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2017 und 2018 sind in vielerlei Hinsicht - besonders gesellschaftlich - sicher nicht die schönsten Jahre, doch musikalisch sind sie die besten seit langem. Denn die, die sich ihr Interesse und ihren Musikgeschmack früher Tage bewahren konnten werden durch neue Alben alter Helden reichlich belohnt. Auch Cursive, die bereits seit über zwei Jahrezehnten Musik machen reihen sich ein und veröffentlichen am 05. Oktober via Big Scary Monsters (u. a. Tiny Moving Parts) in Europa und dem bandeigenen Label 15 Passengers in den USA ihr achtes Album "Vitriola".

Daraus gibt es nun die erste Single "Life Savings". Neben einem monotonen Beat, Palm Mute-Gitarren und vereinzelten Akzenten dominieren klar der angezerrte Bass nebst Frontmann Tim Kashers Stimme.

"Dieses Lied erinnert mich an eine Maschine, vielleicht an einen Zug, der unaufhörlich weiter tuckert, oder an eine Druckerpresse, die immer mehr und mehr "Geld" druckt. Es fühlt sich so an, als wäre der Song mit einem schweren Gewicht belastet und, wie für viele von uns, kann dieses Gewicht der Sorge um Geld alles verzehren."

In ihren vergangenen Konzeptalben behandelten Cursive Themen wie Scheidung, Kunst, Sex und Beziehungen, organisierte Religion, Menschlichkeit und soziale Moral oder den Kampf zwischen Gut und Böse. "Vitriola" ist breiter gefächert und hat laut Band den Existenzialismus, der in Richtung Nihilismus und Verzweiflung diffundiert sowie eine sich nähernde Dystopie zum Thema.

Außerdem vereint das neue Album Kasher, Gitarrist und Sänger Ted Stevens und Bassist Matt Maginn mit Gründungsmitglied und Schlagzeuger Clint Schnase. Produziert hat das Werk Mike Mogis (Bright Eyes) im ARC Studio in Omaha. Außerdem an Bord sind Patrick Newbery am Keyboard und Megan Siebe am Cello.

Die Tracklist:

01. Free To Be Or Not To Be You And Me
02. Pick Up The Pieces
03. It’s Gonna Hurt
04. Under The Rainbow
05. Remorse
06. Ouroboros
07. Everending
08. Ghost Writer
09. Life Savings
10. Noble Soldier / Dystopian Lament

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Via Big Scary Monsters wird am 14. September das neue Album der schottischen We Were Promised Jetpacks erscheinen. Die Platte hört auf den Namen "The More I Sleep The Less I Dream" und daraus gibt es nun die neue Single "Hanging In".

Zusammen mit Produzent Jonathan Low (The National, Sufjan Stevens, Kurt Vile, The War on Drugs) haben die vier Musiker Material, das zwei Alben hätte füllen können neu sortiert, verworfen, überarbeitet und am Ende zehn Songs definiert. Die neue Single definiert genau diese Kehrtwende:

„Die verworfenen Songs waren alle sehr kalkuliert, während wir diesen Song einfach so runterschrieben. Es passierte instinktiv und gab uns die Zuversicht daran zu glauben, dass wir das wirklich können, nur wir vier.

Auf dem Album geht es darum, dass wir zu unseren Wurzeln zurückkehren und uns auf wieder unsere Instinkte verlassen. Es gibt eine Reihe von Songs, die all das umfassen, was wir als Band machen und wir sind die Bindung zwischen diesen Songs. Es fühlt sich an, als wären wir das Album.“ - Michael Palmer (Gitarre)

Die Tracklist:

01. Impossible
02. In Light
03. Someone Else’s Problem
04. Make It Easier
05. Hanging In
06. Improbable
07. When I Know More
08. Not Wanted
09. Repeating Pattern
10. The More I Sleep, The Less I Dream

Vorbestellen könnt ihr das Album hier.

