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Mörderisch gute Musik gibt's heute aus dem Hause Zeal & Ardor, der/die via Radicalis Music heute sein zweites Album "Stranger Fruit" veröffentlicht hat. Der Schweizer Manuel Gagneux, der mittlerweile auch eine Band um sich herum aufgebaut hat, hat es sich zum Auftrag gemacht, schwerpunktmäßig Gospel und Black Metal-Elemente miteinander zu verbinden. Was auf dem ersten Album noch sehr klinisch und teilweise etwas leblos klang (dennoch war es ein super Album!) ist hier nochmal ausgereifter, was auch die letzte Single "Built On Ashes" beweist, die das vorliegende Album schließt. 16 Tracks, die den Hörer in Klangkonstrukte mitnehmen, die er bestimmt so noch nicht gehört hat.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bag7jcwnj44wi66cxcyi225gnvy?t=Stranger_Fruit_-_Zeal__Ardor

Das britische Undercover-Kollektiv Sleep Token, das sich durch seine einzigartige Mischung aus souligen, melancholischen Pop-Arrangements kombiniert mit drückenden und nicht seltigen Djent-verwandten Gitarren-Riffs auszeichnet (alleine das Cover von OutKasts "Hey Ya!" ist unerreicht) ist zurück mit der neuen Single "Jaws". Mehr denn je kommen vertrackte und hektische Drum-Patterns zum Einsatz wie auch elektronische Melodie-Elemente, über allem die Stimme von "Vessel", dem gesichtslosen Frontmann majestätisch und mitreißend führend. In UK gab es bereits erste Auftritte und ich hoffe inständig, daß die Band es auch mal auf's Festland schafft. Wer demnächst in UK ist, kann sich seine Exzellenz auch hier ansehen:

08.06.2018 - Download Festival (Ritual VII)
24.08.2018 - Leeds Festival (Ritual VIII)
26.08.2018 - Reading Festival (Ritual IX)

Kaufen/streamen könnt ihr die Nummer auch hier.
Die letzte EP "Two" findet ihr hier.

Vergangenen Freitag ist das Solo-Album des Korn-Sängers Jonathan Davis via Sumerian Records erschienen. "Black Labyrinth" bietet euch zahlenmäßig unglückliche 13 Songs, die alle irgendwo zwischen Industrial-Rock/Metal und NuMetal mit Synthpop-Einschlag pendeln. Man nehme einen Korn-Song, schraube den Druck und die Aggressivität der Instrumente runter, behält aber das psychedelische der Vocals bei, füge ein wenig Mesh (legendäre Synthpop-Band aus Bristol) und Marilyn Manson-Elemente hinzu und erhält eine groben Rahmen für's Album, das auch experimentelle Überraschungen bereithält.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bnixywgok4tl3hxubpugibuueti?t=Black_Labyrinth_-_Jonathan_Davis

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Nach "Cerulean" haben The Afterimage nun mit "Secrets" die nächste Single des am 18. Mai erscheinenden Albums "Eve" (Tragic Hero Records) veröffentlicht.
Wieder einmal mischt die Band hervorragend progressiven Metalcore mit R'nB und jazzigen Elementen und auch für die Fans von Bands wie Intervals oder Owane sind Parts dabei.

Nach "Gravedigger's Chant" haben Zeal & Ardor aka Manuel Gagneux nun die zweite Single des am 08. Juni via Rough Trade/MVKA bzw. Radicalis Music erscheinenden Albums "Stranger Fruit" veröffentlicht. Die Nummer geht deutlich tiefer in den Black Metal und dröhnt während der Blastbeat-Passagen dem Hörer das Trommelfell frei.

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Nach „The Myth Of Happiness“ gibt es nun die nächste Single von The Dali Thundering Concept, erneut mit Video von Igor Omodei. "Utopia" wird gefeatured von Philippe Charny, seines Zeichens Sänger der aufstrebenden französischen Progressive Metalcore-Band Kadinja.

