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2018, was soll ich sagen. Ohne wie ein verbitterter Musikfan von gestern klingen zu wollen, hat dieses Jahr dankbarerweise viele alte Bands wiederbelebt und nicht selten den Nachkömmlingen, denen oft das Herzblut und die Eigenständigkeit fehlt(e) gezeigt, wie's richtig geht.

In diesen Comeback-Reigen haben sich nun auch Mineral eingereiht. Ende der 1990er zwischen Bands wie The Appleseed Cast, The Get Up Kids oder The Promise Ring aufgeblüht und schneller als gedacht wieder eingegangen kehrt die Band nun zum 25-jährigen Jubiläum zurück. Um das zu feiern gibt es - nach 20 Jahren -  zwei neue Songs sowie ein Photobuch samt Geschichten/Zitaten, beides unter dem Titel "One Day When We Are Young" - und eine Tour mit Halt in Deutschland. Neben "Your Body Is The World" ist auf der Platte auch das acht Minuten lange Epos "Aurora" enthalten, das die Band nun als erste Single ausgekoppelt hat.

Das Photobuch mitsamt der 10" gibt's hier zu kaufen.

Die Tourdates:

25.05. Köln - Artheater
27.05. Hamburg - Hafenklang
28.05. Berlin - Lido
29.05. München - Hansa 39

Nach "My Queen" haben Can’t Swim kürzlich die zweite Single des am 16. November erscheinenden Albums "This Too Won't Pass" (Pure Noise Records) veröffentlicht. "Sometimes You Meet The Right People At The Wrong Times" heißt der Track, dessen Titel durch ein Photo, das Sänger Chris LoPorto von seiner Freundin erhielt, als sie sich von ihm trennte - eben mit jenem Text auf der Rückseite.

"It really put so much into perspective at the time and eventually found it’s way into the subject matter of this song. It packs a lot of power and exciting rhymes, making it one of my favourites on the record. I think if Stranger and Your Clothes had a baby, it would be this song."

Tracklist:

1. What Have We Done
2. My Queen
3. Sometimes You Meet The Right People At The Wrong Times
4. Hell In A Handbasket
5. Congratulations, Christopher Hodge
6. Malicious 444
7. Not The Way It Was
8. Amnesia 666
9. Daggers
10. Winter of Cicada

Vorbestellen könnt ihr z. B. hier.

Nach "Even In Death", der B-Seite des aktuellen Albums "Fail You Again" (Pure Noise Records) haben Can't Swim nun die erste Single des kommenden Albums "This Too Won’t Pass" veröffentlicht, das am 16. November wieder über erwähntes Label erscheint. "My Queen" heißt die Nummer, die wahrlich ein grandioses erstes Signal ist. Anfänglich im Emo/Alternative versunken zeigt der Song zum Ende hin seine brachiale Post-HC Seite.

Basis des Aufnahmeprozesses war die Auseinandersetzung von Chris LoPorto (Gesang) mit dem Begriff "Evil" (böse, schlecht), einem Begriff, der alles zusammenfasst, was er an Böswilligkeit fühlt über eine Reihe von Elementen in seinem Leben, seien es die Ereignisse seiner Vergangenheit, die ihn nicht loslassen oder das eigene Fehlverhalten, das er in seiner unmittelbaren Umgebung und der Gesellschaft als Ganzes beobachtet.

Problems haunt you, infect you, and in time become a part of who you are,” LoPorto explains, “You might find ways to distract yourself or try and forget but every time you look in the mirror you’ll only see reminders of what you hate. Evil surrounds us and in time, becomes a part of who we are. Let this band be a reminder of that.” - Chris LoPorto (Lead Vocals)

Tracklist:

1. What Have We Done
2. My Queen
3. sometimes you meet the right people at the wrong times
4. Hell In A Handbasket
5. Congratulations, Christopher Hodge
6. Malicious 444
7. Not The Way It Was
8. Amnesia 666
9. Daggers
10. Winter of Cicada

Vorbestellen könnt ihr die Platte hier (die meisten Vinyl-Editionen in anderen Shops sind bereits ausverkauft, also seid schnell).

Seas, das sind Chris HughesPeter Krpan und Erik Hughes (alle Moneen), Michael Bolt und Adrian Mottram (Sights And Sounds). Dem geneigten Post-HC/Emo-Fan wird hier schnell klar, was hier an kreativem Potential zusammenkommt. 2011 nahm Chris Hughes die EP "Fragments and Dreaming" noch alleine auf, während auf dem Debütalbum "Fade Out Into The Night" 2013 bereits alle Musiker zusammenarbeiteten.

With the first full-length, I intentionally did everything other than the drums and bass on my own – in a way just to prove something to myself; I just needed to. This time, I felt more comfortable writing the songs and then leaving them kind of bare to let the other guys make their marks.

Heute gibt es die erste Single "Without A Sound" vom am 09. November via Dine Alone Records erscheinenden Album "Cursed". Melancholischer Indie/Alternative/Emo-Rock erster Klasse und ein Muss für alle Fans der frühen 200er Emo-Welle.

Vorbestellen könnt ihr das Album (physisch scheinbar nur aus Kanada) hier.

Nach "Is This The Real Life" haben Emery die via BC Music nächste Single eines möglichen kommenden Albums veröffentlicht. "Safe" heißt die melancholische Nummer, die erst ruhig startet, dann aber nach und nach wächst. Und wieder ergänzen sich die Stimmen von Toby und Devin hervorragend.

"This song really is extra special to us. It was written in memory of Joyce Shelton (Devin's mom) and Jenny Carter (Matt's mom), both who passed away unexpectedly since our last album."

