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Das 1999er "Through Being Cool" von Saves The Day war und ist für mich einer der Meilensteine des Emo. Mit dem trägen und grollenden "Rendezvous" als Vorboten meldet sich die Band nun in Erwartung des neunten Studioalbums zurück, das passenderweise auf den Namen "9" hört und am 26. Oktober via Rude Records/Equal Vision erscheint. Neun Songs umfasst die Scheibe und erzählt auf einem Zeitstrahl die Geschichte der Band aus Sicht des Gründers und Sängers Chris Conley.

"This album is the story of Saves The Day and my own personal journey through life, which all unfolded as my relationship with music progressed.
By 'Rendezvous', I’ve gone through all the reflecting and growing and come to a place where I’m so grateful and so satisfied and living the life I want to live. I was just a kid that got lucky and I got pulled into this amazing dream. And it’s still going."

"9" wurde produziert und gemischt von Arun Bali in Zusammenarbeit mit der Band selbst.

Die Tracklist:

01. Saves The Day
02. Suzuki
03. Side By Side
04. Kerouac & Cassady
05. It's Such A Beautiful Rose
06. Rose
07. 1997
08. Rendezvous
09. 29

Vorbestellen könnt ihr das Album hier.

mewithoutYou haben überraschend eine neue Single via Run For Cover Records veröffentlicht. "Julia (or, 'Holy to the LORD' on the Bells of Horses)" heißt das Stück und könnte zu einem neuen Album gehören, dessen Preorder am Freitag starten könnte. Zumindest lässt ein Countdown auf der Band-Website dies' vermuten.

Kommenden Freitag erscheint via Atlantic "Thank You For Today", das neue Album von Death Cab For Cutie. Frontmann Ben Gibbard, mittlerweile 42 und geschieden, thematisiert auf dem neunten Album der Band den Versuch, zu einem fast vergessenen Leben zurückzufinden und dabei zu entdecken, was sich doch verändert hat während der eigenen Abwesenheit.

Am 17. August ist das Album dann käuflich allerorten zu erwerben und als Stream verfügbar. Die wichtigsten Anbieter findet ihr hier.

Hier könnt ihr schon heute bei NPR alle Songs im Stream hören.

 

Am 12. Oktober erscheint mit "Beside Myself" via Fueled By Ramen (Panic! At The Disco, Paramore) das neue Album der britischen Basement. Grade noch mit Touché Amoré auf Tour präsentieren sie nun die erste Single des Werks. "Disconnect" ist eine Hommage an Jimmy Eat World, Sunny Day Real Estate oder Mineral.

Produziert hat die Platte Colin Brittain (Dashboard Confessional, Stick To Your Guns) in Zusammenarbeit mit der Band, das Mixing übernahm Rich Costey (u. a. Alt-J, Weezer).

Tracklist:

1) Disconnect
2) Be Here Now
3) Nothing Left
4) Ultraviolet
5) Keepsake
6) Changing Lanes
7) Stigmata
8) New Coast
9) Just A Life
10) Slip Away
11) Reason For Breathing

Hier könnt ihr die Platte vorbestellen.

Nach "Gold Rush" haben Death Cab For Cutie nun die nächste Single aus dem am 17. August via Atlantic erscheinenden Album "Thank You For Today" veröffentlicht.

"The hypnagogic album opener 'I Dreamt We Spoke Again' with its indelible chorus, a haunting doorbell chime, and a guitar line reminiscent of ‘Music For The Masses’-era Depeche Mode, stood out right away as what Harmer calls 'one of those immediately captivating tracks.'"- Nick Harmer (Bass)

Und das beschreibt die neue Nummer eigentlich auch ganz gut und bedarf keiner weiteren Worte. Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Artist: Real Friends
Album: Composure
Erscheinungstermin: 13. Juli 2018
Label: Caroline Music
Gesamtlänge: 32:53 Min.

Tracklist:

1. Me First
2. Stand Steady
3. From The Outside
4. Smiling On The Surface
5. Hear What You Want
6. Unconditional Love
7. Composure
8. Get By
9. Ripcord
10. Take A Hint

Composure is everything we’ve always come up short on. We focused more on melodies than ever before. We focused more on the overall emotional climate of each song than ever before. I truly think that every song on the record stands on its own. But when all the songs come together it creates our best effort to date.

Mit diesen Worten erklärt Real Friends-Bassist und Texter Kyle Fasel die aktuelle Platte "Composure". Produziert von Mike Green (Pierce The Veil, Paramore) könnte dieses Album der nächste Schritt für Real Friends sein.

Nach ihrem 2016er "The Home Inside My Head" sind Real Friends nun mit "Composure" zurück. Sänger Dan Lambton & Co. hatten sich Anfang des Jahres aus der Galaxy Camp Tour verabschiedet und haben nun die Chance, mit einem Paukenschlag zurückzukehren.