Vorbestellen kann man "Savages" hier oder hier.
Live kann man die Band demnächst mit Jinjer auf Tour hier sehen:

15.05. BERLIN Musik & Frieden
16.05. BOCHUM Rockpalast
17.05. KÖLN Jungle Club
18.05. FRANKFURT Nachtleben

Owane, das sind (laut Facebook mittlerweile nicht mehr nur ein Ein-Mann-Projekt) der Mittzwanziger Øyvind Owane (Gitarre) und Drummer Maciej Dzik aus Norwegen. Kürzlich hat das Duo die neue instrumentale Platte "yeah whatever" veröffentlicht. Acht Songs zwischen Progrock/-metal und Fusion, komponiert, aufgenommen und produziert von Owane und Maciej selbst. Die improvisierten Saxophon-Einlagen stammen von Josef 7.

Fans von CHON, Dirty Loops, Intervals, Plini oder DispersE sollten dem Ganzen definitiv einen Durchgang gönnen.

Streamen und kaufen könnt ihr die Platte hier bei Bandcamp.

Im Februar hatte der Musiker mit "Rock Is Too Heavy" die erste (und laut Beschreibung) einzige Single des Albums als Video veröffentlicht:

Vergangenen Freitag ist via Sumerian Records "Automata I" erschienen, der erste Teil des Doppel-Konzeptalbums von Between The Buried And Me. Auf die erste Single "Condemned To The Gallows" folgte einen Tag vor VÖ auch die zweite Single "Millions" inkl. Video. Weitere vier Songs sind ab sofort überall erhältlich, wo es Musik gibt. Im Sommer 2018 soll dann der zweite Teil folgen.

Die Band kommt zudem im Herbst mit Plini und TesseracT auf Tour nach Deutschland.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B7raf4p4fbq7lrplj5zymbki6nm?t=Automata_I_-_Between_the_Buried_and_Me

Was soll ich zu diesem Album noch sagen. Seit Monaten lobe ich Rolo Tomassi und "Time Will Die And Love Will Bury It" in den höchsten Tönen - und genau die könnt ihr jetzt endlich hören. Denn heute ist das Album via Holy Roar Records erschienen. Wer weder Spotify noch Google Play Music oder sonstige Dienste nutzt, kann die Platte auch hier bei Soundcloud oder auch bei Bandcamp genießen. Oder - was noch besser ist - ihr kauft die Scheibe hier.

Rolo Tomassi live:

28.03.18 - Wien - Chelsea (AUT)
30.03.18 - Berlin - Musik & Frieden
31.03.18 - Hamburg - Headcrash

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bcoxr3rfwx5ud3yoyhdq7ackylm?t=Time_Will_Die_and_Love_Will_Bury_It_-_Rolo_Tomassi

Am heutigen Sonntag ist "Entity", das neue Album von Romeo Knight erschienen. Wer sich in der AMIGA Demoszene bewegt, wird sicher mal über den Namen gestolpert sein. Kurz zur Erläuterung: Die Demoszene entwickelte sich aus der Crackerszene der 80er, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Kopierschutz von Computergames zu entfernen/umgehen. Als Signatur wurden dann grafische Demos vor die Games vorgeschaltet. Mit der Zeit entwickelte sich eine Kultur aus dem Ganzen, in der es um in Echtzeit berechnete, musikunterlegte, oft abstrakte künstlich kreierte Filme mit nicht selten großen Bildwelten geht. Eike aka Romeo Knight war als Musiker ein Teil dessen und ist es auch heute auf ausgewählten Events noch.

An seinem Album "Entity" hat er mehrere Jahre gefeilt (was ich bestätigen kann, da ich als Ex-Bandkollege bei Samsara Circle schon lange von den Aufnahmen wusste).  "A musical depiction of the Earth, invaded by an almighty alien entity." umschreibt er das 11 Songs umfassende Instrumentalwerk, für das er sich Frédéric "El Mobo" Motte für einen Track am Bass eingeladen hat und bei drei weiteren von Dominik Ballreich, Fanalo Alaux und Thorsten Praest an der Leadgitarre unterstützt wurde.

Musikalisch reicht die Palette von Progrock, Progmetal und atmosphärischen Passagen bis hin zu Djent (vgl. "Divine Discreation"), immer mit elektronischen Finessen sowie Samples unterlegt und verziert. "Die Kultur Als Fehler" rezitiert Romeos Wurzeln vmtl. am stärksten. Und mit "Echos Of Extinction" ist mit einem reinen Akustikgitarren-Song auch was für's Herz dabei. Den avantgardistischen Charakter der Platte würde ich grob mit "Townsend-esque" umschreiben.

Anklicken, laut machen, Augen schließen und die Musik die Bilder zeichnen lassen.