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Bereits Ende März hatten Snow Patrol ihre neue Single "Don't Give In" veröffentlicht. Irgendwie wurde ich mit dem Song aber nicht warm. Nun gibt es die nächste Single, die den Titel "Life On Earth" trägt und auf dem am 25. Mai via Universal/Polydor erscheinenden Album "Wildness" enthalten ist. Und wenn die Band bei der Komposition des neuen Songs nicht massiv in die David Bowie-Hit-Historie eingetaucht ist, weiß ich es auch nicht. Musikalisch für mich ganz klar eine Reminiszenz an "Space Oddity" - was das Video zusätzlich untermauert.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Die britischen Editors sind musikalisch schon ein Phänomen, schaffen sie es doch, auf ihren Shows Filzmantel tragende Hipster mit gekrempelten Jeans und (Alt-)Grufties gleiermaßen zu vereinen und mitzureißen. Es mag an der Stimme von Sänger Tom Smith liegen, an den tanzbaren beatlastigen Nummern der Marke Synth-Pop oder den düsteren, simpleren Klangkonstrukten.

Auf "Violence" (PIAS/Rough Trade) entfernen sich die Editors ein wenig von der Düsterkeit und bringen auch gerne mal Nummern mit durchgehendem 4/4 Disko-Beat. Irgendwie schwingt für mich auch das Weihnachtsalbum "Funny Looking Angels" von Smith und seinem Kumpel Andy Burrows  (Razorlight, We Are Scientists) mit. Es mag an den Geigen liegen, an den Gesangslinien, an den Dur-Akkorden. Hört einfach selbst, was "Violence" für euch ist.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Blvgcc3xfeplckx2feouj7p6rvi?t=Violence_-_Editors

Vom kommenden Album "Lighting Matches" stammt die neue Single "Sober" von Tom Grennan. Musikalisch etwas ungewöhnlich für mein Magazin, aber wie hier bereits mehrfach angemerkt, verdient gute Musik eine Plattform und der unverwechselbaren Stimme des gebürtigen Londoners gebe ich sie sehr gerne.

Das neue Album erscheint am 18. Mai via RCA Records und kann hier vorbestellt werden.

Am 19. Mai letzten Jahres ist "Spin" (Black Cement Records), das aktuelle Album von Tigers Jaw erschienen. Daraus hat die Band nun die wunderbare Single "Window" veröffentlicht. Im Video erfahrt ihr pure Vergnügungspark-Spielhallen-Romantik mit Rollerdisco-Charme.

Bestellen könnt ihr die Platte weiterhin hier.

Am 22. April ist die Band u. a. im Kölner Jungle Club zu Gast (zum Event), zusammen mit Slaughter Beach, Dog und Worriers.

Nach "Magazine" folgt nun die zweite Single der Editors des am 09. März via Pias Recordings erscheinenden neuen Albums "Violence". "Hallelujah (So Low)" entfernt sich ein wenig vom Sound der ersten Auskopplung und schlägt deutlich noisigere und rockigere Pfade ein, begleitet von den aktuell recht gern verwendeten 80s Synthiesounds.

Vorbestellen könnt ihr die Platte u. a. hier.

Die Band ist zudem in Kürze auf Tour durch Deutschland und angrenzende Länder:

18.03. Wiesbaden - Schlachthof
21.03. Luxemburg - Den Atelier
24.03. Münster - Halle Münsterland
25.03. Köln - Palladium
31.03. Hamburg - Mehr! Theater am Großmarkt
01.04. Berlin - Tempodrom (ausverkauft)
02.04. Leipzig - Haus Auensee
18.04. Wien - Gasometer
20.04. München - Tonhalle
24.04. Lausanne - Les Docks

Am 06. April erscheint via Saddle Creek Records/Cargo Records (Bright Eyes, The Faint uvm.) "Bark Your Head Off, Dog", das neue Album von Hop Along. Die Band aus Philadelphia, bestehend aus Frances Quinlan (Songwriterin, Sängerin und Gitarristin), Tyler Long (Bass), Joe Reinhart (Gitarre) und Mark Quinlan (Drums) spielt eine Mischung aus Grunge, Folk, Punk und Power-Pop, inspiriert von ELO und Elvis Costello.

Photo: Tonje Thilesen

Auf der kommenden Platte wird zudem mit Arrangements der 70er Jahre, Streichern, verschachtelten Rhythmen und einem Vocoder gezaubert. Als Gast holte sich das Quartett Thin LipsChrissy Tashjian dazu.

