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Die australischen Progrocker Circles haben just eine neue Single namens "Tether" veröffentlicht - moderner Alternative Rock mit progressivem Einschlag, Grooves, feinen Melodien und großem Pathos.

"On ‘The Last One’, CIRCLES deliver on the promise to seek the edges of what is common in their genre and leap over it. As soothing as some of the melodies and vocals on the new record may sound, the more unpredictable are the crushing riffs and grooves that follow. CIRCLES are the next step in the evolution in heavy music."

Am 31. August erscheint "The Last One" via Wild Thing Records/Season Of Mist und ich hoffe, daß dies' keine Prophezeiung ist.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Die Band kommt zudem mit Caligula's Horse und I Built The Sky auf Europa-Tour, u. a. auch nach Düsseldorf ins The Tube:

Nach dem wilden "Phoenix IV: Levitation" haben Night Verses nun die atmosphärisch-jazzige Nummer "Infinity Beach" veröffentlicht, dessen Outro ursprünglich ein 40-minütiges Drum-Solo war. Heidewitzka. Der Track kommt mit Vocals...okay, Vocalsamples einer Rede.

This song was initially a huge stretch beyond what we are normally comfortable writing. We’ve had some influences lingering from the past few records that had slight effects on our music, but never really surfaced as clearly as they do on this track. From Portishead to Pink Floyd to Massive Attack to Opeth, we did our best to pay homage to our less predictable influences without losing sight of who we are.

"From The Gallery Of Sleep"erscheint am 29. Juni via Equal Vision Records.

Am 01. Juni ist nach der 2017er "The Path" EP nun die neue EP der finnischen Wheel via Umbrella Artist Productions erschienen - feiner Progressive Rock mit grungiger Alternative Rock-Note. Kurz vor Release der vier Songs hatte die Band noch ein Video zum Song "Please" veröffentlicht, der in zwei Versionen auf der Platte enthalten ist. Von groovigen Sequenzen über wilde Gitarrensoli bis hin zu melancholischen Cello-Parts ist alles dabei und lässt die mit nur eigentlich drei Songs doch recht kurze EP dennoch spannend erscheinen. Fans von Opeth, LizZard, Soen oder Tool sollten den vier Herrschaften definitiv mal ein bis zwei Ohren schenken.

Kaufen/streamen könnt ihr die EP hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Baq7xpupzyrexhq3sy3l4qqf2t4?t=The_Divide_EP_-_Wheel

Via Long Branch Records ist vor einer Woche das neue Album der Londoner Black Orchid Empire erschienen. Das Trio, bestehend aus Paul Visser (Vocals/Gitarre), Dave Ferguson (Bass/Vocals) und Billy Freedom (Drums) spielt Groove getriebenen grungy Alternative-(Prog)Rock, der mich zeitweise an alte Foo Fighters, Silverchair ("Toru's Maze"), dann wieder an Dead Letter Circus oder Stone Temple Pilots erinnert.

Kaufen könnt ihr die Platte hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bbrmciabxvnxcjlceanuph6z7xm?t=Yugen_-_Black_Orchid_Empire

Leprous haben vor einigen Tagen einen neuen Song angeteast und heute ist nun via InsideOut Music "Golden Prayers" erschienen. Die Standalone-Single kann vmtl. als Promotion für die anstehende "Malina Pt.2" Tour mit Agent Fresco verstanden werden. Zumindest gibt es bisher keine weiteren Infos im Zusammenhang mit einer EP oder neuen Platte. Musikalisch fügt sie sich gut in die Werke der aktuellen Platte "Malina" ein, ist vielleicht auch eine B-Seite.

Kaufen und streamen könnt ihr die Single hier.

Leprous auf Tour:
14.07.2018 Eindhoven (NL) - Dynamo Metal Fest
LEPROUS + Agent Fresco – European Tour 2018 (mehr Shows folgen):
03.09.2018 Nürnberg - Hirsch
15.09.2018 Graz (AUT) - Dom Im Berg
16.09.2018 Salzburg (AUT) - Rockhouse
17.09.2018 Aarau (CH) - KiFF
18.09.2018 Karlsruhe - Substage
19.09.2018 Frankfurt - Zoom
26.09.2018 Hannover - Musikzentrum

Coheed And Cambria sind zurück, und das nicht kleinlaut, sondern auf satten zehn Minuten mit allerlei Schnick und Schnack. "The Dark Sentencer" ist ein Rock-Epos erster Güte mit Dramatik, Tiefgang und allem, was vor allem die frühen C&C-Songs ausgezeichnet hat.

