Springe zum Inhalt

Nach "Talk In Your Sleep" haben Moose Blood nun die nächste Single des am 09. März erscheinenden Albums "I Don't Think I Can Do This Anymore" veröffentlicht, das via Hopeless Records in die Regale und Streamingdienste kommt. "It's Too Much" ist textseitig simpel gehalten und dennoch ein nachvollziehbares Manifest der Traurigkeit und Kapitulation. Ein Blick aus dem Fenster und es könnte keinen besseren Soundtrack geben. Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

‘Blush’ was more about struggling with some of what came along with that change of lifestyle and ‘I Don’t Think I Can Do This Anymore’ is really us trying to work through some of what has happened in our lives as a result of doing this band full time. We’ve put everything into this album. We always write like it might be the last album that we ever get to make and we’ve challenged ourselves in every way we could on these songs ” - Mark Osborne (Gitarre)

Die Tracklist:

1. Have I Told You Enough
2. Talk In Your Sleep
3. Just Outside
4. You Left In The Worst Way
5. All The Time
6. Can We Stay Like This
7. Pull Me From The Floor
8. Walk All Day With You
9. Such A Shame
10. Promise Me
11. It's Too Much

Die Band kommt zudem dieses Jahr auf Europa-Tour:

 

"Chrome Neon Jesus" wird das kommende Album von Teenage Wrist heißen und am 09. März via Epitaph Records erscheinen. Nach "Stoned, Alone" und "Swallow" gibt's nun die dritte Single der Platte. "Dweeb" ist abermals eine triste, schwermütige Post-Garage-Alternative-LoFi-Komposition und fügt sich gut in die Reihe der bisherigen Singles ein. Das Album könnt ihr hier vorbestellen. Laut Band wird es auch ein EU-Release geben, möchtet ihr Versandkosten sparen.

Bevor am übernächsten Freitag (26. Januar) "Swell" von Tiny Moving Parts via Big Scary Monsters erscheint, legt das Trio die vermutlich letzte Single nach. "Warm Hand Splash" brilliert mit feinen Rhythmuswechseln und indie-esquem Trompeten-Zwischenteil.

“‘Warm Hand Splash’ is about having someone special get taken away from you. I used an analogy of being a piece of trash at the bottom of a wishing well, who adores a coin that eventually someone steals from the water. With an important piece of your life missing, you’re trying your best to cope with it.

Das Review zur gesamten Platte findet ihr hier, sollte euch die Neugierde gepackt haben. Auf Tour kommen die Jungs ebenfalls. Alle Daten findet ihr hier.

1

Via Epitaph Records ist kürzlich die neue Single "Swallow" der amerikanischen Teenage Wrist erschienen. Die Band aus Los Angeles, bestehend aus Kamtin Mohager (Vocals, Bass), Marshall Gallagher (Gitarre) und Anthony Salazar (Drums) spielt schwermütigen, Grunge beeinflussten Alternative-/Garage-Rock mit leichtem Punk-Einschlag.

Bisher haben die Jungs neben der vorliegenden Single auch nur eine selbstproduzierte EP (die ihr bei Bandcamp findet) und eine weitere Single "Stoned, Alone" auf der Haben-Seite.

Wer sich für die neue Movements- oder Citizen-Platte begeistern konnte, wird auch hier nicht weghören.

Wer wie ich mit den The Get Up Kids großgeworden ist, kam auch unweigerlich nicht um Reggie And The Full Effect herum. Das Nebenprojekt von James Dewees, dem Keyboarder der erwähnten Koryphäen der Emo-Ära weist in seinem 20. Jahr eine lange Liste an Musikern auf, die bisher sechs Studioalben mit Dewees eingespielt oder performt haben, darunter seine Bandkollegen der Get Up Kids und auch Musiker wie Frank Iero, den man als Background-Sänger und Gitarrist von My Chemical Romance kennt und der heute ergänzt um "The Patience" als Solokünstler durch die Lande tourt.

Das siebte Studioalbum "41" von Reggie And The Full Effect erscheint am 23. Februar via Pure Noise Records. Zur Feier der Ankündigung gibt es heute die erste Single “Karate School”.

