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Nachdem mich sowohl Panic! At The Disco und auch Fall Out Boy mit ihren neuen Alben ziemlich enttäuscht haben, bleibt mir noch ein Funke Hoffnung für Set It Off. Die Band, die sich aus dem Pop-Punk immer mehr Richtung "Symphonic Pop" entwickelt hat und Big Band-Elemente in ihre Kompositionen einbaute, lässt auf der neuen Single "Killer In The Mirror" zumindest die Vermutung zu, daß hier weiterhin auch mit echten Instrumenten gearbeitet wird und der Rock-Anteil nicht gänzlich gestrichen werden könnte.

“’Killer In The Mirror’ marks a new era for Set It Off. We’ve signed teamed up with Fearless Records to bring you the first of many new songs to come. We poured out our heart and soul into every word and every note, hope it can speak to you in some way. ” – Cody Carson (Vocals)

Die Band hat just einen Deal mit Fearless Records unterzeichnet und steht somit Seite an Seite mit Acts wie As It Is, Volumes oder Wage War. Wann der Nachfolger zum 2016er "Upside Down" erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.

Streamen/kaufen könnt ihr die Single hier.

Bereits 2017 haben From First To Last "Surrender" zusammen mit ihrem alten Frontmann Sonny Moore (welche Rolle er im Dubstep-Umfeld spielt, muss hoffentlich nicht mehr erwähnt werden) live gespielt und damals als Handyvideosnippets unters Volk gestreut. Jetzt hat die Band den Song endlich via OWSLA/Sumerian Records offiziell veröffentlicht.

Mehr Pop-Punk als Emocore, verglichen mit den beiden Alben "Dear Diary, My Teen Angst Has a Bodycount" und "Heroine", auf denen er für FFTL sang, bevor 2014 Spencer Sotelo von Periphery für "Dead Trees" als reiner Leadsänger den Posten kurzzeitig übernahm.

"Surrender" ist nach "Make War" bereits die zweite Single mit dem alten Sänger. Eine Info über ein mögliches Album gibt es bis dato aber noch nicht.

Am 21. September erscheint via Pure Noise Records "Proper Dose", das neue Album von The Story So Far. Drei Jahre hat es damit gedauert, bis die Band den Nachfolger zum dritten, selbstbetitelten Album fertigstellen konnte. Sam Pura wurde als Produzent engagiert und man arbeitete verhältnismäßig lange mit ihm und ohne Zeitdruck an den eigentlich bereits geschriebenen Songs, die laut Band viele Einflüsse der Beatles enthalten könnten, da die Band sich stark mit den Briten beschäftigte.

Für's Mixing ist Eric Valentine verantwortlich, der u.a. mit Third Eye Blind, Queens Of The Stone Age und vielen weiteren arbeitete.

"This one, all the way through, I just think it’s leaps and bounds ahead of anything we’ve ever done.” - Parker Cannon (Vocals)

Als erste Single gibt es nun "Let It Go", eine hymnenartige Nummer, die an alte Blink-182 erinnert.

Tracklist:

1. Proper Dose
2. Keep This Up
3. Out Of It
4. Take Me As You Pleae
5. Let It Go
6. Upside Down
7. If I Fall
8. Need To Know
9. Line
10. Growing On You
11. Light Year

Vorbestellen könnt ihr die Platte z. B. hier bei Impericon.

Im September kommt die Band zusammen mit den großartigen Citizen und All Get Out nach Deutschland:

25. September: Gebäude 9, Köln
26. September: Knust, Hamburg
28. September: Bi Nuu, Berlin
29. September: Hansa 39, München
30. September: Universum, Stuttgart

Artist: Real Friends
Album: Composure
Erscheinungstermin: 13. Juli 2018
Label: Caroline Music
Gesamtlänge: 32:53 Min.

Tracklist:

1. Me First
2. Stand Steady
3. From The Outside
4. Smiling On The Surface
5. Hear What You Want
6. Unconditional Love
7. Composure
8. Get By
9. Ripcord
10. Take A Hint

Composure is everything we’ve always come up short on. We focused more on melodies than ever before. We focused more on the overall emotional climate of each song than ever before. I truly think that every song on the record stands on its own. But when all the songs come together it creates our best effort to date.

Mit diesen Worten erklärt Real Friends-Bassist und Texter Kyle Fasel die aktuelle Platte "Composure". Produziert von Mike Green (Pierce The Veil, Paramore) könnte dieses Album der nächste Schritt für Real Friends sein.

Nach ihrem 2016er "The Home Inside My Head" sind Real Friends nun mit "Composure" zurück. Sänger Dan Lambton & Co. hatten sich Anfang des Jahres aus der Galaxy Camp Tour verabschiedet und haben nun die Chance, mit einem Paukenschlag zurückzukehren.

