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Via Redfield Records ist heute "Island", das neue Album der kanadischen Living With Lions erschienen. Nach den Singles "Second Narrows" und "Tidal Wave" findet ihr noch zehn weitere formidable Punkrock-Songs auf dem neuen Album, an dem die band ca. zwei Jahre arbeitete und nicht selten durch gesundheitliche Probleme zurückgeworfen wurde.

Vom Uptempo-Punkrock bis zu leisen Interludes, Mitsing-Refrains und melancholischen Pop-Punk Nummern ist alles dabei und - so irrsinnig es bei einem Punkrock-Album klingen mag - verleiht "Island" eine schöne Vielfältigkeit. Technisch sind Chase, Landon, Loren, Craig (der Neue an der Gitarre) und Bill extrem fit und daraus machen sie auch keinen Hehl. Living With Lions haben hier keine 0815-Punk-Platte abgeliefert, sondern die (unfreiwillig vorhandene) Zeit genutzt und ein ganz besonderes Album geschaffen.

Kaufen könnt ihr die Platte hier.

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https://play.google.com/music/m/Bext2duny5jwkyqknzwtlbgr7iu?t=Island_-_Living_With_Lionshttps://play.google.com/music/m/Bext2duny5jwkyqknzwtlbgr7iu?t=Island_-_Living_With_Lions

Nach "Is This The Real Life" haben Emery die via BC Music nächste Single eines möglichen kommenden Albums veröffentlicht. "Safe" heißt die melancholische Nummer, die erst ruhig startet, dann aber nach und nach wächst. Und wieder ergänzen sich die Stimmen von Toby und Devin hervorragend.

"This song really is extra special to us. It was written in memory of Joyce Shelton (Devin's mom) and Jenny Carter (Matt's mom), both who passed away unexpectedly since our last album."

In Eigenregie ist heute das neue Album von The Midnight erschienen. Nach dem 2017er "Nocturnal" haben Tyler Lyle und Tim McEwan zusammengestellt, wobei davon einer ein Interlude und einer ein Prelude sind. Zusammen mit den Singles "America 2" und "Lost Boy" sowie dem Outro "Arcade Dreams" haben die Beiden eine nette Synth Pop/Synth Wave-Platte veröffentlicht, die die melancholische Stimmung der 80er Abseits der Durchgeknalltheit der Neuen Deutschen Welle und italienischen Chansons transportiert.

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https://play.google.com/music/m/Bf6t3g73dw2gtzl5uk2qukhhfdm?t=Kids_-_The_Midnight

Die Alternative-Urgesteine Therapy? haben heute via Marshall Records ihr mittlerweile 15. Album veröffentlicht. Nach etlichen Touren durch Europa, mal akustisch, mal verstärkt haben die Nordiren nun mit "Cleave" eine Platte vorgelegt, die sich auf alte Tage besinnt und sich irgendwo zwischen den (noisig-rockigen) 90er-Alben "Troublegum" und "Nurse" bewegt (alleine die Piccolo-Snare schiebt den Hörer zurück in die Hochzeit des Grunge und Alternative).

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https://play.google.com/music/m/Bdxg3qvhx2jfyxpxsyywe7odfmy?t=CLEAVE_-_Therapy

Am heutigen Freitag ist via Rise Records das neue selbstbetitelte Album der Australier Dead Letter Circus erschienen.  Zehn Progressive Alternative Rock-Songs auf knapp 40 Minuten mit Charisma, Dynamik und der bandtypischen Epik. Wie gehabt finden Fans von Circles, Karnivool und Caligula's Horse, was sie suchen.

Alle Streaminganbieter zur Single findet ihr hier.
Physisch bekommt ihr es z. B. bei EMP.