Ende November touren We Were Promised Jetpacks dann mit neuem Album auch durch Deutschland und grenznahe Gegenden:

22.11.18 - Luxemburg - Rotondes (LUX)
23.11.18 - Hamburg - Molotov
24.11.18 - Berlin - Lido
26.11.18 - Wien - Chelsea (AT)
27.11.18 - Graz - Postgarage (AT)
28.11.18 - München - Ampere
29.11.18 - Heidelberg - Karlstorbahnhof
30.11.18 - Köln - Luxor
01.12.18 - Amsterdam - Bitterzoet (NL)

Am 28. September erscheint "Digital Garbage", das neue Album von Mudhoney via Sub Pop Records. Die Koriphäen des Garage Rocks mit Grunge-Einflüssen, die bereits seit 1987 zusammen Musik machen und bisher lediglich Besetzungswechsel am Bass zu verzeichnen hatten, schicken jetzt mit "Paranoid Core" die erste Single der Platte ins Rennen.

Die Tracklist:

01. "Nerve Attack"
02. "Paranoid Core"
03. "Please Mr. Gunman"
04. "Kill Yourself Live"
05. "Night And Fog"
06. "21st Century Pharisees"
07. "Hey Neanderfuck"
08. "Prosperity Gospel"
09. "Messiah's Lament"
10. "Next Mass Extinction"
11. "Oh Yeah"

Vorbestellen könnt ihr das Album u. a. über die Website der Band.

Live gibt's Mudhoney hier:

13.11. Berlin - Festsaal Kreuzberg
14.11. Hamburg - Fabrik
15.11. Köln - Gebäude 9
19.11. Frankfurt - Zoom Club
20.11. München - Strom

Vergangenen Freitag ist Pagans Debütalbum "Black Wash" via Hassle Records/Rough Trade digital erschienen. Das australische Quartett aus Melbourne besteht aus Nikki Brumen (Vocals), Xavier Santilli (Gitarre), Dan Bonnici (Bass) und Matt Marasco (Drums). Produziert wurde die Platte von Mike Deslandes in den The Aviary und Holes and Corners Studios. Musikalisch beschreiben sie sich selbst als "Blackend Rock 'n Roll". Je nach Laune mischen die Vier Rock, Noise, Indie und Black Metal-Elemente. Fans von The Bronx, Brutus und Marmozets sollten hier auf ihre Kosten kommen.

Zum Song "Silver" hat die Band nun ein Musikvideo herausgebracht, das durch seine Schlichtheit besticht.

"'Silver' is a story of toxic love; of two people who serve as each other’s biggest demons. It’s a tale of trying to salvage some sort of happiness with the person who brings out the worst in you, even though you know you also bring out the worst in them. The tragedy plays out over a very “Pagan” take on a straight-up pop soundtrack, with a subtle tip of the hat to the classic guitar rock of the 1970s. 

The video for 'Silver' was filmed and directed by our very clever friend, Aidan McDonald on a beautiful property owned by the family of another dear friend, Emma McEvoy, called Tanglewood Estate. This is the first look inside the Church of Black Wash and captures the pure, ritualistic energy that possesses us every single time the four of us make noise together."

Die Tracklist des Albums:

1. Il Malocchio Si Apre
2. Death Before Disco
3. Silver
4. Imitate Me
5. Holy Water
6. Blood Moon
7. Year of the Dog
8. The Greatest Love Songs
9. Wine and Lace
10. Fluorescent Snakes
11. Il Malocchio Si Chiude

Am 27. Juli erscheint die Platte auch physisch und kann hier vorbestellt werden.

Das gesamte Album könnt ihr z. B. bei Spotify oder Google Play Music hören.

Nach dem ersten 33-Sekunden Teaser vor ein paar Tagen haben Death Cab For Cutie nun den gesamten Song "Gold Rush" (Atlantic Recording) online gestellt. Die beschwingt-lockere Nummer wird auf dem am 17. August erscheinenden Album "Thank You For Today" enthalten sein.

Die Tracklist:

01. I Dreamt We Spoke Again
02. Summer Years
03. Gold Rush
04. Your Hurricane
05. When We Drive
06. Autumn Love
07. Northern Lights
08. You Moved Away
09. Near/Far
10. 60 & Punk

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B6ewoxa42dtth2slf7f2lfzihqe?t=Gold_Rush_-_Death_Cab_for_Cutie

UPDATE: Hier ist das offizielle Video

Vom aktuellen Album "The Spark" (PIAS Recordings) stammt "Undercover Agents", den Enter Shikari nun als animiertes Musikvideo veröffentlicht haben. Verantwortlich für die Bilder ist George Cheswick, der sich intensiv mit Pixeldesigns auseinandersetzt.

Aus dem am 06. Juli erscheinenden Album "Lighting Matches" (RCA/Sony Music) hat Tom Grennan nun eine weitere Single veröffentlicht. "Barbed Wire" kommt beschwingt wie einst Blurs "Country House" und damit deutlich britrockiger als seine früheren Soul lastigeren Arbeiten.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Tom Grennan live:

Festivals:
09.06.2018 - PULS Open Air
22.06. – 24.06.2018 - Southside/Hurricane Festival

Headline Tour
25.09.2018 - Wiesbaden, Schlachthof Kesselhaus
26.09.2018 - München, Technikum
29.09.2018 - Berlin,Gretchen
30.09.2018 - Dortmund, Way Back When Festival

Nach "What If This Is All The Love You Ever Get?" haben Snow Patrol nun eine weitere Single aus "Wildness" veröffentlicht. "Empress" ist wieder "umfangreicher" instrumentiert und zitiert den Bandsound, wie man ihn auch aus der Vergangenheit der Band kennt. Auch wenn die Nummer ohne Video kommt, stellt euch einfach ein durch einen verlassenen und verfallenen Ballsaal tanzendes Pärchen vor - um's mal kitschig-stereotyp zu interpretieren.

Am 25. Mai erscheint dann "Wildness" via Universal/Polydor und vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Update: Jetzt mit Video

Im März hatten die Melbourner Slowly, Slowly bekanntgegeben, einen Deal mit UNFD eingetütet zu haben und veröffentlichten zum Einstand die Single “Alchemy”, die irgendwo zwischen Emo und Pop-Punk pendelt.

Bereits davor gab es die Single "Aliens", die noch ohne UNFD im Rücken auf eigene Faust veröffentlicht wurde.

Am 11. Mai erscheint das gesamte Album, "St. Leonards", das unter den 13 Songs alle drei Singles beinhalten wird. Alle drei, da die Band kürzlich auch "Ten Leaf Clover" veröffentlichte. 

As soon as we sat down with UNFD we could feel how excited they were about our record. They understood exactly how we wanted the world to see St. Leonards – we are looking forward to both being a part of the UNFD family and also making them a part of our own.” - Ben Stewart (Vocals)

Das gesamte Album wurde bis auf wenige Drumtracks in DIY-Manier von der Band selbst aufgenommen und gemischt, wobei federführend Bassist Alex Quayle und Sänger Ben Stewart waren.

Vorbestellen könnt ihr das Album z. B. hier.

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Bereits Ende März hatten Snow Patrol ihre neue Single "Don't Give In" veröffentlicht. Irgendwie wurde ich mit dem Song aber nicht warm. Nun gibt es die nächste Single, die den Titel "Life On Earth" trägt und auf dem am 25. Mai via Universal/Polydor erscheinenden Album "Wildness" enthalten ist. Und wenn die Band bei der Komposition des neuen Songs nicht massiv in die David Bowie-Hit-Historie eingetaucht ist, weiß ich es auch nicht. Musikalisch für mich ganz klar eine Reminiszenz an "Space Oddity" - was das Video zusätzlich untermauert.

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.