganzen mehr (Aus)Druck verleiht. Sechs neue Songs und zwei Klassiker in neuem Gewand warten auf euch - darunter auch "Matchbook", der wirklich hervorragend akustisch funktioniert.

"Every song starts on an acoustic guitar for the most part. If it’s a good song, it can be played acoustic. For about the past five years, I’ve been pushing the band to release a record in this format.” - Jason Cruz (Gesang)

Zum Song "Requiem" hat die Band nun auch ein Musikvideo veröffentlicht.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bir33eay3kmr27m2ipjjr3psuyq?t=Black_out_the_Sky_-_Strung_Out

Uuund da isses, das neue Pennywise-Album "Never Gonna Die" (Epitaph), von dem wir schon soviele Singles vorab um die Lauscher geknallt bekommen haben. 14 Songs, die Hälfte davon im Zwei-Minuten-Bereich. Punkrock zum sonnigen Wochenende!

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B6brqphkni6aih6o3gyutv5xywe?t=Never_Gonna_Die_-_Pennywise

Kommenden Freitag erscheint "Never Gonna Die" (Epitaph Records) von Pennywise und nach "Won't Give Up The Fight" haben die Alt-Punks nun die eine weitere Single veröffentlicht. "She Said" startet behäbig, aber wer Pennywise kennt, weiß, daß das nichts für selbige ist.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Pennywise auf Tour:

22.06.2018: Scheeßel - Hurricane Festival
24.06.2018: Neuhausen - Southside Festival
26.06.2018: Zürich (CH) - Dynamo
29.06.2018: Dornbirn (AT) - Punk In Drublic Festival
30.06.2018: Würzburg - Misson Ready Festival
06.07.2018: Hünxe - Ruhrpott Rodeo Festival

Neben den Satanic Surfers haben sich auch die ebenfalls aus Schweden stammenden Melodycore-Koriphäen No Fun At All am vergangenen Freitag mit einem neuen Album zurückgemeldet. "Grit" erschien via Bird Attack Records und bietet auf 12 Songs und knapp 33 Min. schnörkellosen Punkrock, als wäre es 1999. Mein Abiturienten-Ich macht Luftsprünge :).

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B2ftuanyzmjed4g5ujktwbntpwy?t=GRIT_-_No_Fun_at_All

Heute - nach 13 langen Jahren - ist das neue Album der Satanic Surfers erschienen, einer der schwedischen Melodycore/Skatepunk Bands. Mein Fazit zu "Back From Hell" (Regain Records) konntet ihr ja bereits hier nachlesen.

Bei den üblichen Streamingdiensten ist das Album noch nicht zu finden. Bei Bandcamp, was hinsichtlich der Einnahmen deutlich besser für Musiker ist  könnt ihr die Platte aber streamen und bei Gefallen auch downloaden.

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Artist: Satanic Surfers
Album: Back From Hell
Erscheinungstermin: 13. April 2018
Label: Regain Records
Gesamtlänge: 30:21 Min.

Tracklist:

1. The Usurper
2. Catch My Breath
3. Self-Medication
4. All Gone To Shit
5. Ain't No Ripper
6. Madhouse
7. Going Nowhere Fast
8. Paying Tribute
9. Pato Loco
10. Back From Hell

Da liegt sie also vor mir bzw. habe ich sie im Player, die neue Satanic Surfers mit dem bedeutungsschwangeren Titel "Back From Hell". 13 Jahre war es still um Rodrigo Alfaro & Co., zwischenzeitlich am Mikro bei Venerea und Atlas Losing Grip und zwei EPs und zwei großartige Alben später mit letztgenannter Band geht's zurück zu den Ursprüngen. Gegründet 1989 gehören Satanic Surfers zum alten Eisen der schwedischen Melodycore/Skatepunk-Szene.

Mit "Back From Hell", das am 13. April via Regain Records erscheinen wird wollen die fünf Musiker beweisen, daß sie zwar ein paar Jahre auf dem Buckel, aber noch lange nichts verlernt haben.

Los geht's mit "The Usurper", was übersetzt ungefähr soviel heißt wie Eindringling oder Thronräuber. Und der Opener hat bereits alles, was eine gute Punkrock-Nummer braucht. Treibende Uptempo-Parts, clevere rhythmische Spirenzchen (die mich teilweise an All-Zeiten erinnern), ein kleines Gitarrensolo, Highspeed-Drums mit Snaredrumkessel-Percussion-Einlage, wilde Bassläufe, Gangshouts, top Gesangsmelodien. Puh, verstanden, Satanic Surfers are back.

"Catch My Breath" zieht das Tempo nochmals an. Die Metal-Gitarrenparts könnten glatt von Fletcher (Pennywise) stammen.

"Self-Medication" mit seinen verschobenen Betonungen und dem Ooooozin' Aaaah-Refrain rezitiert den klassischen Punkrock, der das Genre Anfang/Mitte der 90er in die breite Masse katapultiert hat.

"All Gone To Shit" bedeutet nicht, daß alle das stille Örtchen aufgesucht haben, sondern reflektiert Rodrigos Frust über...die Musikindustrie? Von Blaupausen ist da die Rede, von schwachem Selbstbewusstsein, von überraschungsbefreitem Einheitsbrei. Nach beinahe melancholischem Bassintro gibt's dann aber wieder auf die Zwölf. "Ain't No Ripper" ist mit 01:52 Min. der direkteste Song der Platte und überzeugt mit Oldschool-Vibes. "Madhouse" prangert die Führung der amerikanischen Politik an und nutzt als Überraschungselement den bekannten rhythmischen Teil von "Who Let The Dogs Out", während die Nummer zur Mitte mit Doppelgitarren-Riff und beschwingtem Shuffle-Part auflockert.

