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Die Alternative-Urgesteine Therapy? haben heute via Marshall Records ihr mittlerweile 15. Album veröffentlicht. Nach etlichen Touren durch Europa, mal akustisch, mal verstärkt haben die Nordiren nun mit "Cleave" eine Platte vorgelegt, die sich auf alte Tage besinnt und sich irgendwo zwischen den (noisig-rockigen) 90er-Alben "Troublegum" und "Nurse" bewegt (alleine die Piccolo-Snare schiebt den Hörer zurück in die Hochzeit des Grunge und Alternative).

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https://play.google.com/music/m/Bdxg3qvhx2jfyxpxsyywe7odfmy?t=CLEAVE_-_Therapy

Am heutigen Freitag ist via Rise Records das neue selbstbetitelte Album der Australier Dead Letter Circus erschienen.  Zehn Progressive Alternative Rock-Songs auf knapp 40 Minuten mit Charisma, Dynamik und der bandtypischen Epik. Wie gehabt finden Fans von Circles, Karnivool und Caligula's Horse, was sie suchen.

Alle Streaminganbieter zur Single findet ihr hier.
Physisch bekommt ihr es z. B. bei EMP.

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https://play.google.com/music/m/Btc2yxr7zioypkrvcasjaftjr5y?t=Dead_Letter_Circus_-_Dead_Letter_Circus

Nach den beiden Toto-Coversongs "Rosanna" und "Africa", wobei letzterer ein beachtliches Revival des Originals in hiesigen Rockclubs auslöste, das niemand hätte erahnen können haben Weezer nun eine neue Single namens "California Snow" via Atlantic Records veröffentlicht. Die Nummer stammt aus dem Film "Spell" (Premiere: 23. September 2018), der von einem Illustrator handelt, der nach dem Tod seiner Verlobten durch die einsamen Landschaften Islands wandert und dessen Zwänge ihn vor große Herausforderungen stellen. Sänger Rivers Cuomo hat im Film auch einen Cameo-Auftritt.

Hier findet ihr die Single auf den üblichen Kanälen.

Via Epitaph ist heute "Palms", das neue Album der Post-HC Koryphäen Thrice erschienen. Klassische zehn Songs stark ist die Platte, die auf das 2016er "To Be Everywhere Is To Be Nowhere" folgt. Der Opener "Only Us" spielt mit dem Synthiesound der 80er, wie ihn viele Bands nach dem Erfolg der Netflix-Serie "Stranger Things" eingesetzt haben, was aber hier nicht platt und aufgesetzt wirkt, sondern sich gut einfügt. Die Single "The Grey" wird durch den waldbrandtrockenen Bass dominiert, "Everything Belongs" ist eine wunderschöne Ballade, die in einem epischen Outropart mündet und auch "Beyond The Pines" frisst den Hörer durch seine Melancholie auf. Der Punk ist tot. Lang lebe Thrice - trotzdem. Denn "Palms" ist deutlich spannender als sein Vorgänger oder die für mich vollkommen langweiligen "Beggars" und "Major / Minor".

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https://play.google.com/music/m/B4gsg6fd3pbxu46bql3mnchxkla?t=Palms_-_Thrice

Nach "Only Us" und "The Grey" gehen Thrice jetzt auf der Farbkarte noch eine Stufe weiter runter. "The Dark" heißt die neue Single aus dem am 14. September via Epitaph erscheinenden Album "Palms". Der kontrastreiche Song spielt mit einer reduzierten Strophe, einem wuchtigen Refrain und einem choralen Outro, bei dem Fans der Band Beteiligung gefunden haben, denn die Herren hatten dazu aufgerufen, die Zeile "No we're not gonna sit in the dark anymore" einzusingen und einzusenden.

Über das Album sagte Dustin Kensure:

I got up and started listing off all the things an open palm represented, especially as opposed to the idea of a closed hand or a fist. That became the basis of the record: that feeling of being open, whether it’s open to mystery or to receive things or to give. The album came from a place of trying to combat the hate and bigotry we’re seeing in the world right now, but attempting to do that in a way that’s nondivisive. Even though some of these songs are really aggressive-sounding, I wanted to make sure they never felt like finger-pointing, especially at a time when there’s so much talking past each other.

Vorbestellen könnt ihr die Platte u. a. hier.

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https://play.google.com/music/m/B5pp3vybvahuvjmuxxnjmf7vyo4?t=The_Dark_-_Thrice

 

Nach der erste Single "Life Savings" (den ihr hier übrigens ganz legal für lau herunterladen könnt) haben Cursive nun die nächste Nummer des am 05. Oktober via Big Scary Monsters erscheinenden Albums "Vitriola" veröffentlicht.

