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Nach dem wilden "Phoenix IV: Levitation" haben Night Verses nun die atmosphärisch-jazzige Nummer "Infinity Beach" veröffentlicht, dessen Outro ursprünglich ein 40-minütiges Drum-Solo war. Heidewitzka. Der Track kommt mit Vocals...okay, Vocalsamples einer Rede.

This song was initially a huge stretch beyond what we are normally comfortable writing. We’ve had some influences lingering from the past few records that had slight effects on our music, but never really surfaced as clearly as they do on this track. From Portishead to Pink Floyd to Massive Attack to Opeth, we did our best to pay homage to our less predictable influences without losing sight of who we are.

"From The Gallery Of Sleep"erscheint am 29. Juni via Equal Vision Records.

Der 24-jährige Luke Holland, der bereits als Ersatzdrummer für Texas In July und als Gitarrist für The Word Alive auf den Bühnen der Welt unterwegs war (und der 2017 die Band The Evening mit Elijah Trey and und Ex-From First To Last Gitarrist Taylor Larson gründete) hat seine Zusammenarbeit mit Jason Richardson wieder aufleben lassen, zu dessen Debütalbum "I" er im Juli 2016 bereits seine Fertigkeiten beisteuerte. Richardson selbst blickt auf zahlreiche Releases mit  All Shall Perish, Born of Osiris und Chelsea Grin zurück.

Mit "Tendinitis" gibt es nun einen neuen Track der Beiden und die Übersetzung des Fachbegriffs beschreibt auch, wieviel Frickelei die Musiker in den Song eingebracht haben: " eine entzündliche Erkrankung der Sehnen im Rahmen anderer Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis".

Das Videomaterial stammt von Randy Edwards, dem Stammphoto- und videographen der Progressive Metal-Szene.

Das isländische Multitalent Ólafur Arnalds hat kürzlich seine neue Single "re:member" via Mercury KX veröffentlicht. Die Single steht noch in keinem Verhältnis zu einem Album, der Musiker gibt aber an, daß nich mit weiteren Songs zu rechnen ist.

Verantwortliche des Videos, das in Island gedreht wurde sind Regisseur Thora Hilmar und Produzent Andri Ómarsson.

Alle Streaming-Anbieter findet ihr hier.

Am 17. Mai tritt der Künstler auf seiner einzigen Deutschland-Show im RBB Sendesaal in Berlin auf - und jene ist leider bereits ausverkauft.

Plini (gebürtig: Plini Roessler-Holgate), seines Zeichens australischer Solokünstler und bereits mit Intervals und Animals As Leaders auf Tour über den Globus gewesen hat just eine neue Single mit dem Titel "Salt & Charcoal" veröffentlicht. Komponiert, arrangiert und produziert wurde die Nummer von ihm selbst nebst Support durch seinen Tourbassisten Simon Grove. Damit legt Plini den Grundstein zum Nachfolger seines 2016er "Handmade Cities".

Im Oberhausener Kulttempel wird Plini ebenfalls zu Gast sein. Hier geht's zum Event von Positive Records.

Alle weiteren Termine seiner Tour mit Mestis und Arch Echo:

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Via Napalm Records erscheint am 27. April das neue God Is An Astronaut-Album "Epitaph". Daraus hat die Band nun den Titeltrack veröffentlicht, unterlegt mit düsteren, bedrückenden Schwarz-Weiß-Photos von Stanley B. Burns, MD & The Burns Archive. Dreht den Song nicht zu weit auf am Anfang, denn - Achtung, Spoiler - da kommt noch was. Das Artwork der Platte stammt übrigens von Fursy Teyssier, der auch als Musiker für die musikalisch ähnlich gearteten Les Discrets tätig ist.

Vorbestellen könnt ihr die Platte u.a. hier.

Live kann man die Band hier sehen:

29.04. Köln - Gebäude 9
30.04. Berlin - Columbia Theater
03.05. Wien - Szene
04.05. München - Feierwerk

Die Instrumental Djent-Formation Modern Day Babylon aus dem tschechischen  Ústecký hat just den zweiten Track ihrer am 22. Februar erscheinenden Platte "Coma" veröffentlicht. "Sleeper" ist entgegen des Titeltracks nicht ganz so fröhlich, sondern etwas atmosphärischer aufgesetzt. Ein paar "happy tunes", wie man sie auch von Intervals kennt lassen sich zwischen den flächigen Sounds aber erkennen.

Vorbestellen könnt ihr das Album hier, auch als Vinyl.

