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Nach den Singles "Suffocating Syndrome" und dem Titeltrack "Mental Knife" sowie "The Stranger In Our Pictures" haben Hail The Sun nun mit "Glass: Half Empty" die nächste Single des am 28. September erscheinenden Albums "Mental Knife" (Rude Records/Equal Vision) veröffentlicht.

"I’m very grateful for everything I’ve ever been given or earned. I count my blessings on a daily basis. However, I feel as though the obsession to want ‘more’ has always plagued me. The harder it is to get... the more out of reach it seems... the more I want it. And if and when that is achieved, it’s like my mind solely decides that it’s time to crave something else. Or even worse, I realize I no longer want it, and never did.” - Donovan Melero (Gesang, Drums)

Produziert wurde das Album von Beau Burchell, der auch besser bekannt ist als Gitarrist von Saosin.

Tracklist:

1. Gouge & Uproot
2. Mental Knife
3. Suffocating Syndrome
4. Devotion Cuts
5. The Stranger in Our Pictures
6. A Lesson in Lust
7. Risk/Reward
8. Feel It When Convenient
9. Arcane Justice
10. Glass: Half Empty
11. On Existence

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Via Long Branch Records ist heute das Debütalbum der Essener Time, The Valuator erschienen. Nach den (auf dem Album enthaltenen) Singles "Elusive Reasons", "When I Meet Death", "The Violent Sound", "In Control" und "How Fleeting" warten noch sieben weitere Songs auf "How Fleeting, How Fragile" auf euch - und das mit internationaler Qualität. Es hat sich gelohnt, keinen Album-Schnellschuss abzuliefern trotz des großen Zuspruchs, den die Band, die aus ehemaligen Mitgliedern von u.a. Neberu und Miles Beneath besteht immer wieder durch Releases via Dreambound, dem Artist-Hub auf Youtube für Post-HC und  Verwandtes hatte.

Neben progressiven Elementen, die auch zeitweise Djent-Charakter aufweisen kombiniert die Band frei und versiert zudem NuMetal-Fragmente wie Raps, klingt zeitweise wie frühe Incubus, schiebt flächige Post-HC-Parts ein und baut Spannungsbögen wie ein Heer Architekten.

Als Gäste finden sich Nico Schiesewitz (Breathe Atlantis), Lotti Holz, die bereits mit Novelists gearbeitet hat und Anna Gerads von Ankerkette auf dem Album. Auf "Fugitive" kommt gar Mattéo Gelsomino von erwähnten Novelists zu Wort - lautstark zu Wort.

Ein gelungenes Debüt und ein Muss für Fans von Bands wie Periphery, Hands Like Houses, TesseracT, Skyharbor oder Dayseeker. Hier könnt ihr die Platte kaufen.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bltg4wpb7kagyhmiqlpmk3b6r4i?t=How_Fleeting_How_Fragile_-_Time_The_Valuator

Nach "The Violent Sound" haben Time, The Valuator nach langer Zeit wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Nicht nur eine neue Single haben die Herrschaften aus Essen veröffentlicht, auch ein Releasedatum für's neue Album steht fest.

"In Control" featured erneut Nico von Breathe Atlantis am Mikro, der Phils Stimme gut ergänzt. Hätten The Color Morale und Novelists ein Kind, würde es die Sprache des Songs sprechen. Progressive Elemente treffen auf Post-HC Strukturen - im Bandumfeld des neuen Labels, auf dem sich Agent Fresco, The Hirsch Effekt oder Ghost Iris tummeln wäre alles andere auch fehl am Platz.

"How Fleeting, How Fragile" erscheint am 03. August via Famined Records/Long Branch Records und kann hier vorbestellt werden (bitte noch Vinyl nachziehen :)).

Live könnt ihr sie u. a. auf dem MoreCore Festival sehen.

Nach ihrem grandiosen letzten Album "In The Wake Of Our Discord" haben die Progressive Heavy Pop-Punks Capstan nun eine 2-Track EP namens "Haunted" veröffentlicht. Darauf enthalten ist der neue Song "Bury Your Bones" sowie eine Akustik-Version des Songs "Wax Poetic", der vom 2016er "Cultural Divide" stammt.

Aufgenommen und gemischt wurde die Platte vom mit Gold dekorierten James Paul Wisner (Wisner Productions), der bereits mit Underoath, As It Is, Paramore und Further Seems Forever arbeitete, gemastert von Andy VanDette (Engine Room Audio), der für Sevendust oder The Killers an den Reglern stand.

Nachdem Dance Gavin Dance gerade erst die letzte Single "Count Bassy" veröffentlicht haben, erscheint am heutigen Freitag das Gesamtwerk "Artificial Selection" via Rise Records. Klanglich orientiert man recht nahe am Vorgänger "Mothership" und spielt sich wild durch funky Progressive Post-HC Welten, musikalisch wie auch textlich zitiert sich die Band an manchen Stellen sogar selbst, sei es durch wiederverwendete Rhythmen ("Count Bassy") oder auch bei den Lyrics ("Evaporate" zitiert "Me And Zoloft Get Along Quite Fine"). Tilians Stimme ist deutlich rauher geworden, rauchiger, und Shouter Jon Mess wirkt etwas variabler als auf den Vorgänger-Alben. "Story Of My Bros" rechtfertigt auch den Genre-Hinweis "Punk" auf der FB-Seite der Band. "The Rattler" ist die vielleicht chaotischste Nummer, die die Band je geschrieben hat und könnte The Dillinger Escape Plan-Fans freuen.