"'Karate School' is a song about a young boy in rural England. Whose parents were killed in an accident where they were playing around with dark magic. The boy is forced to live with his relatives and then he gets an invitation to dark magic school. He irresponsibly decides to go to dark magic school. Where he meets some other unfortunate kids. And they all take karate. And some ducks show up”James Dewees

Tracklist:

1. il Sniffy Incontra
2. il Pesce Svedese
3. Alone Again
4. Broke Down
5. Heartbreak
6. Karate School
7. The Horrible Year
8. New Years Day
9. Maggie
10. Channing Tatum Space Rollerblading Montage M...
11. You've Got Secrets
12. Trap(ing) Music (feat Common Denominator)
13. And Next with Feeling
14. Off Delaware

Vorbestellen könnt ihr die Platte - auch auf Vinyl - hier.

Zwei Monate nach "Charisma" erschien heute die zweite Single des kommenden Pianos Become The Teeth-Albums "Wait For Love" (Epitaph Records), das am 16. Februar veröffentlicht wird. "Bitter Red" ist wie auch die Vorgänger-Single musikalisch irgendwo zwischen Alternative und Emo angesiedelt, melancholisch und melodisch. Wenn die zwei Singles Pate für das gesamte Album stehen, setzt sich die Band mit der Platte selbst ein Denkmal.

Vorbestellen könnt ihr das Album hier.

1

Artist: Tiny Moving Parts
Album: Swell
Erscheinungstermin: 26. Januar 2018
Label: Big Scary Monsters
Gesamtlänge: 31:58 Min.
Link zur Band: https://www.facebook.com/tinymovingparts/

Tracklist:

01. Applause
02. Smooth It Out
03. Feel Alive
04. Caution
05. Wildfire
06. Whale Watching
07. It's Too Cold Tonight
08. Malfunction
09. Wishbone
10. Warm Hand Splash

Im Winter 2017 sollten Tiny Moving Parts ursprünglich auf deutschen Bühnen als Support von Knuckle Puck zusammen mit Movements das hiesige Publikum begeistern, vermutlich auch bereits mit Songs des kommenden Albums "Swell", das am 26. Januar via Big Scary Monsters in Deutschland erscheint. Aber es kam anders und aus Respekt gegenüber der Entscheidung des Headliners soll die Absage der Tour hier nicht weiter thematisiert werden.

Damit es bis zum Release der Platte aber nicht gänzlich still um das Trio aus Minnesota bleibt, hat die Band Ende November die Single "Caution" veröffentlicht und erst kürzlich den Opener “Applause” nachgelegt. Zehn Tracks umfasst das vierte Album (unter Regie eines Labels) der Band, daß trotz der Minimalbesetzung einen unglaublich dichten und detaillierten Sound aufweist. Als großer DARTZ!-Fan (R.I.P.) trifft die Mischung aus Emo, poppigem Post-HC, Indie und Mathrock bei mir voll ins Schwarze.

Tiny Moving Parts ist eine Familienangelegenheit. Denn hinter dem Namen verbergen sich Dylan Mattheisen und seine beiden Cousins Matthew (Bass und Background-Gesang) und Billy Chavalier (Drums), die sich in der Junior High School als Band zusammengefunden haben. Nur ein gutes Jahr nach ihrem letzten Album "Celebrate", das erstmals auf Big Scary Monsters hierzulande erschien schicken die Drei also nun Ende Januar 2018 mit “Swell” die nächste Scheibe ins Rennen.

Los geht's mit "Applause", einem Song, der schon in den ersten Sekunden den Druck und die Energie der Platte widerspiegelt. Mattheisens Gitarrenarbeit ist sowohl verspielt wie auch straight, eben so, wie es für den Song im jeweiligen Moment am Besten passt. Die Melancholie und Wehmut, die schon auf "Celebrate" vorherrschten finden sich - und das merkt man bereits nach den ersten Takten - auch auf "Swell" wieder, verpackt in feine Melodien und persönliche Texte.

"Smooth It Out" beschreibt die Niedergeschlagenheit, die guten Ratschläge anderer und den Versuch, nicht zu stagnieren, sondern seinen Weg zu finden. Musikalisch setzt die Band hier neben der klassischen Besetzung zudem Synthie-Klänge ein, die den Song melodiös unterstützen. "Feel Alive" ist eine vertracktere Nummer, die mit allerlei instrumentenübergreifenden Breaks aufwartet, aber dennoch nicht ihre Lebhaftigkeit und ihren Drive verliert. Song Nummer 3 ist auch der erste jener, bei denen eine weitere Stimme die Musik mitformt. "I still miss you" singt jene Sängerin, die auch bereits auf “Celebrate” partizipierte zart und zerbrechlich, während Mattheisen seinen Gefühlen freien Lauf lässt und energisch wiederholt, was sie vorgibt. Trotz ausgiebiger Recherche konnte ich leider nicht herausfinden, um wen es sich bei der weiblichen Gaststimme handelt.