Via Pure Noise Records ist heute das neue Album von The Story So Far erschienen. Auf "Proper Dose" findet ihr 11 Songs zwischen Pop-Punk und Emo. Verglichen mit früheren Songs wie "Quicksand" oder "Nerve" sind die neuen Nummern deutlich gemäßigter und würde man den musaklischen Wandel beschreiben wollen, eignet sich das selbstbetitelte Blink-182 Album aus 2003, das damals einen deutlichen Wandel weg vom Punkrock zum Alternative/Emo markierte. Dennoch gibt es neben eher ruhigen Nummern auch vereinzelte Punkrock-Songs wie "Need To Know" oder "Light Year".

We didn’t really have a deadline and the biggest enabler of us getting the record to where we wanted it was having time to work on it. Since our last record, we’ve all collectively really gotten into The Beatles. It’s not like we’re trying to sound like The Beatles, but it just gives you a crash course in songwriting and how you can experiment but retain your identity.” - Kevin Geyer (Gitarre), Ryan Torf (Drums)

Die Songs entstanden teilweise in ihrer Rohfassung auf Wurlitzer Synthesizern, was vielleicht auch den allgemeinen Sound der Platte erklärt. Produziert wurde die Platte von Sam Pura, der bereits mit der Band arbeitete und auch für die letzten beiden Hundredth-Alben "Rare" und "Free" verantwortlich war.

Kaufen könnt ihr die Platte z. B. hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bnmhvc7q5icltngvgr4lcv55z6y?t=Proper_Dose_-_The_Story_So_Far

Die Screamo-Koryphäen Emery haben just eine neue Single namens "Is This The Real Life" veröffentlicht. Daß die Zeiten von "Walls" oder "Scissors" längst vorbei sind, sollte auch dem letzten Fan bekannt bzw. bewusst sein. Die Band, die zwischenzeitlich ohne Devin Shelton am Mikro auskommen musste, der Lead-Sänger Toby Morrell so hervorragend ergänzte, aber solo sein Glück versuchte und 2017 das R'nB Album "Sensation" veröffentlichte ist seit Anfang 2015 wieder komplett und tourt lustig durch die USA oder publiziert Beiträge über ihren Bad Christian Podcast.

Nun hat die Band die erste Single eines vermutlichen Albums über ihr eigenes Laben BC Music veröffentlicht. "Is This The Real Life" fängt an wie ein Weezer-Song, schwenkt dann in einen für neuere Emery-Songs typischen Part und - anschnallen - findet sogar gen Ende Raum für einen treibenden Part, der durch Screams begleitet wird. Ob sich die Geschichte der Band wiederholt?

Hier findet ihr alle Anbieter.

UPDATE: Jetzt mit Video:

Nach "Disconnect" haben Basement die nächste Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Stigmata" ist voller Schwermut, erinnert an frühe Emo-Zeiten à la Mineral mit ein bißchen Bush zu "Sixteen Stone"-Zeiten (auch wenn mich die Emo- und Hardcore-Polizei dafür schlagen wird).

"Beside Myself" erscheint am 12. Oktober via Fueled By Ramen, die ihr hiervorbestellen könnt.

Zwei Veröffentlichungen haben mewithoutYou heute verkündet. Zum einen haben sie überraschend die EP "[untitled]" (Big Scary Monsters) herausgebracht, zum anderen wird es am 05. Oktober direkt ein komplettes Album hinterher geben, das auf den Namen..."[Untitled]" hört. Die Band hat sich musikalisch weiterentwickelt und auch die poetischen Texte sind noch ein wenig intensiver ausgefallen:

"Ich denke, ich muss meinen persönlichen Tiefpunkt erreichen und ein Quasi-Trauma durchleben. Es wird meine Sinne schärfen und alles was überflüssig ist von mir nehmen und mich mit einem klareren und simpleren Verständnis von mir selbst zurücklassen. Es hilft auch meinem sonst so verarmten Sinn für Humor. Am Ende ist es doch eine ziemlich dumme Sache, die wir da machen." - Aaron Weiss (Vocals)

Persönliche Hintergründe, die den Schaffensprozess beeinflusst haben sind die Geburt des Kindes und Hochzeit von Sänger Weiss, die Aufnahmesessions mit Produzent Will Yip der Gitarristen Mike Weiss (Aarons Bruder) und Brandon Beaver sowie Gast-Bassist Dominic Angelella (der für die Aufnahmen Greg Jehanian während seines Sabbaticals vertrat) und der Neuerfindung des Skillsets und Klangspektrums von Drummer Rickie Mazzott.

Album und EP können hier vorbestellt werden.

Google Play Music

https://play.google.com/music/m/Bwiubu6qoa2q7rdgph3fhty636y?t=untitled_ep_-_mewithoutYou

Via Atlantic Recording ist heute das neue Death Cab For Cutie Album "Thank You For Today" erschienen. Und wer die Chance genutzt hat, bereits einige Tage vorher in den Stream reinzuhören weiß, daß es ein wirklich hervorragendes Werk geworden ist, das abwechslungsreich sowohl in seiner musikalischen Natur wie auch emotional. Man nehme das relaxt-fröhliche "Gold Rush" und das schleppend-traurige "60 & Punk", um mal nur zwei herausragende Songs zu nennen.

Der perfekte Übergang aus dem Spätsommer in den hoffentlich goldenen Herbst.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bixa5rvtmoqolmeuaptrwwh5dvi?t=Thank_You_for_Today_-_Death_Cab_for_Cutie