"Wenn ein Song mit Negativität und Dunkelheit auf dich einschlägt, fühlt es sich gut an, wenn man dem Hörer am Ende einen Ausweg anbietet und ein Fünkchen Hoffnung spendet. Ich glaube, das musste ich bei der Arbeit am neuen Album immer im Hinterkopf behalten, denn es ist ziemlich düster geworden und ich war grausamer denn je, danke der aktuellen Regierung. Es war für mich besonders wichtig auf 'Vitriola' einen facettenreicheren Sound und eine große Auswahl an verschiedensten Emotionen zu präsentieren.“ 

Das ausführliche Interview findet ihr hier bei Stereogum, die Platte könnt ihr hier vorbestellen.

Nach "Disconnect" haben Basement die nächste Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Stigmata" ist voller Schwermut, erinnert an frühe Emo-Zeiten à la Mineral mit ein bißchen Bush zu "Sixteen Stone"-Zeiten (auch wenn mich die Emo- und Hardcore-Polizei dafür schlagen wird).

"Beside Myself" erscheint am 12. Oktober via Fueled By Ramen, die ihr hiervorbestellen könnt.

Via Pure Noise Records ist heute "Welcome To The Neighbourhood", das neue Album von Boston Manor erschienen. Produziert wurde das Album von Mike Sapone (Taking Back Sunday, Mayday Parade, Public Enemy),

"The world that 'Welcome To The Neighbourhood' inhabits is an unapologetically bleak one, a world rife with poverty and drug addiction, boarded up shops and a population unable to escape a predicament they didn’t even know they were in. My generation financially and culturally barren. We can’t afford to buy a house, we’re very much paying the price for our parents’ generation’s mistakes, but at the same time too fucking lazy and distracted and comfortable to do anything about it.” - Henry Cox (Gesang)

Die Band aus dem britischen Badeort Blackpool hat ein feines Potpourri an Post-HC Songs mit starken Alternative Rock-Anleihen zusammengestellt. Songs wie "Halo" haben das Zeug zum Clubhit, den man auch noch übermorgen spielt, atmosphärische Nummern wie "Digital Ghost" oder das triste Schuldbekenntnis "The Day That I Ruined Your Life" sind repräsentative Extreme der Platte. Einzig das Interlude "FY1" verwirrt ein wenig unter den 13 Tracks.

Zuletzt hatte die Band noch den Clip zu "Bad Machine" veröffentlicht:

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bopepj3fg6kb32cxbdxxkz5tapm?t=Welcome_to_the_Neighbourhood_-_Boston_Manor

Nach "Callow" haben Therapy? nun die nächste Single des kommenden Albums veröffentlicht. "Wreck It Like Beckett" heißt die Nummer, deren seltsamer Titel der Sänger der Band wie folgt erklärt:

"This song originated with Michael. He told me he had a riff which reminded him of 'She Watch Channel Zero' by Public Enemy and he sent me over a bass riff, a guitar riff and a drum beat. I thought the riff was incredible, and so we chopped it up in the rehearsal room, to make it more stop-start, like [classic Therapy? tracks] Knives or Screamager, and that really worked. Lyrically, it’s about trying to start anew. The reason that [Irish playwright and poet] Samuel Beckett is referenced in the title is that each time Beckett began a new project he used to imagine that he was sitting at a desk and could swipe his arm across the desk to clear away all the sheets of paper so that he could make a fresh start. This is a song that sets the album up as a new chapter for Therapy?.” - Andy Cairns (Gesang, Gitarre)

Vorbestellen könnt ihr "Cleave", das am 21. September via Marshall Records erscheint hier.

Therapy? on tour:

16. Oktober, Knust, Hamburg
18.Oktober, Zoom, Frankfurt
19. Oktober, Gebäude 9, Köln
20. Oktober, Sputnikhalle, Münster
21. Oktober, SO36, Berlin

Nach "Halo" haben Boston Manor nun die nächste Single des am 07. September erscheinenden Albums "Welcome To The Neighbourhood" (Pure Noise Records) veröffentlich. Auch der neue Track "England's Dreaming" ist geprägt durch einen trägen Rhythmus, Schwermut und Melancholie.

"Probably my favourite track on the record. The song’s about waking up one day and realising you have nothing in common with your fellow man. I’m just trying to draw attention to a few issues. The things that are important to my generation are just so trivial in my eyes, but who am I to say? I can’t really offer any immediate solutions, but I can try to throw a bucket of cold water on some of my peers, to just get them to feel more and think more and not be so apathetic.” - Henry Cox (Vocals)

Vorbestellen könnt ihr die Platte z. B. hier.

Boston Manor live:

02. Oktober: Köln Luxor
03. Oktober: Hamburg Headcrash
04. Oktober: Berlin Musik und Frieden
06. Oktober: Wiesbaden Kreativfabrik
08. Oktober: Wien Arena
10. Oktober: Zürich Hafenkneipe
12. Oktober: Haarlem Patronaat (NL)
13. Oktober: Uncle M Event - Feierwerk + Hansa 39