Die Single "Caution" führt weiter, was mit "Feel Alive" begann. "You are caffeine in my blood stream", singen Mattheisen und die weibliche Stimme bekenntnisvoll im Duett - ein Treueschwur.

"Wildfire" macht eine Kehrtwendung. Aus Vertrautheit und Zweisamkeit wird ein Trennungsstrich. Mit einer verspielten Gitarrenlinie (vor der das Album nur so strotzt) und hektischen Drums lässt Mattheisen eine Beziehung Revue passieren, unterbrochen von einem wehmütigen und zurückhaltenden Zwischenteil, alles final in einem endgültigen "I think you wish I'd pass in a crash" mündend. "Whale Watching", ein etwas seltsam anmutender Titel. Inhaltlich kämpft der Song mit dem Gefühl der Unzulänglichkeit, nicht zu reichen, melancholisch erneut durch Synthies untermalt. "I am the pont. You wanted an ocean." Spätestens jetzt zur Mitte der Platte ist man als Hörer im Strudel der Emotionen der Band vollends gefangen.

"It's Too Cold Tonight" ist die wohl deutlichste Bekundung der Zerrissenheit Mattheisens. Zeilen wie “I am meaningless, I serve no purpose” und der Ruf nach Hilfe, nach Halt werden ausnahmsweise nicht in bunten Wortspielen verpackt präsentiert, sondern dem Hörer eiskalt auf dem silbernen Tablett serviert. Und auch die fragile Stimme der unbekannten Sängerin findet erneut ihren Platz im 02:51 Minuten kurzen Song. Das anschließende “Malfunction” zieht das Tempo wieder an, jedoch das zerstörte Selbstbewusstsein, ver- und alleingelassen zu werden bleiben, wenngleich mit einer Mischung aus Frust, Bedauern und Unverständnis, verpackt in sowohl ruhigen Parts wie auch energiegeladenen Momente, die wie heiße Quellen zu explodieren drohen.

Mit "Wishbone" schlägt die Band epischere Töne an und setzt sogar gesanglich auf chorale Elemente, latent unterstützt durch einfache Klavierklänge. Die verspielte Gitarrenlinie der Strophe ist wieder einmal ein gutes Beispiel der Detailverliebtheit der Band, die sich nur mit einfach angeschlagenen Akkorden nicht zufrieden gibt, sondern gerne die extra Meile geht.

"Warm Hand Splash", die letzte Nummer auf “Swell” ist mit drei Minuten und 53 Sekunden dann auch wirklich der längste Song der Platte. Und wenn ich nach soviel aufwühlenden Momenten die gesamte Platte über noch richtig mitgezählt habe, wiederholt sich im Schlusssong kein einziger Teil. Erneut chorale Parts, eine herzzerreißende - nennen wir es - Refrainmelodie mit einfachen, zurückhaltenden Streichern, das Outro charakterisiert durch eine simple, aber effektive Trompetenmelodie...Tiny Moving Parts legen noch einmal alles, was sie haben in die Waagschale und mit soviel Last auf dem Herzen und soviel Spielfreude in den Fingern ist das einiges. “Could you please keep the light on for me?” Aber sicher doch. Wir möchten ja, daß ihr den Weg auf europäische Bühnen zurückfindet.

Fazit:

Mit “Swell” hat das Trio aus Minnesota ein cleveres, detailverliebtes kleines Meisterwerk geschaffen, denn nicht viele schaffen es, eingängige Melodien, einen organischen und authentischen Sound und crunchy Indie-/Emo-Kompositionen mit anspruchsvollen Mathrock-Elementen zu verknüpfen, ohne dabei konstruiert, klinisch oder seelenlos zu klingen.  Tiny Moving Parts setzen nicht auf die hundertprozentige Perfektion oder schieben Akzente einzelner Instrumente haarklein am Rechner übereinander, sondern lassen ihrer Musik den Charakter, das Leben, die Passion. Hat man der Band oft den Klamauk des Pop-Punks nachgesagt und sie mit Blink-182 verglichen, so mag hier maximal die Spielfreude ähnlich sein, aber die Versiertheit und Ernsthaftigkeit unterscheiden sich um Welten. Mattheisen ist ein Meister darin, Bilder mit Worten zu malen, Analogien zu entwickeln und damit offen zu kommunizieren, was ihm auf dem Herzen lastet. “Swell” braucht vielleicht für den ein oder anderen ein paar Durchgänge, bis sich seine Gesamtheit greifen lässt, aber dann wird man das Album auch nicht mehr los - und man will es auch nicht mehr hergeben. Schon jetzt eine der besten Platten 2018.