Sänger Claudio Sanchez hatte diese Woche das Manifest des möglichen Konzepts der kommenden Scheibe veröffentlicht:

YEARS AGO, CHAOS CUT THROUGH THIS ATMOSPHERE. THE FRACTURED WORLDS THAT INHABIT THIS SPACE WERE ONCE LOCKED IN A FORCE OF UNCONTROLLABLE DESTRUCTION. GRAVITY WAS LOST. THEIR PLANETARY TRAJECTORIES CONJOINED IN ONE CATASTROPHIC COLLISION, CHOKING TO REMAIN VIABLE EVEN AS THE DYING GLOW OF THEIR CORES PEEK THROUGH THE CRACKS AND SCARS OF THOSE IMPACTFUL MOMENTS. YET A GASP IS A SIGN OF LIFE AND THE PLANETS THAT MANY MIGHT HAVE CAST OFF AS ANNIHILATED SPACE CONTINUED TO SHOW A PULSE ACROSS THE HOPELESSNESS. THIS DISCARDED EARTH IS STILL VERY MUCH ALIVE…AND MADE PROFITABLE BY THE 5 HOUSES OF THE STAR SUPREMACY, AN ELITE SOCIETY WHO LOOKED TO THE SKY AND SAW POTENTIAL IN THE WASTED PLANETS.

THE OPPORTUNISTIC APPROACH COULD HARDLY BE CONSIDERED AN ACT OF EMPATHY FOR THE HUMAN CONDITION, AS THE DECISION TO CONVERT THE DYING PLANETS INTO PRIVATE PRISONS MEANT ANOTHER TYPE OF LIFE SENTENCE AWAITED THOSE SHIPPED OFF TO THEIR REMOTE REACHES. HERE, THE DESOLATE AND DERELICT WOULD BURN AWAY SLOWLY, TRAPPED IN A RACE TO DEATH WITH THE VERY GROUND THEY STAND ON. IN THIS SPACE, BETWEEN THE WELL AND UNKNOWING. 

OUR STORY STARTS THERE. INTO OUR FUTURE, YET FAR BEYOND OUR PAST. IN A ROMANCE BETWEEN A PAIR OF UNHEAVENLY CREATURES. WEAVING THROUGH THE BLACKED OUT SPACE TOWARD THE FRECKLING OF CRACKED PLANETS, THE GAVEL MOVED LIKE A FUNERAL PROCESSION. IN MANY WAYS, IT WAS THE END OF LIFE FOR THE TWO PRISONERS BEING TRANSPORTED WITHIN ITS UNMITIGABLE WALLS, TO THE MOST DEPLORABLE AND PRIZED OF THE DOOMED PRISONS, KNOWN SIMPLY AS THE DARK SENTENCER.

Wie die kommende Platte heißen wird und wann sie erscheint, ist bis dato unklar. Nur, daß sie via Roadrunner Records veröffentlicht wird, ist bisher bekannt.

"Was zur Hölle?!" darf man zurecht bei der neuen Polyphia-Single "G.O.A.T." (Equal Vision) denken. Das Quartett bringt eine abgedrehte Instrumental-Nummer, die ohne verzerrte Gitarren auskommt und trotzdem Metal ist. Sogar der Bass kommt knochentrocken und hölzern mit nur leichter Brummzerre daher. Und dann sind da noch die klanglichen Verfremdungen von Gitarren und Drums... Von der Art der Darbietung und der technischen Skills fange ich lieber gar nicht erst an. Wem CHON zu happy sind, der findet hier seine düstere Alternative.

(Der Vollständigkeit halber hätte Regisseur Jake Woodbridge den Gitarristen Tim Henson und Scott LePage sowie Bassist Clay Gober dennoch ein Kabel in die Klinkenbuchse stecken können...arghs!)

