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Die britischen Black Peaks haben vor kurzem ihre neue Single "Can't Sleep" bei der BBC Radio 1 Rock Show vorgestellt und nun das passende Video dazu veröffentlicht. Neu auf Rise Records werden sie noch in 2018 ihr kommendes noch unbetiteltes Album veröffentlichen, das von Adrian Bushby (Smashing PumpkinsFoo Fighters) produziert wurde. Neu ist auch Bassist Dave Larkin, der Ende 2017 an die Stelle von Andrew Gosden trat.

"The song was written in response to a very difficult time for the band and myself personally. Since writing 'Statues', our political environment has seen a big shift, and some extremely xenophobic and racist comments and actions have been aired in the media, at whom a lot of the anger and fire in these lyrics is directed. Whatever your view is politically, this song deals anxiety, paranoia and insomnia, all stemming from being swept along with a decision you do not agree with." - Will Gardner (Vocals)

Und man bekommt musikalisch, was man von ihnen erwartet. Testet es selbst :).

Einen der besten Songs der kommenden Platte haben Rolo Tomassi nun als Single inkl. Video veröffentlicht. "Aftermath" ist der zweite Track des phantastischen Albums "Time Will Die And Love Will Bury It" (dessen Rezension ihr hier findet), welches am 02. März via Holy Roar Records erscheint und die dritte Single nach "Balancing The Dark" und "Rituals". Die Nummer ist komplett clean gesungen, getragen von wunderbaren Melodien, feinen Gitarrenpickings und flächigen, epischen Klangteppichen.

Rolo Tomassi auf Tour:

30.03.18 - Berlin - Musik & Frieden
31.03.18 - Hamburg - Headcrash

Via Big Scary Monsters ist am Freitag das aktuelle Album "Swell" von Tiny Moving Parts erschienen. Meine Begeisterung für das Werk habe ich hier ja bereits mehr als deutlich gemacht (hier findet ihr meine Rezension). Um das Album zu promoten kommt das Trio auch 2018 auf Tour durch Europa und macht dabei auch Halt in Deutschland. Die Termine findet ihr hier. Streamen könnt ihr das Album bei allen üblichen Anbietern und ebenfalls dort auch käuflich erwerben.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bemkz3pfyzhynvignnuaudxrrky?t=Swell_-_Tiny_Moving_Parts

Bevor am übernächsten Freitag (26. Januar) "Swell" von Tiny Moving Parts via Big Scary Monsters erscheint, legt das Trio die vermutlich letzte Single nach. "Warm Hand Splash" brilliert mit feinen Rhythmuswechseln und indie-esquem Trompeten-Zwischenteil.

“‘Warm Hand Splash’ is about having someone special get taken away from you. I used an analogy of being a piece of trash at the bottom of a wishing well, who adores a coin that eventually someone steals from the water. With an important piece of your life missing, you’re trying your best to cope with it.

Das Review zur gesamten Platte findet ihr hier, sollte euch die Neugierde gepackt haben. Auf Tour kommen die Jungs ebenfalls. Alle Daten findet ihr hier.

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Artist: Tiny Moving Parts
Album: Swell
Erscheinungstermin: 26. Januar 2018
Label: Big Scary Monsters
Gesamtlänge: 31:58 Min.
Link zur Band: https://www.facebook.com/tinymovingparts/

Tracklist:

01. Applause
02. Smooth It Out
03. Feel Alive
04. Caution
05. Wildfire
06. Whale Watching
07. It's Too Cold Tonight
08. Malfunction
09. Wishbone
10. Warm Hand Splash

Im Winter 2017 sollten Tiny Moving Parts ursprünglich auf deutschen Bühnen als Support von Knuckle Puck zusammen mit Movements das hiesige Publikum begeistern, vermutlich auch bereits mit Songs des kommenden Albums "Swell", das am 26. Januar via Big Scary Monsters in Deutschland erscheint. Aber es kam anders und aus Respekt gegenüber der Entscheidung des Headliners soll die Absage der Tour hier nicht weiter thematisiert werden.

Damit es bis zum Release der Platte aber nicht gänzlich still um das Trio aus Minnesota bleibt, hat die Band Ende November die Single "Caution" veröffentlicht und erst kürzlich den Opener “Applause” nachgelegt. Zehn Tracks umfasst das vierte Album (unter Regie eines Labels) der Band, daß trotz der Minimalbesetzung einen unglaublich dichten und detaillierten Sound aufweist. Als großer DARTZ!-Fan (R.I.P.) trifft die Mischung aus Emo, poppigem Post-HC, Indie und Mathrock bei mir voll ins Schwarze.

Tiny Moving Parts ist eine Familienangelegenheit. Denn hinter dem Namen verbergen sich Dylan Mattheisen und seine beiden Cousins Matthew (Bass und Background-Gesang) und Billy Chavalier (Drums), die sich in der Junior High School als Band zusammengefunden haben. Nur ein gutes Jahr nach ihrem letzten Album "Celebrate", das erstmals auf Big Scary Monsters hierzulande erschien schicken die Drei also nun Ende Januar 2018 mit “Swell” die nächste Scheibe ins Rennen.