"Going Nowhere Fast" ist das, was Teil des Titels ist: schnell. Wahwah-Gitarrensolo und Hochgeschwindigkeitsdrumming...Party like it's 1999! "Paying Tribute" kommt Bad Religion-gleich daher, ja wären da nicht die anspruchsvollen Betonungen, Metalgitarren oder das Bass-"Solo". "It's just too much Scooby Doo" ist eine Textzeile, die so schnell nerven kann, wie sie zum Mitsingen anregt.
Bei "Pato Loco" stelle man sich im Intro Rodrigo vor, auf der Bühne stehend, die Metalkralle gen Vollmond reckend mit pathetisch-verzerrtem Gesicht. Das anschließende Riff groovt, wie Punkrock grooven kann. Die eher stilitisch denn inhaltlich genutzten Vocals im Hintergrund sind dann auch der einzige gesangliche Bestandteil der sonst eher als instrumental zu bezeichnenden Nummer.

Mit dem Titeltrack "Back From Hell" geht's dann "langsam" dem Ende zu. Aus der hibbeligen Strophe leitet die Nummer in eine straighte Bridge, die wiederrum von einem hakeligen Refrain gestoppt wird. Der C-Teil ruft dann akustisch wieder zum gemeinsamen Schunkeln auf.

Fazit:

Mit "Back Grom Hell" haben die Satanic Surfers bewiesen, daß sie weder müde noch uninspiriert sind. Auch wenn die Platte komplett von Rodrigo geschrieben wurde, so dient es sicherlich der Homogenität, macht sie aber weder langweilig noch hat man das Gefühl, der Rest der Bande wäre nur Aushilfskraft. Bei all den rhythmischen Frickeleien fällt es nicht so leicht, Hits wie "Armless Skater" zu identifizieren, aber wann bekommt man mal die Chance, ein Punkrock-Platte in Händen zu halten, die nicht zwingend beim ersten Durchgang im Ohr bleibt und dann aber auch beim zweiten schon langweilt?! Daß Punrock wieder en vogue ist hat seine Berechtigung und die Satanic Surfers verdienen ihr Stück vom Kuchen, besonders, weil sie verglichen mit so mancher Nachwuchskapelle eine herausragende technische Fertigkeit an den Tag legen.

Im April, Mai und Winter könnt ihr euch auch live vom neuen Album überzeugen:

30.04. - Hannover, Lux (ausverkauft)
05.05. - München, Backstage
31.10. - Kiel, Die Pumpe
01.11. - Berlin, SO36
02.11. - Köln, Helios37
03.11. - Frankfurt, Das Bett
04.11. - Hamburg, Knust

Anspieltipps:

The Usurper, Going Nowhere Fast, Catch My Breath

Auf "Catch My Breath" folgt am heutigen Freitag nun Single Nummer 3 aus dem Hause Satanic Surfers. "Self-Medication" heißt der straighte Mid-Tempo Punkrock-Song, der mit einem beschwingten Mittelteil überrascht, in dem beinahe so etwas wie Rap-Vocals vorkommen. Die Live-Photos im Diashow-Video stammen vonder spanischen Photographin Silvia Diez (Missaghast Photography).

"Back From Hell" erscheint dann kommenden Freitag (13. April) via Regain Records und vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Satanic Surfers auf Tour:

30.04. Hannover, Lux (ausverkauft)
05.05. München, Backstage
31.10. Kiel, Die Pumpe
01.11. Berlin, SO36
02.11. Köln, Helios37
03.11. Frankfurt, Das Bett
04.11. Hamburg, Knust

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Weiter geht das bunte Single-Roulette aus dem Hause Pennywise. Fletcher & Co. haben nach "Live While You Can" nun "Won't Give Up The Fight" als nächste Single des am 20. April erscheinenden 12. Albums "Never Gonna Die" (Epitaph Records) ausgewählt. They won't give up the fight - auch nicht in den 50ern.
Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Pennywise auf Tour:

22.06.2018: Scheeßel - Hurricane Festival
24.06.2018: Neuhausen - Southside Festival
26.06.2018: Zürich (CH) - Dynamo
29.06.2018: Dornbirn (AT) - Punk In Drublic Festival
30.06.2018: Würzburg - Misson Ready Festival
06.07.2018: Hünxe - Ruhrpott Rodeo Festival

Nach "Forth" haben No Fun At All nun die nächste Single "Runner's High" veröffentlicht. Die schwedische Punkrock-Ikone (Gründung 1991!) gibt dem Song ein klares Statement mit: "Say No to drugs and Yes to running people!". Aus eigener (sportlicher) Erfahrung kann ich bestätigen: Laufen ist auf Dauer vor allem nicht nur gesünder, sondern schüttet mindestens genauso viele Endorphine aus :P. "Runner's High" eignet sich zum entspannten Dauerlauf im Frühlingssonnenlicht durchzogenen Wald. Einfach mal testen.

"Grit" erscheint am 13. April via Bird Attack Records. Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.