Via Marshall Records ist am 30. März bereits mit "Here's To The Fatigue" das neue Album der britischen Press To MECO erschienen. Mit der letzten Single "Familiar Ground" hatte das Trio aus Croydon, bestehend aus Luke Caley (Gitarre, Gesang), Adam Roffey (Bass, Gesang) und Lewis Williams (Drums, Gesang) noch ein ansehnliches Musikvideo vor der Veröffentlichung der Platte unters Volk gebracht.

Auf 11 Songs inkl. Intro zaubern sich die Drei durch groovige Alternative und Progressive Rock-Landschaften - und klingen dabei so stark wie eine fünfköpfige Band. Man packe eine bunt geschmückte Gondel voll mit Qualitäten wie einer sauber aufeinander abgestimmten Instrumentierung, Chorus-Gesängen, die Musical-Standards erfüllen, mal treibenden und mal vertrackten Grooves sowie geradlinige Refrainstrukturen und lasse sie durch einen regenbogenfarbenen Popmusik-Wasserfall hindurchgleiten. Für solche Bilder muss man bei Press To MECO weder betrunken oder anderweitig berauscht sein. Sie erscheinen einfach. Als Einflüsse nennt die Band u.a. SikTh, The Dillinger Escape Plan, ABBA oder auch Michael Jackson. Man sieht, das Bunte liegt ihnen im Blut.

Eigentlich ist es schwer, einen echten Hit auf der Platte auszumachen, da selbige - wie auch durchweg von der Presse bestätigt - einfach keine wirklichen Schwächen aufweist. Der Titeltrack ist sicher einer der Songs zum Mitsingen, "If All Your Parts Don't Make A Whole" erinnert mich durch den Falsettgesang an eine bekannte Band, die mir einfach nicht einfallen will (die ich aber mag), mit "A Place In It All" haben die Herrschaften auch eine halbe Ballade eingebaut, die zum Ende Fahrt aufnimmt, "A Quick Fix" kommt mit beinahe Hardcore-lastigem Riff, über das die Band es trotzdem schafft, zu singen, daher, "White Knuckling" ist dann als letzter Song der Platte schon fast eine epische Nummer.

Man hört zwischen den Zeilen neben erwähnten Einflüssen auch die Spielfreude und Kompositionskultur von Bands wie Billy Talent oder Biffy Clyro sowie ZOAX (R.I.P.). Für Alternative Rock-Fans könnte das Album durch seine unterschwellige Bohemian Rhapsody-Stimmung manchmal vlt. zu arty klingen, Progrock-Fans, die auf der Suche nach frischen Songs sind und das ewige Postrock-Geschrammel leid sind, finden hier massig augenöffnende Momente und ein Album für die sommerzeitliche Fahrt zum Badesee. Oder wie sie bei Soundcloud (wo ihr die erste Platte "Good Intent" findet) schreiben: "The ideal mix of technicality and catchiness delivered with pop sensibilities that are just plain fun."

Bestellen könnt ihr die Platte hier in diversen Formaten.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bls2gntq4ayokfq3tbbf4ip6umq?t=Heres_to_the_Fatigue_-_Press_To_MECO

Die polnischen Dream-Progger (um es mal zu überspitzen) DispersE haben aus ihrem aktuellen Album "Foreword" (Season Of Mist) die Single "Kites" als Musikvideo veröffentlicht. Thematisch scheint sich der Song mit der Verdrängung oder/und Verarbeitung von Verlust zu beschäftigen, so tollt ein kleiner Junge eingangs alleine mit seinem Hund durch den Schnee, während der Vierbeiner urplötzlich verschwindet, die Stimmung des Spross' aber keinerlei Veränderung zeigt.

Via BMG ist heute das neue A Perfect Circle-Album "Eat The Elephant" erschienen. Im Vorfeld hat Bandkopf Maynard James Keenan bereits einige seltsame Interviews gegeben, auch die letzte ungewöhnliche Single "So Long, And Thanks For All The Fish" betreffend.

Das neue Album ist relativ düster ausgefallen, die instrumentale Nummer "DLB", bis auf die Refrains ist auch der Einsatz der zwei Gitarren eher verhalten ausgefallen. Es ist anders, als man sich ein Comeback-Album vielleicht vorstellt. E entscheidet, ob's euch gefällt.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bik7wojirqlgrjbp2m7quuize74?t=Eat_The_Elephant_-_A_Perfect_Circle