"Me First" beginnt unschuldig verhalten, liefert dann aber eine feine Mischung aus Pop-Punk und Emo-Nuancen. "You make me feel helpless like a bird with broken wings" klagt Lambton und man erahnt schon, daß das Album bei einem derart klaren Opener thematisch kein Zuckerschlecken werden könnte. Auch stimmlich bringt Lambton die Intensität seiner Inhalte durch deutlich rauhere Töne als auf dem Vorgängeralbum zum Ausdruck. "Stand Steady" behält das Pop-Punk Tempo bei und schwenkt in einen schönen Halftime-Refrain. "Here I am showing every worry". Geständnisse, die in dieser Position nicht jedem so leicht von der Hand gehen würden. Mit "From The Outside" kommt dann eine locker-beschwingte Nummer und eine der vier Singles und die, in denen Sänger Lambton seinen Gemütszustand vlt. am besten auf der gesamten Platte wiedergibt. Seine Versuche, Angst und Depressionen in den Griff zu bekommen und dies ein ambivalentes Unterfangen darstellt, wenn Tabletten nur kurzfristige Veränderungen - und das auch eher als eine Maske nach außen - versprechen.

"Smiling On The Surface" knüpft thematisch genau dort an. Clever gemacht ist das kurzzeitige tonale Chaos der Bridge kurz vor dem ruhigen Pre-Chorus. Und auch eine Akustikgitarre verirrt sich in den Song.

Mit "Hear What You Want" zieht die Band dann das Tempo wieder ein bißchen an und Sänger Lambton zeigt sich im Zwischenteil von der rauen Seite. "Unconditional Love", die letzte Single der Band, ist sozusagen die Ballade der Platte, die mit emotionalem Refrain und Stakkato-Chorus-Zwischenteil gespickt ist.

Der Titeltrack "Composure" - ohne dadurch eine negative Wertung auszusprechen - lässt "American Pie"-Soundtrack-Erinnerungen wach werden. Straighter College (Punk)Rock mit früher Blink-182 Note. Mit "Get By" geht's langsam gen letztem Fünftel der Platte. Palm-Mute Gitarren treffen auf Halftime-Parts und Punkrock-Attitüde.

"Ripcord" besticht durch eine prägnante Gitarren-Melodielinie in der Strophe - und wieder reizt Lambton seine Stimmbänder wehklagend in raue Gefilde. Zum Abschluss dann krönt die Band das neue Werk mit dem chorusbeladenen Harmoniehammer "Take A Hint".

Fazit:

"Composure" ist ein ehrliches, unverblümtes Bekenntnis. Auch wenn Real Friends eh nicht zur Happy Pop-Punk Garde gehören, so emotional und authentisch waren sie noch nie. Musikalisch ist das Album mit seiner Mischung aus Emo, Alternative Rock und College-/Pop-Punk ganz oben auf der Gut-Skala, ein wenig mehr kompositorischer Tiefgang hätte der Platte angesichts der Inhalte vielleicht noch besser zu Gesicht gestanden. Mike Green hat es dennoch geschafft, viele kleine Feinheiten verglichen mit dem Vorgänger-Album herauszuarbeiten.

Anspieltipps:

From The Outside, Smiling On The Surface, Me First

 

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bf3qqlnqo2qroyp2a7ibv5if3cu?t=Composure_-_Real_Friends

Nach "You Can Count On Me" haben Trophy Eyes ihre zweite Single des kommenden Albums veröffentlicht. “More Like You” ist eine chorusgeladene Emo-Pop-Punk-Nummer irgendwo zwischen The Menzingers und Thirty Seconds To Mars. "The American Dream" erscheint am 03. August via Hopeless Records.

"This song is about hating yourself so much, that your only wish in life is to be anybody else but you. Not for monetary gain, not to change your physical appearance, or better your life style. Simply because you can’t bare to wake up as you anymore."

Vorbestellen könnt ihr hier.

Mit jeder neuen Single-Auskopplung wird das Bild klarer, daß "Composure", das kommende Album von Real Friends brutal ehrlich sein wird. Dan Lambton reflektiert und therapiert sich am Mikro selbst, nach der Bekanntmachung seiner mentalen Erkrankung das einzig Richtige. Wer immer noch hofft, die neue Platte wäre ein fröhliches Pop-Punk-Werk, der muss leider der Realität ins Auge sehen. Nach "From The Outside" zeigt "Smiling On The Surface" als Lyrics-Video erneut ein Bild eines zerrissenen Frontmanns.

Am 13. Juli erscheint dann "Composure" via Spinefarm/Fearless Records und kann hier vorbestellt werden.

Nach ihrem grandiosen letzten Album "In The Wake Of Our Discord" haben die Progressive Heavy Pop-Punks Capstan nun eine 2-Track EP namens "Haunted" veröffentlicht. Darauf enthalten ist der neue Song "Bury Your Bones" sowie eine Akustik-Version des Songs "Wax Poetic", der vom 2016er "Cultural Divide" stammt.

Aufgenommen und gemischt wurde die Platte vom mit Gold dekorierten James Paul Wisner (Wisner Productions), der bereits mit Underoath, As It Is, Paramore und Further Seems Forever arbeitete, gemastert von Andy VanDette (Engine Room Audio), der für Sevendust oder The Killers an den Reglern stand.