Die Band ist zudem in Kürze auf Tour mit Betraying The Martyrs:

10/03 Dresden @ True Spirit Festival
11/03 Nürnberg @ Z-bau
12/03 Bochum @ Rockpalast
13/03 Wiesbaden @ Schlachthof
15/03 Hamburg @ Logo
17/03 Berlin @ Musik & Frieden
20/03 München @ Strom
21/03 Ludwigsburg @ Rockfabrik
22/03 Köln @ Jungle
29/03 Luzern @ Treibhaus
02/04 Saarbrücken @ Garage
03/04 Esch sur Alzette (Luxemburg) @ Kulturfabrik

Ob es jemals wieder Musik von The Ghost Inside nach ihrem fatalen Unfall 2015 geben wird, war lange Zeit unklar. Drummer Andrew Tkaczyk verlor damals sogar ein Bein. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, sich mit Physio und Willenskraft zurück ans Drumkit zu kämpfen. Unter dem Namen One Decade überrascht er nun mit der instrumentalen Djent-EP "Coma Visions", die von atmosphärischem Progressive Metal und frickeligen Licks bis zu teils Emmure-esquen Parts alles auf sieben Tracks anbieten kann. Vlt. findet sich ja ein fähiger Musiker und singt noch über die Tracks?

Am heutigen Sonntag ist "Entity", das neue Album von Romeo Knight erschienen. Wer sich in der AMIGA Demoszene bewegt, wird sicher mal über den Namen gestolpert sein. Kurz zur Erläuterung: Die Demoszene entwickelte sich aus der Crackerszene der 80er, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Kopierschutz von Computergames zu entfernen/umgehen. Als Signatur wurden dann grafische Demos vor die Games vorgeschaltet. Mit der Zeit entwickelte sich eine Kultur aus dem Ganzen, in der es um in Echtzeit berechnete, musikunterlegte, oft abstrakte künstlich kreierte Filme mit nicht selten großen Bildwelten geht. Eike aka Romeo Knight war als Musiker ein Teil dessen und ist es auch heute auf ausgewählten Events noch.

An seinem Album "Entity" hat er mehrere Jahre gefeilt (was ich bestätigen kann, da ich als Ex-Bandkollege bei Samsara Circle schon lange von den Aufnahmen wusste).  "A musical depiction of the Earth, invaded by an almighty alien entity." umschreibt er das 11 Songs umfassende Instrumentalwerk, für das er sich Frédéric "El Mobo" Motte für einen Track am Bass eingeladen hat und bei drei weiteren von Dominik Ballreich, Fanalo Alaux und Thorsten Praest an der Leadgitarre unterstützt wurde.

Musikalisch reicht die Palette von Progrock, Progmetal und atmosphärischen Passagen bis hin zu Djent (vgl. "Divine Discreation"), immer mit elektronischen Finessen sowie Samples unterlegt und verziert. "Die Kultur Als Fehler" rezitiert Romeos Wurzeln vmtl. am stärksten. Und mit "Echos Of Extinction" ist mit einem reinen Akustikgitarren-Song auch was für's Herz dabei. Den avantgardistischen Charakter der Platte würde ich grob mit "Townsend-esque" umschreiben.

Anklicken, laut machen, Augen schließen und die Musik die Bilder zeichnen lassen.

Via InsideOutMusic ist heute das neue Album "Boundless" der deutschen Postrock-Koryphäen Long Distance Calling erschienen. Nach den beiden Singles "Ascending" und "Out There" gibt es ab heute nun sechs weitere Nummern, keine davon unter 04:56 Min. Wer für die Releaseshow heute im FZW Dortmund kein Ticket oder keine Zeit hat, kann die Band als Headliner des VACUUM FEST im Mai erleben.

Leider konnte ich das Album noch nicht bei Google Play Music finden, weshalb ihr entweder mit Spotify oder Apple Music Vorlieb nehmen müsst - oder eben brav die Platte kauft :). Es gibt schickes Vinyl!

Gefühlt war es ganz schön lange still um Ben Sharp alias Cloudkicker. Seit 11 Jahren macht der Gute aus Columbus Instrumental Ambient Progressive Rock/Metal und hat just eine neue Single namens ""Not To Scale Or Painted" veröffentlicht. Laut Song-Info geschrieben, eingespielt und gemischt am 25. Januar diesen Jahres und heute schon veröffentlicht. Wenn er den Prozess beibehält, haben wir vielleicht Glück und bald ein ganzes Album in Händen.

"I sat down at about 10 am in front of an empty project with no idea what would happen. It's now just past 7:30 pm and I have this."