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Nach "Canaille" haben die Kopenhagener Tech-Metaller Cold Night For Alligators nun die zweite Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Violent Design" erschlägt den Hörer wie gewohnt eingangs gekonnt, spielerisch und interessant umgesetzt mit Härte, einem Haufen Noten, der maximal möglichen Anzahl an Zählzeiten und polyrhythmischen Attacken, um dann zur Mitte hin in eine Epik umzuschwenken, die für mich das Alleinstellungsmerkmal der Band um Sänger ist. Hier geht es nicht darum, zu zeigen, wer die dicksten Cojones im Bizniz hat, sondern was man mit seinem Talent so alles umsetzen kann.

Am 09. November erscheint "Fervor" via Long Branch Records und vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Nach dem wunderschönen handgemachten Video zu "Alien Shivers", an dem VOLA-Bassist Nicolai und seine Partnerin Anne ca. zwei Monate arbeiteten, ist heute das komplette Album "Applause Of A Distant Crowd" via Mascot Records erschienen.

Produziert wurde die Platte von Sänger Asger Mygind, gemastert vom preisgekrönten Andy VanDette, der bereits für Sevendust, Skillet oder die Beastie Boys arbeitete. Klanglich sollten sich eingesessene Fans direkt im neuen Werk wiederfinden. Womit sie sich aber arrangieren müssen, sind die weniger komplexen und eher flächigen Kompositionen, die mehr Atmosphäre und Ruhe schaffen als hektische Momente, wie sie auf dem Vorgänger "Inmazes" des öfteren vorkamen.

Da ist zum Beispiel das verträumte "Vertigo", das von reduziertem Instrumenteneinsatz und Asgers sonorer Stimme lebt. Oder der geshuffelte Titeltrack, der erst zur Mitte anzieht sowie der Abschluss der Platte "Green Screen Mother", bei dem Asger allein von Martins Keyboard-Klängen begleitet wird. Dem entgegen stehen aber dann straighte Progrock-Nummern wie "Ghosts" oder "Still".

VOLA haben keine zweite "Inmazes" geschaffen, sondern probieren sich aus, nutzen ihr Potential an den Synthies und am Mikro und erweitern ihren musikalischen Katalog um Nummern, die auch ein breiteres Publikum ansprechen könnten. Auf der aktuellen Tour mit Monuments werden auch bereits neue Tracks gespielt. Wenn ihr die Möglichkeit habt, schaut sie euch an. Es lohnt sich.

Bestellen könnt ihr die Platte z. B. hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bb3wgegvozrrquhuvuwjycgwc6y?t=Applause_Of_A_Distant_Crowd_-_VOLA

Monophonist, das sind Thomas Sauerborn (Schlagzeug / Stimme / Container), Kenn Hartwig (E-Bass / Kontrabass), Daniel Hölscher (E-Gitarre / Jazzgitarre) und Jonathan Hoffmann (Stimme / Saxophon / Elektroschrott). Die Band aus dem erweiterten Kölner Raum hat vor einiger Zeit eine Crowdfunding-Kampagne für ihre neue Platte "Über die Freiheit der praktischen Unvernunft" gestartet, um die Produktion, Promotion und Shows finanzieren zu können.

Drei Jahre hat die Band, die der ein oder andere vlt. auch vom Euroblast kennt geschrieben und wieder einmal eine spannende und eigenwillige Mischung aus Hardcore, Punk, Jazz und Blues realisiert - und dieses Mal etwas eingängiger und zugänglicher. Die ersten drei Songs kann man bereits bei Startnext hören und dieses Potpourri soll möglichst viele Menschen erreichen, weshalb sie an einem bewährten Rezept festhalten möchten:

"Auf den Konzerten haben wir es bisher so gemacht, dass sich die Leute selbst überlegen konnten, wie viel sie für die CD bezahlen wollen. Weil das gut geklappt hat, werden wir es wahrscheinlich wieder so machen. Es geht uns darum, dass möglichst viele Leute Spaß an der Musik haben, nicht um Profit."

Hier geht's zur Kampagne inkl. der drei Tracks "Hauptstrom", "Der Preis der Freiheit" und "Geronticus Eremita". Und Achtung: Ihr könnt nur noch HEUTE unterstützen und aus diversen Kategorien Limitiertes oder andere Besonderheiten für Aug' und Ohr auswählen.