Los geht's mit "Applause", einem Song, der schon in den ersten Sekunden den Druck und die Energie der Platte widerspiegelt. Mattheisens Gitarrenarbeit ist sowohl verspielt wie auch straight, eben so, wie es für den Song im jeweiligen Moment am Besten passt. Die Melancholie und Wehmut, die schon auf "Celebrate" vorherrschten finden sich - und das merkt man bereits nach den ersten Takten - auch auf "Swell" wieder, verpackt in feine Melodien und persönliche Texte.

"Smooth It Out" beschreibt die Niedergeschlagenheit, die guten Ratschläge anderer und den Versuch, nicht zu stagnieren, sondern seinen Weg zu finden. Musikalisch setzt die Band hier neben der klassischen Besetzung zudem Synthie-Klänge ein, die den Song melodiös unterstützen. "Feel Alive" ist eine vertracktere Nummer, die mit allerlei instrumentenübergreifenden Breaks aufwartet, aber dennoch nicht ihre Lebhaftigkeit und ihren Drive verliert. Song Nummer 3 ist auch der erste jener, bei denen eine weitere Stimme die Musik mitformt. "I still miss you" singt jene Sängerin, die auch bereits auf “Celebrate” partizipierte zart und zerbrechlich, während Mattheisen seinen Gefühlen freien Lauf lässt und energisch wiederholt, was sie vorgibt. Trotz ausgiebiger Recherche konnte ich leider nicht herausfinden, um wen es sich bei der weiblichen Gaststimme handelt.

Die Single "Caution" führt weiter, was mit "Feel Alive" begann. "You are caffeine in my blood stream", singen Mattheisen und die weibliche Stimme bekenntnisvoll im Duett - ein Treueschwur.

"Wildfire" macht eine Kehrtwendung. Aus Vertrautheit und Zweisamkeit wird ein Trennungsstrich. Mit einer verspielten Gitarrenlinie (vor der das Album nur so strotzt) und hektischen Drums lässt Mattheisen eine Beziehung Revue passieren, unterbrochen von einem wehmütigen und zurückhaltenden Zwischenteil, alles final in einem endgültigen "I think you wish I'd pass in a crash" mündend. "Whale Watching", ein etwas seltsam anmutender Titel. Inhaltlich kämpft der Song mit dem Gefühl der Unzulänglichkeit, nicht zu reichen, melancholisch erneut durch Synthies untermalt. "I am the pont. You wanted an ocean." Spätestens jetzt zur Mitte der Platte ist man als Hörer im Strudel der Emotionen der Band vollends gefangen.

"It's Too Cold Tonight" ist die wohl deutlichste Bekundung der Zerrissenheit Mattheisens. Zeilen wie “I am meaningless, I serve no purpose” und der Ruf nach Hilfe, nach Halt werden ausnahmsweise nicht in bunten Wortspielen verpackt präsentiert, sondern dem Hörer eiskalt auf dem silbernen Tablett serviert. Und auch die fragile Stimme der unbekannten Sängerin findet erneut ihren Platz im 02:51 Minuten kurzen Song. Das anschließende “Malfunction” zieht das Tempo wieder an, jedoch das zerstörte Selbstbewusstsein, ver- und alleingelassen zu werden bleiben, wenngleich mit einer Mischung aus Frust, Bedauern und Unverständnis, verpackt in sowohl ruhigen Parts wie auch energiegeladenen Momente, die wie heiße Quellen zu explodieren drohen.

Mit "Wishbone" schlägt die Band epischere Töne an und setzt sogar gesanglich auf chorale Elemente, latent unterstützt durch einfache Klavierklänge. Die verspielte Gitarrenlinie der Strophe ist wieder einmal ein gutes Beispiel der Detailverliebtheit der Band, die sich nur mit einfach angeschlagenen Akkorden nicht zufrieden gibt, sondern gerne die extra Meile geht.

"Warm Hand Splash", die letzte Nummer auf “Swell” ist mit drei Minuten und 53 Sekunden dann auch wirklich der längste Song der Platte. Und wenn ich nach soviel aufwühlenden Momenten die gesamte Platte über noch richtig mitgezählt habe, wiederholt sich im Schlusssong kein einziger Teil. Erneut chorale Parts, eine herzzerreißende - nennen wir es - Refrainmelodie mit einfachen, zurückhaltenden Streichern, das Outro charakterisiert durch eine simple, aber effektive Trompetenmelodie...Tiny Moving Parts legen noch einmal alles, was sie haben in die Waagschale und mit soviel Last auf dem Herzen und soviel Spielfreude in den Fingern ist das einiges. “Could you please keep the light on for me?” Aber sicher doch. Wir möchten ja, daß ihr den Weg auf europäische Bühnen zurückfindet.