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https://play.google.com/music/m/Btc2yxr7zioypkrvcasjaftjr5y?t=Dead_Letter_Circus_-_Dead_Letter_Circus

Via Pure Noise Records ist heute das neue Album von The Story So Far erschienen. Auf "A Proper Dose" findet ihr 11 Songs zwischen Pop-Punk und Emo. Verglichen mit früheren Songs wie "Quicksand" oder "Nerve" sind die neuen Nummern deutlich gemäßigter und würde man den musaklischen Wandel beschreiben wollen, eignet sich das selbstbetitelte Blink-182 Album aus 2003, das damals einen deutlichen Wandel weg vom Punkrock zum Alternative/Emo markierte. Dennoch gibt es neben eher ruhigen Nummern auch vereinzelte Punkrock-Songs wie "Need To Know" oder "Light Year".

We didn’t really have a deadline and the biggest enabler of us getting the record to where we wanted it was having time to work on it. Since our last record, we’ve all collectively really gotten into The Beatles. It’s not like we’re trying to sound like The Beatles, but it just gives you a crash course in songwriting and how you can experiment but retain your identity.” - Kevin Geyer (Gitarre), Ryan Torf (Drums)

Die Songs entstanden teilweise in ihrer Rohfassung auf Wurlitzer Synthesizern, was vielleicht auch den allgemeinen Sound der Platte erklärt. Produziert wurde die Platte von Sam Pura, der bereits mit der Band arbeitete und auch für die letzten beiden Hundredth-Alben "Rare" und "Free" verantwortlich war.

Kaufen könnt ihr die Platte z. B. hier.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/Bnmhvc7q5icltngvgr4lcv55z6y?t=Proper_Dose_-_The_Story_So_Far

Nach den beiden Toto-Coversongs "Rosanna" und "Africa", wobei letzterer ein beachtliches Revival des Originals in hiesigen Rockclubs auslöste, das niemand hätte erahnen können haben Weezer nun eine neue Single namens "California Snow" via Atlantic Records veröffentlicht. Die Nummer stammt aus dem Film "Spell" (Premiere: 23. September 2018), der von einem Illustrator handelt, der nach dem Tod seiner Verlobten durch die einsamen Landschaften Islands wandert und dessen Zwänge ihn vor große Herausforderungen stellen. Sänger Rivers Cuomo hat im Film auch einen Cameo-Auftritt.

Hier findet ihr die Single auf den üblichen Kanälen.

Vom letzte Woche erschienenen Album "Dark Skies" (Solid State Records) haben die christlichen Metalcore'ler Fit For A King nun den Song "Oblivion" als Musikvideo veröffentlicht.

To put it simply, ‘Oblivion‘ is a story about a man’s search for forgiveness. The lyrics in this track were inspired by a fan (who wishes to remain anonymous), who had done some hurtful things to people he loved. He felt he was beyond forgiving, though he desired it deeply and wanted to make things right. The chorus, ‘Tell me I won’t be forgotten,’ is his cry to God to not abandon him, to give him peace. It’s one of the more emotional songs on the album.” - Ryan Kirby (Vocals)

Das Album bekommt ihr hier. Photos ihrer Show Anfang des Jahres in Oberhausen findet ihr übrigens hier.

Am 27. Juli haben Face To Face ihre Akustik-Platte "Hold Fast (Acoustic Sessions)" via Fat Wreck Chords veröffentlicht, die bekannte Songs der Band - oh Wunder - akustisch interpretiert. Daraus gibt es nun zur Nummer "All For Nothing" ein monochromes Musikvideo.

Die Band, die sich bereits 1991 gründete, 2003 auflöste und deren Sänger Trever Keith anschließend zusammen mit Chad Blinman als Mashup-Duo The Legion of Doom Aufmerksamkeit erregte, sind damit nach z. B. Rise Against, Bayside oder Strung Out die nächste alteingesessene Punkband, die ruhigere Töne anschlägt.

Madball haben kürzlich ein neues Video zum Song "Freight Train" aus dem aktuellen Album "For The Cause" (Nuclear Blast) veröffentlicht. Verantwortlich für die Szenen, die größtenteils aus Live-Momenten der diesjährigen Deutschland-Tour bestehen ist der Hamburger Daniel Prieß, der nebenbei auch Gitarrist bei Light Your Anchor ist.