Via Pure Noise Records ist heute das neue Album der State Champs aus Albany erschienen. 13 Pop-Punk Songs, von denen der ein oder andere sicher seinen Weg in die Freibad-Playlists finden wird. In der Youtube-Playlist findet ihr zudem Videomaterial der Writing-Sessions als visuelle Untermalung zu jedem Song.

Das Album wurde zudem mit prominenter Unterstützung geschrieben. Alex Gaskarth von All Time Low und Mark Hoppus von Blink-182 halfen bei der Komposition der Songs, die mal punkig, mal balladenhaft sind.

We had no idea he was even coming in. Then the next day, me and Mark Hoppus are just sitting out by John Feldmann’s pool writing lyrics from scratch. And that ultimately ended up being ‘Dead And Gone,’ which is the first single on the record. There are songs on this album about everything. There’s break-ups, and flings, love, loss, all of that. I’ve seen a little bit of everything through this writing process.”  - Derek DiScanio (Vocals)

Hier findet ihr das Video zur letzten Single "Our Time To Go".

Die Band kommt zudem im Herbst/Winter auf Tour mit der Galaxy Camp Familie:

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bextnkug2cwx2qj23hts6efqeje?t=Living_Proof_-_State_Champs

Am 31. August erscheint auf Special Subject Records in Europa und Buzz Records in Nordamerika "Fixed Ideals", das zweite Album der Muncie Girls. Produziert wurde die Scheibe von Langzeit-Kollaborateur Lewis Johns (Funeral For A Friend, Rolo Tomassi) im The Ranch Production House und von Emily Lazer gemastert, die bereits mit Größen wie Coldplay und Tegan & Sara gearbeitet hat.

Mit "Picture of Health" gibt es heute die erste Single aus besagtem Album des Trios, das aus Lande Hekt (Gitarre/Gesang), Dean McMullen (Gitarre) und Luke Ellis (Drummer) besteht. Die drei aus Exeter blicken spätestens seit ihrem Debütalbum "From Caplan To Belsize" (2016) auf konstante Touren durch Europa, Shows in Australien und Japan und Auftritte beim Glastonbury sowie dem Reading & Leeds Festival zurück.

Auf dem kommenden Album spielt Lande das erste Mal Bass und Gitarre. Sie erklärt:

Songs mit zwei Gitarren klingen gleich um einiges komplexer. Beim Schreiben und während der Aufnahmen habe ich ziemlich viele unterschiedliche Musik gehört, die den Sound des Albums wahrscheinlich sehr beeinflusst haben. Ich frag mich manchmal, ob man The Replacements, Siouxsie and the Banshees, The Popguns oder The Pastels auf dem neuen Album hört. Wir sind dieses mal definitiv viel abenteuerlustiger und experimentierfreudiger gewesen als je zuvor.

Thematisch behandelt das Album Angst und mentale Konflikte, die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum, mehr lernen zu wollen sowie von Beziehungen zu anderen Menschen und der Bedeutung von Freundschaft und Familie. Ihr seht, ein bunter Strauß, der in 13 Songs kommuniziert werden will.

Das neue Album "Fixed Ideals" könnt ihr hier vorbestellen.

Die Tracklist:

01. Jeremy
02. Picture Of Health [Video]
03. High
04. Clinic
05. Falling Down
06. Isn't Life Funny
07. Bubble Bath
08. Fig Tree
09. Locked Up
10. In Between Bands
11. Laugh Again
12. Hangovers
13. Family of Four

Vom aktuellen Album "The Peace And The Panic" (Hopeless Records) stammt "Don't Wait", der vielleicht beste (und auch härteste) Song der Platte, bei dem die Briten von Neck Deep sich Sam Carter von den Architects als Gast ans Mikro geholt haben. Produziert wurde der Clip von Sänger Ben Barlow und Our World Is Grey (Josh Halling und Daniel Broadley). Kleiner Spoiler: Sam kommt nicht im Video vor.

“The premise of the video is that there are 3 characters who are all at different phases in their lives, yet they are somewhat connected (how they are connected is for the viewer to figure out). All of these visual references tie into the lyrics of the song and it’s really down to the viewer for them to try and understand it and work it out! For that reason I think it’s one of the most interesting and visually appealing videos we’ve ever done” .

Sänger Ben Barlow sieht in dem Song auch eine politische Motivation:

"It immediately took on a political message for me, as politics and outrage/ anger have always gone hand in hand. But it also speaks a lot about unity amongst society and looking out for your fellow humans, as, ultimately human connection is what will bring us all together to (hopefully) make the world a better place. With that in mind, I knew the video had to convey that message but we also wanted it be somewhat cryptic and not too on the nose”.

Live sind Neck Deep demnächst wieder an folgenden Terminen bei uns zu sehen:

22. Juni: Hurricane Festival Scheessel
24. Juni: Southside Festival Neuhausen ob Eck
29. Juni: Jera On Air Ysselsteyn NL
30. Juni: Vainstream RockFest Münster