Menschen romantisieren oft die Idee der Selbstfindung, doch wenn sie sich dann mal selbst gefunden haben, kann es meiner Erfahrung nach auch schon mal richtig schwierig werden. Dann erkennt man nämlich erst, dass man seine Freunde enttäuscht hat und sie dich enttäuschen." - Frances Quinlan

Harte Worte, die es im April - oder auch mit der aktuellen Single "How Simple" (zu allen Streaminganbietern) zu veri- oder falsifizieren gilt. Die auf 500 Stück limitierte Tri-Colour-LP kann ab sofort exklusiv im Saddle Creek Shop vorbestellt werden.

Tracklist:

01. How Simple
02. Somewhere a Judge
03. How You Got Your Limp
04. Not Abel
05. The Fox in Motion
06. One That Suits Me
07. What the Writer Meant
08. Look of Love
09. Prior Things

Bevor am übernächsten Freitag (26. Januar) "Swell" von Tiny Moving Parts via Big Scary Monsters erscheint, legt das Trio die vermutlich letzte Single nach. "Warm Hand Splash" brilliert mit feinen Rhythmuswechseln und indie-esquem Trompeten-Zwischenteil.

“‘Warm Hand Splash’ is about having someone special get taken away from you. I used an analogy of being a piece of trash at the bottom of a wishing well, who adores a coin that eventually someone steals from the water. With an important piece of your life missing, you’re trying your best to cope with it.

Das Review zur gesamten Platte findet ihr hier, sollte euch die Neugierde gepackt haben. Auf Tour kommen die Jungs ebenfalls. Alle Daten findet ihr hier.

Aus Sydney stammen Endless Heights, die am 16. Februar ihr Album "Vicious Pleasure" via Cooking Vinyl veröffentlichen werden. Daraus gibt's nun die Single "Come A Little Closer" und musikalisch geht's in den emotionalen, schwermütigen Alternative/Post-HC. Live könnt ihr die Band mit Casey und Rarity im MTC in Köln sehen (FB-Event), präsentiert von Positive Records.

Vorbestellen könnt ihr das kommende Album auch in schickem Coloured Vinyl hier.

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Wer wie ich mit den The Get Up Kids großgeworden ist, kam auch unweigerlich nicht um Reggie And The Full Effect herum. Das Nebenprojekt von James Dewees, dem Keyboarder der erwähnten Koryphäen der Emo-Ära weist in seinem 20. Jahr eine lange Liste an Musikern auf, die bisher sechs Studioalben mit Dewees eingespielt oder performt haben, darunter seine Bandkollegen der Get Up Kids und auch Musiker wie Frank Iero, den man als Background-Sänger und Gitarrist von My Chemical Romance kennt und der heute ergänzt um "The Patience" als Solokünstler durch die Lande tourt.

Das siebte Studioalbum "41" von Reggie And The Full Effect erscheint am 23. Februar via Pure Noise Records. Zur Feier der Ankündigung gibt es heute die erste Single “Karate School”.

"'Karate School' is a song about a young boy in rural England. Whose parents were killed in an accident where they were playing around with dark magic. The boy is forced to live with his relatives and then he gets an invitation to dark magic school. He irresponsibly decides to go to dark magic school. Where he meets some other unfortunate kids. And they all take karate. And some ducks show up”James Dewees

Tracklist:

1. il Sniffy Incontra
2. il Pesce Svedese
3. Alone Again
4. Broke Down
5. Heartbreak
6. Karate School
7. The Horrible Year
8. New Years Day
9. Maggie
10. Channing Tatum Space Rollerblading Montage M...
11. You've Got Secrets
12. Trap(ing) Music (feat Common Denominator)
13. And Next with Feeling
14. Off Delaware

Vorbestellen könnt ihr die Platte - auch auf Vinyl - hier.

Nach "Caution" haben Tiny Moving Parts nun die nächste Single des kommenden Albums "Swell" (VÖ 26. Januar via Big Scary Monsters) veröffentlicht. "Applause" ist der Opener der Platte und kommt als Musikvideo. Und was der Schlag auf den Kopf von Sänger und Gitarrist Dylan Mattheisen bewirkt, ähnelt dem Effekt der Platte (um mal ein wenig der Brillanz vorwegzunehmen; ein Review von "Swell" folgt in Kürze), denn sie nimmt den Hörer mit auf einen Trip in eine andere Welt - im Positiven und ungleich zu irgendwelchen mystischen Konzeptalben, sondern eher im Sinne einer persönlichen und emotionalen Reise. "Applaus" ist erneut ein guter Zeuge dessen, was die Band Großartiges komponiert und eingespielt hat und wie detailliert Songs auch mit einer einfachen Dreierbesetzung klingen können. Vorbestellen könnt (und solltet) ihr die Platte hier.