Anspieltipps:

Feel Alive, Caution, It's Too Cold Tonight

Kaufen könnt ihr die Platte direkt bei der Band oder beim Label.

Nach "Caution" haben Tiny Moving Parts nun die nächste Single des kommenden Albums "Swell" (VÖ 26. Januar via Big Scary Monsters) veröffentlicht. "Applause" ist der Opener der Platte und kommt als Musikvideo. Und was der Schlag auf den Kopf von Sänger und Gitarrist Dylan Mattheisen bewirkt, ähnelt dem Effekt der Platte (um mal ein wenig der Brillanz vorwegzunehmen; ein Review von "Swell" folgt in Kürze), denn sie nimmt den Hörer mit auf einen Trip in eine andere Welt - im Positiven und ungleich zu irgendwelchen mystischen Konzeptalben, sondern eher im Sinne einer persönlichen und emotionalen Reise. "Applaus" ist erneut ein guter Zeuge dessen, was die Band Großartiges komponiert und eingespielt hat und wie detailliert Songs auch mit einer einfachen Dreierbesetzung klingen können. Vorbestellen könnt (und solltet) ihr die Platte hier.

1

Nachdem Moose Blood die neue Single bereits angeteasert hatten, ist "Talk In Your Sleep" nun in seiner vollen Pracht und mitsamt eines Musikvideos veröffentlicht worden. Die monochromen verrauchten Bilder werden vom bandtypischen Sound zwischen Emo und Alternative begleitet.

There’s almost a circularity to this album when placed next to our first two. The first is full of songs written by enthusiastic, excited kids who just wanted to get their music out there. ‘Blush’ was more about struggling with some of what came along with that change of lifestyle and ‘I Don’t Think I Can Do This Anymore’ is really us trying to work through some of what has happened in our lives as a result of doing this band full time.” - Mark Osborne (Gitarre)

Am 09. März 2018 erscheint dann via Hopeless Records das dritte Album der Band mit dem Titel "I Don't Think I Can Do This Anymore". Vorbestellen kann man die Platte hier.

Die Tracklist:

1. Have I Told You Enough
2. Talk In Your Sleep
3. Just Outside
4. You Left In The Worst Way
5. All The Time
6. Can We Stay Like This
7. Pull Me From The Floor
8. Walk All Day With You
9. Such A Shame
10. Promise Me
11. It's Too Much

Photos ihrer Show als Support von A Day To Remember in Köln findet ihr übrigens hier.

2

Eigentlich sollten Tiny Moving Parts ja aktuell europäische Bühnen unsicher machen, akzeptierten aber die Entscheidung des Headliners Knuckle Puck, die Tour aus gesundheitlichen Gründen abzubrechen. Als kleinen Wermutstropfen gibt's dafür mit "Caution" (Triple Crown Records) nun aber eine neue Single des Trios aus Minnesota - und die hat es in sich. Eine druckvolle Komposition zwischen technisch inspiriertem Emo und Pop-Punk und on top gibt's auch noch weibliche Guest-Vocals einer bisher unbekannten Person, alles verpackt in einem unterhaltsamen Video.

UPDATE:

Der Song stammt vom kommenden Album "Swell", das am 26. Januar via Big Scary Monsters erscheint. Vorbestellen könnt ihr die Platte hier.

Die Tracklist:

1. Applause
2. Smooth It Out
3. Feel Alive
4. Caution
5. Wildfire
6. Whale Watching
7. It's Too Cold Tonight
8. Malfunction
9. Wishbone
10. Warm Hand Splash

Die Bandhistorie ist eine klassische: Gitarrist und Sänger Dylan Mattheisen gründet die Band zusammen mit seinen beiden Cousins, den Brüdern Matthew und Billy Chevalier in der Junior High School. Irgendwo zwischen Emo, Alternative und Mathrock werkelt die Band seitdem technisch versiert am eigenen Sound. Nach dem aktuellen dritten Album "Celebrate“, das 2016 auf Big Scary Monsters in Deutschland erschien, verspricht die neue Single nun einen weiteren großen Schritt für die Band.