Fazit:

Mit “Swell” hat das Trio aus Minnesota ein cleveres, detailverliebtes kleines Meisterwerk geschaffen, denn nicht viele schaffen es, eingängige Melodien, einen organischen und authentischen Sound und crunchy Indie-/Emo-Kompositionen mit anspruchsvollen Mathrock-Elementen zu verknüpfen, ohne dabei konstruiert, klinisch oder seelenlos zu klingen.  Tiny Moving Parts setzen nicht auf die hundertprozentige Perfektion oder schieben Akzente einzelner Instrumente haarklein am Rechner übereinander, sondern lassen ihrer Musik den Charakter, das Leben, die Passion. Hat man der Band oft den Klamauk des Pop-Punks nachgesagt und sie mit Blink-182 verglichen, so mag hier maximal die Spielfreude ähnlich sein, aber die Versiertheit und Ernsthaftigkeit unterscheiden sich um Welten. Mattheisen ist ein Meister darin, Bilder mit Worten zu malen, Analogien zu entwickeln und damit offen zu kommunizieren, was ihm auf dem Herzen lastet. “Swell” braucht vielleicht für den ein oder anderen ein paar Durchgänge, bis sich seine Gesamtheit greifen lässt, aber dann wird man das Album auch nicht mehr los - und man will es auch nicht mehr hergeben. Schon jetzt eine der besten Platten 2018.

Anspieltipps:

Feel Alive, Caution, It's Too Cold Tonight

Kaufen könnt ihr die Platte direkt bei der Band oder beim Label.

Nach "Caution" haben Tiny Moving Parts nun die nächste Single des kommenden Albums "Swell" (VÖ 26. Januar via Big Scary Monsters) veröffentlicht. "Applause" ist der Opener der Platte und kommt als Musikvideo. Und was der Schlag auf den Kopf von Sänger und Gitarrist Dylan Mattheisen bewirkt, ähnelt dem Effekt der Platte (um mal ein wenig der Brillanz vorwegzunehmen; ein Review von "Swell" folgt in Kürze), denn sie nimmt den Hörer mit auf einen Trip in eine andere Welt - im Positiven und ungleich zu irgendwelchen mystischen Konzeptalben, sondern eher im Sinne einer persönlichen und emotionalen Reise. "Applaus" ist erneut ein guter Zeuge dessen, was die Band Großartiges komponiert und eingespielt hat und wie detailliert Songs auch mit einer einfachen Dreierbesetzung klingen können. Vorbestellen könnt (und solltet) ihr die Platte hier.

Und hier ist der Sommer-Soundtrack für musikalisch und technisch Interessierte, NuJazz-Fans, Fusion-Fanatisten, Querdenker. CHON veröffentlichen heute ihr neues Album "Homey" via Sumerian Records, das wieder einmal mit leichten Melodien in frickeligen Gewändern protzt, meist instrumental, mal mit leichter Vocal-Untermalung - und irgendwie immer wieder mit einem "80er Computerspiele-Soundtrack auf THC"-Charakter.

Und sie beweisen erneut, daß sie zu den ganz Großen ihres Genres gehören und unbedingt auf die Bühne jedes Prog-Rock- und Metal Festivals gehören. An all jene, die heute den Brückentag am Wasser genießen können: Packt die Platte und eine Literflasche Moscow Mule ein und genießt das bunte Treiben.

Und ein neues Video gibt's zum Release dazu:

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Be2jhdlu4vduj6orvpgak7ms2sy?t=Homey_-_Chon

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Erst vor Kurzem sind Eidola aus den Staaten in meinen Fokus gerutscht und kamen gerade recht, nachdem ich nach Ergänzungen zum 2016er Dance Gavin Dance-Album "Mothership" suchte. Eidola steuern ihr Schiff gekonnt durch ähnliche Gewässer, mischen experimentellen Rock mit Post-HC, jazzigen und funky Elementen.

Die Band sollte man definitiv im Auge behalten, wenn man auf erwähnte Band um Mastermind Will Swan (auf dessen Label Blue Swan Records "To Speak, To Listen" erscheint), Emarosa, Sianvar, A Lot Like Birds etc. steht.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bhde5w7v5ao2s44jvharhc2piuu?t=To_Speak_to_Listen_-_Eidola

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"Waterslide" heißt die zweite Single der am 16. Juni erscheinenden neuen CHON-Platte "Homey" (Sumerian Records). Und auch wie "Sleepy Tea" ist der Song wieder ein Garant für locker-leichten und instrumentalen jazzigen Mathrock, der kaum besser untermalt sein könnte, als durch Skateboard-Actions, Lagerfeuer und Gartenparty-Sequenzen. Mehr! Jetzt! Ihr bekommt das Album hier als PreOrder.

Nachdem American Football ein recht selbstironisches Video zum Song "I've Been So Lost For So Long" veröffentlicht haben, gibt es nun ein ein neues Video zum Song "My Instincts Are My Enemy" aus dem aktuellen selbstbetitelten Album. Gedreht wurde das Video in Tokyo, Matsumoto, Nagoya and Toluca, Illinois und passend zum japanischen Touch geht die Band in Kürze dort auf Tour.