Als Gäste hat man sich Andrew Wells von Eidola sowie den ehemaligen DGD-Sänger Kurt Travis (jetzt Royal Coda) geholt. Das Album ist gefühlt etwas sperriger und braucht seine Zeit, um zu zünden. Hits wie "Exposed" oder "Betrayed By The Game" vom Vorgänger-Album kristalisieren sich nicht ganz so schnell heraus.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bcqtt7wpxyhnhzgbrexp7i4pjem?t=Artificial_Selection_-_Dance_Gavin_Dance

Vom kommenden Album "Artificial Selection" (Rise Records), welches von der Band, Kris Crummett, Erik Ron und Dryw Owens produziert wurde haben Dance Gavin Dance nun die nächste Single veröffentlicht. "Care" ist vlt. einer der Songs mit der größten Dosis Funk, den die Band bis dato veröffentlichte. Doch so beschwingt wie das Ganze klingt, ist die Story hinter dem Song dann nicht. Doch seht selbst das Video, produziert von Max Moore, der bereits für Stone Soour, Converge oder Issues Videos realisierte:

Die Tracklist:

01. Son Of Robot
02. Midnight Crusade
03. Suspended In This Disaster
04. Care
05. Count Bassy
06. Flash
07. The Rattler
08. Shelf Life
09. Slouch
10. Story Of My Bros
11. Hair Song
12. Gospel Burnout
13. Bloodsucker
14. Evaporate

Vorbestellen kann man die Platte hier.

Via SharpTone Records ist kürzlich "Better Luck Tomorrow", das neue Album von Settle Your Scores erschienen. Was das Quintett aus Cincinnati hier hervorragend kombiniert sind Elemente aus Pop-Punk und Post-HC. Wo A Day To Remember sich technisch oder musikalisch nicht an die Extreme trauen, preschen SYS mit voller Kraft voraus. Da ist der Breakdown ein potenzierter Schlag in die Magengrube, auf den dann wieder der Strandurlaub-Refrain folgt, bei dem sich alle lachend in den Armen liegen.

Amüsant sind die Rezensionen der "Metal"-Magazine, die scheinbar einfach nicht akzeptieren können oder wollen, daß die Band sich an Metal-Sounds und Elementen wie lupenreinen Metal-Soli bedient und diese mit Pop-Punk kombiniert. Blasphemie! Der liberale Hörer wird mit "Better Luck Tomorrow" definitiv seinen Spaß haben.

Fans von SECRETS, Issues oder Capstan sollten dem Album mindestens einen Durchgang schenken.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bm6hshdu6emtrplvqkidhpeyuny?t=Better_Luck_Tomorrow_-_Settle_Your_Scores

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Im Frühjahr 2018 soll das Debütalbum von Royal Coda erscheinen, der neuen Band von Ex-Dance Gavin Dance-Sänger und Solo-Künstler Kurt Travis. Zu ihm gesellen sich Sergio Medina (Stolas, Sianvar, Eidola) und Schlagzeuger Joseph Arrington (A Lot Like Birds, Sianvar). Als erste Single des via Blue Swan Records (das Label von Dance Gavin Dance Mastermind Will Swan) erscheinenden Albums hat das Trio nun "Anything To Save" veröffentlicht. Musikalisch geht's in genau die Ecke, die man von Travis und auch Blue Swan Records erwarten würde. Und es ist auch gut so. Emotionaler, technisch versierter Post-HC mit leichtem R'nB-Vibe.

Den Song könnt ihr auch bei Bandcamp streamen und kaufen. Folgt der Band dort und sobald es News zum Album gibt, landen sie in eurem Posteingang. Oder ihr findet sie hier.

Aus Auckland stammen Banks Arcade, die kürzlich ihre neue 6-Track EP "Endnote" (Eigenproduktion) veröffentlicht haben. Musikalisch geht's in Richtung alte Northlane, aktuelle Architects gepaart mit verhallten Spoken Word-Ansätzen, vergleichbar zu Silent Planet. Definitiv mindestens einen Durchgang wert und wer sich erstmal rantasten möchte, kann das mit der aktuellen Single "Ambition" tun, die via Dreambound publiziert wurde.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bhlsxxn6pctqid42yw5fgysnxiy?t=Endnote_-_Banks_Arcade

Heute ist "In The Wake Of Our Discord" von Capstan via Adventure Cat Records erschienen, jenen Jungs aus Florida, die sich herzlich wenig um Genres scheren. Was sie auf ihrer vorherigen EP "Cultural Divide" bereits andeuteten, heben sie mit der aktuellen Platte auf's nächste Level. Post-HC, Pop-Punk, Melodic Hardcore, Emocore, Progressive Metal...das sind die Zutaten der sieben Songs, von denen es bereits die Singles "Elysian Fields" und "The Wreath And The Follower" vorab gab.

Pfeilschnelle Gitarrenlicks über flächiges Post-HC Geschrammel, Hardcore Punk-Drumlines, die plötzlich mit maschinengleichen Tom-Fills abgeschlossen werden, Breaks, die einem den Schluckauf in die Kehle treiben...ohne, daß es der Band gerecht würde, die Mischung aber greifbarer wird: Man schließe A Day To Remember mit Dragonforce...ach nein, das würde nur verwirren. Hört es euch an und bildet euch eure Meinung. Wer auf Bands wie ERRA steht und generell dem Melodic Hardcore/Post-HC mit einem gewissen Anspruchsdenken zugetan ist, könnte hier seinen Spaß haben.

Das Album ist leider noch nicht ist jetzt auch bei Bandcamp angekommen, wo es sonst alle bisherigen Releases als Stream oder Download gibt. Ihr könnt die Platte sonst bei iTunes kaufen und physische Versionen werden nachgeschoben.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Blkrlkpwausx53wksrjkisi4qby?t=In_the_Wake_of_Our_Discord_-_Capstan