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Nach "Earth Ship" ist nun mein zweites Review für www.time-for-metal.eu online. Dieses Mal habe ich zwei Wochen kaum etwas anderes als die diesen Freitag erscheinende "Periphery III: Select Difficulty" gehört. Freiwillig. Und es hat sich gelohnt. Periphery haben ihr vlt. populärstes Album geschrieben, das aber auch hartgesottenen Fans gefallen dürfte. Details findet ihr im untenstehenden Review:

Periphery – Periphery III: Select Difficulty

Der 24-jährige australische Progressive-Sologitarrist Plini hat einen neuen Track seines kommenden Albums veröffentlicht. An den Drums sitzt bei "Electric Sunrise" Troy Wright, der einst mit 16 Jahren zu "Australia's Best Up & Coming Drummer" gewählt wurde und ca. 100 Schüler in seiner Schlagzeugschule an der Gold Coast unterrichtet. Für die Bassparts konnte Plini Simon Grove (The Helix Nebula) gewinnen.  Sein erstes Full-Length Album "Handmade Cities" erscheint 26. August.

Zudem kann man ihn beim handwerken demnächst u. a. in Bochum in der Matrix zusammen mit Intervals und Animals As Leaders begutachten.

Plini, Animals as Leaders, Intervals

Nachdem die (eigentlichen) Technical Death'ler von Black Crown Initiate bereits mit dem Titeltrack der kommenden Platte "Selves we cannot forgive" ruhigere Töne angestimmt haben, erfährt der neue Song "Vicious Lives" nochmal eine Spur mehr Melancholie. Das Ende ist für meinen Geschmack etwas abrupt, was dem Ganzen eher einen Intro-Charakter verleiht, aber nun gut...

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Nachdem erst gestern "Motormouth" veröffentlicht wurde, folgt heute Paukenschlag Nummer Vier. "The way the news goes" ist ein recht fröhlich klingendes Fünf-Minuten-Stück, das Fans von CHON gefallen könnte, die aber auch "Erised" von Periphery II: This time it's personal auf ihrer Favoritenliste stehen haben.

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Periphery streamen nach "The price is wrong", "Flatline" und "Marigold" nun den vierten Song des kommenden Albums "Periphery III: Select Difficulty". "Motormouth" ist nach dem sehr melodiösen "Marigold" wieder straight-forward und sollte alteingesessenen Fans der Band entgegenkommen.

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Für Fans von Katatonia ist der neue Song der amerikanischen Progressive Death-Metaller von Black Crown Initiate genau das Richtige. Melodisch, tiefgängig, hart und dennoch nicht schroff werden hier Klavierlinien mit cleanem Gesang nebst Growls und verzerrtem Gitarrenwerk unterstützt von virtuosen Bassläufen kombiniert. Kürzlich gab die Band bekannt, daß Gitarrist Wes Haunch ab sofort Rik Stelzpflug ersetzt. Das neue Album  „Selves We Cannot Forget“ erscheint am 22. Juli. Live ist die Band u. a. auf dem Euroblast zu sehen.

"Structures for Creation" betiteln die finnischen Circle of Contempt ihr zweites Full Length-Album, das der geneigte Hörer u. a. in voller Länge bei Youtube hören kann. Nach einem Ausflug zu Sumerian Records scheint die Band die neue Platte nun im Eigenvertrieb anzubieten. Technischer Hardcore mit sattem Djent-Einschlag, definiert auf den Punkt und immer das Vibrato der Gitarre im Anschlag knüppelt sich die Band durch's Gebälk, bis melodisch gepickte Akkorde oder auch sphärische Parts ("The Abstraction") übernehmen. Der letzte Song "Captive of Conception" überrascht gen Ende dann sogar mit melodischen Vocals. Born of Osiris trifft Misery Signals. Starke Platte!

Alternative Streams:

Big Cartel: http://bit.ly/CircleOfContempt
Itunes: http://smarturl.it/CircleOfContempt
Spotify: http://bit.ly/CircleOfContempt-Spotify
GooglePlay: http://bit.ly/CoC-GooglePlay
Amazon: http://smarturl.it/CoC-Amazon
AppleMusic: http://smarturl.it/CoC-Apple

Nach "The price is wrong" und "Flatline" haben Periphery nun den dritten Song des kommenden Albums "Periphery III - Select Difficulty" veröffentlicht. Vielleicht der bis dato eingängigste, aber auch epischste Song der Platte mit großartigen Melodiebögen bei immer noch hochgradiger Progressivität. Streicher, Chöre...es passt alles hervorragend und mich persönlich packt der Song mit jedem Durchgang mehr.

Mein kanadischer Lieblings-Gitarrenfrickler Aaron, der seit der aktuellen Platte alleine "Intervals" ist hat ein Live-Footage-Video zum Song "I'm Awake" veröffentlicht. Freude, denn in Kürze geht's auch hierzulande auf die Bühne, gemeinsam mit Plini und Animals as Leaders.

 

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Die ukrainische Progressive Metal(core)-Band Jinjer um die charismatische Frontfrau Tatiana Shmailyuk hat just eine Vorschau auf jeden Track des kommenden Albums "King of Everything" veröffentlicht. Die musikalische Bandbreite umfasst hier progressive polyrhythmische Parts, Hardcore-Attacken mit tiefsten Growls, beinahe Black-Metal ähnliche Teppiche, melodiöse balladengleiche Einschübe und abschließend sogar eine jazzige Nummer - und unter allem drückt und slappt der Bass von Eugene Abdiukhanov. Mehr denn je stellt Tatiana hier ihr Können unter Beweis, egal, ob laut, leise, aggressiv oder harmonisch. Vergleiche zu anderen Bands sind schwer. Dennoch sollte Jinjer denen gefallen, die auch Bleeding Through in ihrem Regal stehen haben.

Die Band ist beim diesjährigen Frierock in Brandenburg und auf dem Euroblast in Köln zu sehen. Must-see!