"Me First" beginnt unschuldig verhalten, liefert dann aber eine feine Mischung aus Pop-Punk und Emo-Nuancen. "You make me feel helpless like a bird with broken wings" klagt Lambton und man erahnt schon, daß das Album bei einem derart klaren Opener thematisch kein Zuckerschlecken werden könnte. Auch stimmlich bringt Lambton die Intensität seiner Inhalte durch deutlich rauhere Töne als auf dem Vorgängeralbum zum Ausdruck. "Stand Steady" behält das Pop-Punk Tempo bei und schwenkt in einen schönen Halftime-Refrain. "Here I am showing every worry". Geständnisse, die in dieser Position nicht jedem so leicht von der Hand gehen würden. Mit "From The Outside" kommt dann eine locker-beschwingte Nummer und eine der vier Singles und die, in denen Sänger Lambton seinen Gemütszustand vlt. am besten auf der gesamten Platte wiedergibt. Seine Versuche, Angst und Depressionen in den Griff zu bekommen und dies ein ambivalentes Unterfangen darstellt, wenn Tabletten nur kurzfristige Veränderungen - und das auch eher als eine Maske nach außen - versprechen.

"Smiling On The Surface" knüpft thematisch genau dort an. Clever gemacht ist das kurzzeitige tonale Chaos der Bridge kurz vor dem ruhigen Pre-Chorus. Und auch eine Akustikgitarre verirrt sich in den Song.

Mit "Hear What You Want" zieht die Band dann das Tempo wieder ein bißchen an und Sänger Lambton zeigt sich im Zwischenteil von der rauen Seite. "Unconditional Love", die letzte Single der Band, ist sozusagen die Ballade der Platte, die mit emotionalem Refrain und Stakkato-Chorus-Zwischenteil gespickt ist.

Der Titeltrack "Composure" - ohne dadurch eine negative Wertung auszusprechen - lässt "American Pie"-Soundtrack-Erinnerungen wach werden. Straighter College (Punk)Rock mit früher Blink-182 Note. Mit "Get By" geht's langsam gen letztem Fünftel der Platte. Palm-Mute Gitarren treffen auf Halftime-Parts und Punkrock-Attitüde.

"Ripcord" besticht durch eine prägnante Gitarren-Melodielinie in der Strophe - und wieder reizt Lambton seine Stimmbänder wehklagend in raue Gefilde. Zum Abschluss dann krönt die Band das neue Werk mit dem chorusbeladenen Harmoniehammer "Take A Hint".

Fazit:

"Composure" ist ein ehrliches, unverblümtes Bekenntnis. Auch wenn Real Friends eh nicht zur Happy Pop-Punk Garde gehören, so emotional und authentisch waren sie noch nie. Musikalisch ist das Album mit seiner Mischung aus Emo, Alternative Rock und College-/Pop-Punk ganz oben auf der Gut-Skala, ein wenig mehr kompositorischer Tiefgang hätte der Platte angesichts der Inhalte vielleicht noch besser zu Gesicht gestanden. Mike Green hat es dennoch geschafft, viele kleine Feinheiten verglichen mit dem Vorgänger-Album herauszuarbeiten.

Anspieltipps:

From The Outside, Smiling On The Surface, Me First

 

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bf3qqlnqo2qroyp2a7ibv5if3cu?t=Composure_-_Real_Friends

Nach "You Can Count On Me" haben Trophy Eyes ihre zweite Single des kommenden Albums veröffentlicht. “More Like You” ist eine chorusgeladene Emo-Pop-Punk-Nummer irgendwo zwischen The Menzingers und Thirty Seconds To Mars. "The American Dream" erscheint am 03. August via Hopeless Records.

"This song is about hating yourself so much, that your only wish in life is to be anybody else but you. Not for monetary gain, not to change your physical appearance, or better your life style. Simply because you can’t bare to wake up as you anymore."

Vorbestellen könnt ihr hier.

Nach "The Wounded World" haben As It Is nun die nächste Nummer aus dem am 10. August erscheinenden Album "The Great Depression" (Fearless Records) veröffentlicht. Patty & Co. treiben den Emo-Look im Video passend zum Song zurück in die frühen 2000er und ehren Bands wie My Chemical Romance und frühe Thirty Seconds To Mars. Im Bewegtbilddokument kämpfen die Jungs gegen einen Erziehungsanstaltstyrannen.

Die 12 Songs starke Platte könnt ihr hier vorbestellen. Die Photos ihrer Kölner Show in Köln aus 2017 findet ihr übrigens hier.

Mit jeder neuen Single-Auskopplung wird das Bild klarer, daß "Composure", das kommende Album von Real Friends brutal ehrlich sein wird. Dan Lambton reflektiert und therapiert sich am Mikro selbst, nach der Bekanntmachung seiner mentalen Erkrankung das einzig Richtige. Wer immer noch hofft, die neue Platte wäre ein fröhliches Pop-Punk-Werk, der muss leider der Realität ins Auge sehen. Nach "From The Outside" zeigt "Smiling On The Surface" als Lyrics-Video erneut ein Bild eines zerrissenen Frontmanns.

Am 13. Juli erscheint dann "Composure" via Spinefarm/Fearless Records und kann hier vorbestellt werden.

Nach dem ersten 33-Sekunden Teaser vor ein paar Tagen haben Death Cab For Cutie nun den gesamten Song "Gold Rush" (Atlantic Recording) online gestellt. Die beschwingt-lockere Nummer wird auf dem am 17. August erscheinenden Album "Thank You For Today" enthalten sein.

Die Tracklist:

01. I Dreamt We Spoke Again
02. Summer Years
03. Gold Rush
04. Your Hurricane
05. When We Drive
06. Autumn Love
07. Northern Lights
08. You Moved Away
09. Near/Far
10. 60 & Punk

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B6ewoxa42dtth2slf7f2lfzihqe?t=Gold_Rush_-_Death_Cab_for_Cutie

UPDATE: Hier ist das offizielle Video