Mörderisch gute Musik gibt's heute aus dem Hause Zeal & Ardor, der/die via Radicalis Music heute sein zweites Album "Stranger Fruit" veröffentlicht hat. Der Schweizer Manuel Gagneux, der mittlerweile auch eine Band um sich herum aufgebaut hat, hat es sich zum Auftrag gemacht, schwerpunktmäßig Gospel und Black Metal-Elemente miteinander zu verbinden. Was auf dem ersten Album noch sehr klinisch und teilweise etwas leblos klang (dennoch war es ein super Album!) ist hier nochmal ausgereifter, was auch die letzte Single "Built On Ashes" beweist, die das vorliegende Album schließt. 16 Tracks, die den Hörer in Klangkonstrukte mitnehmen, die er bestimmt so noch nicht gehört hat.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bag7jcwnj44wi66cxcyi225gnvy?t=Stranger_Fruit_-_Zeal__Ardor

Das britische Undercover-Kollektiv Sleep Token, das sich durch seine einzigartige Mischung aus souligen, melancholischen Pop-Arrangements kombiniert mit drückenden und nicht seltigen Djent-verwandten Gitarren-Riffs auszeichnet (alleine das Cover von OutKasts "Hey Ya!" ist unerreicht) ist zurück mit der neuen Single "Jaws". Mehr denn je kommen vertrackte und hektische Drum-Patterns zum Einsatz wie auch elektronische Melodie-Elemente, über allem die Stimme von "Vessel", dem gesichtslosen Frontmann majestätisch und mitreißend führend. In UK gab es bereits erste Auftritte und ich hoffe inständig, daß die Band es auch mal auf's Festland schafft. Wer demnächst in UK ist, kann sich seine Exzellenz auch hier ansehen:

08.06.2018 - Download Festival (Ritual VII)
24.08.2018 - Leeds Festival (Ritual VIII)
26.08.2018 - Reading Festival (Ritual IX)

Kaufen/streamen könnt ihr die Nummer auch hier.
Die letzte EP "Two" findet ihr hier.

Vergangenen Freitag ist das Solo-Album des Korn-Sängers Jonathan Davis via Sumerian Records erschienen. "Black Labyrinth" bietet euch zahlenmäßig unglückliche 13 Songs, die alle irgendwo zwischen Industrial-Rock/Metal und NuMetal mit Synthpop-Einschlag pendeln. Man nehme einen Korn-Song, schraube den Druck und die Aggressivität der Instrumente runter, behält aber das psychedelische der Vocals bei, füge ein wenig Mesh (legendäre Synthpop-Band aus Bristol) und Marilyn Manson-Elemente hinzu und erhält eine groben Rahmen für's Album, das auch experimentelle Überraschungen bereithält.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bnixywgok4tl3hxubpugibuueti?t=Black_Labyrinth_-_Jonathan_Davis

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Nach "Cerulean" haben The Afterimage nun mit "Secrets" die nächste Single des am 18. Mai erscheinenden Albums "Eve" (Tragic Hero Records) veröffentlicht.
Wieder einmal mischt die Band hervorragend progressiven Metalcore mit R'nB und jazzigen Elementen und auch für die Fans von Bands wie Intervals oder Owane sind Parts dabei.

Nach "Gravedigger's Chant" haben Zeal & Ardor aka Manuel Gagneux nun die zweite Single des am 08. Juni via Rough Trade/MVKA bzw. Radicalis Music erscheinenden Albums "Stranger Fruit" veröffentlicht. Die Nummer geht deutlich tiefer in den Black Metal und dröhnt während der Blastbeat-Passagen dem Hörer das Trommelfell frei.

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Nach „The Myth Of Happiness“ gibt es nun die nächste Single von The Dali Thundering Concept, erneut mit Video von Igor Omodei. "Utopia" wird gefeatured von Philippe Charny, seines Zeichens Sänger der aufstrebenden französischen Progressive Metalcore-Band Kadinja.

Vorbestellen kann man "Savages" hier oder hier.
Live kann man die Band demnächst mit Jinjer auf Tour hier sehen:

15.05. BERLIN Musik & Frieden
16.05. BOCHUM Rockpalast
17.05. KÖLN Jungle Club
18.05. FRANKFURT Nachtleben

Owane, das sind (laut Facebook mittlerweile nicht mehr nur ein Ein-Mann-Projekt) der Mittzwanziger Øyvind Owane (Gitarre) und Drummer Maciej Dzik aus Norwegen. Kürzlich hat das Duo die neue instrumentale Platte "yeah whatever" veröffentlicht. Acht Songs zwischen Progrock/-metal und Fusion, komponiert, aufgenommen und produziert von Owane und Maciej selbst. Die improvisierten Saxophon-Einlagen stammen von Josef 7.

Fans von CHON, Dirty Loops, Intervals, Plini oder DispersE sollten dem Ganzen definitiv einen Durchgang gönnen.

Streamen und kaufen könnt ihr die Platte hier bei Bandcamp.

Im Februar hatte der Musiker mit "Rock Is Too Heavy" die erste (und laut Beschreibung) einzige Single des Albums als Video veröffentlicht: