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Seit mehr als zehn Jahren verfolgt mich und ich verfolge Austin Lucas nun, den ich live dreimal erleben durfte, einmal mitsamt kompletter Band, als er mit Glossary in Köln spielte. Auf jeder Tour dabei: Seine limitierten Kunstdrucke und ein Garant, mit leerem Portemonnaie aus dem Laden zu gehen.

Sein Americana-/Alternative Country-/Folk-Rock unterstützt durch autobiographische Texte hat mich seit jeher mitgerissen. Nun hat der sympathische Amerikaner, der mit Schicksalsschlägen wie einer zerbrochenen Ehe, dem Tod seines geliebten Hundes, Streitigkeiten mit seinem Label und final mit der Krebserkrankung seiner neuen Partnerin kämpfen musste endlich seinen Weg gefunden und sein neues Album "Immortal Americans" veröffentlicht. Wer jetzt meint, das Album hätte - die Musikrichtung im Hinterkopf - einen patriotischen Hintergrund, der sei von Ex-Punk Lucas eines Besseren belehrt.

"My friends and I had to fight for who we were and it was an alienating, anxious, and oftentimes scary way to live. This song is about that fight. It goes out to the most marginalized and at-risk human beings who live in our country, all the people who live on the outside of mainstream society and have to fight every day for their identities and for their existence - because those are the true immortal Americans."

Aufgenommen hat er das Album mit Erfolgsproduzent Steve Albini, der neben den Pixies, Helmet und Bush u. a. das letzte Album von Nirvana verantwortete. Neben Lucas haben am Album mitgewirkt:

Will Johnson - Percussion, Vocals
Chloe Manor - Vocals
Chris Westhoff - Keyboards
Alex Mann - Bass
Bob Lucas - Banjo, Gitarre, Vocals
Todd Beene - Pedal Steel

"I was watching the changes in Bloomington and reflecting upon the changes in my own life. Not all of this is happy stuff, but there's hope. There's light in the darkness. I really do believe in second and third chances, because I know how many chances I've received. You have to keep fighting, because that's what makes life worth living."

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bvymec37se5gjoa673ollxaumxu?t=Immortal_Americans_-_Austin_Lucas

Der walisische Songwriter und Produzent Novo Amor veröffentlicht am 10. November sein erstes Album zusammen mit Ed Tulett mit dem Titel „Heiress“. Die Beiden kennen sich schon von einer früheren Zusammenarbeit in 2013 und haben seitdem an dieser Kooperation gearbeitet. Beide Multiinstrumentalisten schaffen auf der ersten Single "Cavalry" eine recht dynamische Stimmung irgendwo zwischen Folk, Singer-Songwriter und Indie, die erst ruhig erscheint und plötzlich durch die Instrumentierung an Kraft gewinnt, unterlegt mit einer Falsett-Stimme, die zuweilen an Arnór Dan von Agent Fresco erinnert.

Novo Amor & Ed Tulett; Photo-Credit: Alex Kozobolis

Ali John Meredith-Lacey aka Novo Amor hat bereits zwei EPs veröffentlicht. Zudem waren seine Produktionen mehrfach in TV-Serien bei Produktionen wie Pretty Little Liars, Bones, Teen Wolf und Masters of Sex sowie diversen Werbekampagnen zu hören inkl. zwei Nominierungen für den Sync Award.

Auf Tour:
16.09.2017 - Brüssel, BE (Rotonde at Botanique)
19.09.2017 - Amsterdam, NL (Bitterzoet)
20.09.2017 - Berlin, DE (Lido)
21.09.2017 - Köln, DE (Kulturkirche)
22.09.2017 - Hamburg, DE (Reeperbahn Festival)
18.10.2017 - Paris, FR (MAMA Festival)

“The Flinch” stammt vom aktuellen Dave Hause-Album "Bury Me In Philly" und ist just als Musikvideo erschienen. Im Video, das in Ambler und Roxborough gedreht und mit Material von der "Free At Noon"-Show angereichert wurde spielt Hauses Neffe Judah den jungen Dave, der die Platte seines Onkels auflegt und in eine Rock 'n Roll-Geschichte abtaucht.

Am 24. März erscheint "‘Songs of Love and Death", eine Platte, die bei Behemoth-Fans für Verwirrung sorgen könnte. Nergal hat sich hier musikalisch unter dem Namen Me And That Man mit dem britisch-polnischen Musiker John Porter in gänzlich neue Gefilde gewagt und überrascht mit Western-lastigen, atmosphärischen, düsteren und reduzierten Indie-Folksongs. Ein wenig Tristesse der späten Tage des Johnny Cash schwingt hier mit. Ein ausführliches Interview findet ihr hier bei Noisey.

PreOrder und Streams:

https://matm.lnk.to/SOLAD

Auf Tour:

27. März: Zoom, Frankfurt am Main
31. März: Luxor, Köln
05. April: Backstage Halle, München
06. April: Frannz Club (Kulturbrauerei), Berlin

Dr. Greg Graffin, seines Zeichens Sänger der Ur-Punkrocker Bad Religion und Uniprofessor hat nach "Making Time" nun den zweiten Song aus dem Album "Millport" veröffentlicht. Jene Platte ist die Dritte nach "American Lesion" (1997) und "Cold as the Clay" (2006) und erscheint am 10. März.

Ausführliche Infos findet ihr hier.

(Der Original-Artikel wurde gehacked und musste neu verfasst werden.)

Matt Pryor, einer der zwei The Get Up Kids-Sänger (und involviert in Projekte/Bands wie Reggie & The Full Effect, The Terrible Twos oder die großartigen The New Amsterdams) streamt sein neues Solo-Album "Memento Mori" komplett via Soundcloud. Amerikanische Musiker des Post-Hardcore/Emos/Punkrocks (siehe u. a. Greg Graffin oder Danny Worsnop) tendieren ja gerne dazu, ihre Soloplatten im Folk zu verorten und so hat sich auch Matt Pryor wieder den ruhigen Tönen verschrieben.

Die Platte erscheint via Equal Vision Records von Ray Cappo (Youth Of Today, Shelter uvm.), auf dem auch Being As An Ocean, Capsize oder Saves The Day vertreten sind.

Conor Oberst, das Mastermind hinter Bright Eyes veröffentlicht am 17. März sein neues Solo-Album "Salutation". Das Album wird 17 Songs stark sein, darunter sieben neue und 10 alte Nummern des Albums "Ruminations", die nun mit voller Bandbesetzung arrangiert wurden. Zur Hand gehen ihm dabei die Felice Brothers und Schlagzeuger Jim Keltner sowie Jim James, Gillian Welch, Blake Mills, Jonathan Wilson, M Ward und Maria Taylor. Die neueste Auskopplung ist "A Little Uncanny":

Bereits im Dezember ermöglichte er mit "Tachycardia" und "Afterthought" einen ersten Eindruck der Neuinterpretationen:

3

Am 10. März erscheint das dritte Soloalbum des Bad Religion-Sängers Greg Graffin. Produzent und Co-Komponist ist sein Bandkollege Brett Gurewitz und auch Mitglieder von Social Distortion sind am Album "Millport" beteiligt. Graffin hat sich dieses Mal satte 11 Jahre Zeit gelassen, um sein neues Werk fertigzustellen. Musikalisch geht's wie gewohnt in die Country-/Folk-Ecke.

John K. Samson hat bereits zwei Songs aus "Winter Wheat" vorab veröffentlicht, konkret "Postdoc Blues" und "Alpha Adept". Nun streamt der sympathische Kanadier sein neues Solo-Album in Gänze bei Soundcloud und bei CBC Music erzählt er zudem auch zu jedem Track, was es mit selbigem auf sich hat. Reinklicken lohnt sich.

Update:

John K. Samson kommt 2017 auch auf Europa-Tour und gastiert dabei in folgenden Städten. Tickets gibt's hier bei Grand Hotel van Cleef.

05. Mai 2017 - Bremen, Tower
06. Mai 2017 - Hamburg, Knust
07. Mai 2017 - Hannover, Lux 
09. Mai 2017 - Berlin, BiNuu
10. Mai 2017 - Munich, Ampere
15. Mai 2017 - Heidelberg, Halle 02
17. Mai 2017 - Köln, Gebäude 9
23. Mai 2017 - Düsseldorf, Zakk
24. Mai 2017 - Münster, Gleis 22
25. Mai 2017 - Wiesbaden, Schlachthof
26. Mai 2017 - Reutlingen, FranzK 

Anthony Green, Sänger der Post-HC Formation Saosin hat heute sein neues Album "Pixie Queen" als Stream veröffentlicht. Vorab hatte er "You'll Be Fine" als Musikvideo veröffentlicht. Offiziell erscheint das Album am 09. September.