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Via Hopeless Records haben Hundredth eine Remix-Version von sieben ihrer Songs der aktuellen Platte "Rare" veröffentlicht. Die vielleicht größte musikalische Überraschung 2017 - vom Melodic HC zum Dream Pop/New Wave mit nur einer Platte - geht noch einen Schritt weiter. Was vorher noch eher in Richtung "Band-Musik" ging, bei der Schlagzeug und Gitarre identifizierbar waren und beinahe A.F.I.-Charakter besaß ist nun temporeduziert und reine Synthie-Musik. Chadwick & Co. verlangen ihren Fans hier schon ordentlich was ab. Aber vielleicht ist "Ganz oder gar nicht" genau der Weg, um sich weder mit Kalkül-Vorwürfen konfrontieren zu lassen oder auf ausgetretenen Pfaden zu wandern.

Alle Streaming- und Kaufanbieter findet ihr hier plus Download-Kauf bei Bandcamp.

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https://play.google.com/music/m/Brjm5yuek3ecvgzrmjhw4kb3ys4?t=Ultrarare_-_Hundredth

Nach ihrem grandiosen letzten Album "In The Wake Of Our Discord" haben die Progressive Heavy Pop-Punks Capstan nun eine 2-Track EP namens "Haunted" veröffentlicht. Darauf enthalten ist der neue Song "Bury Your Bones" sowie eine Akustik-Version des Songs "Wax Poetic", der vom 2016er "Cultural Divide" stammt.

Aufgenommen und gemischt wurde die Platte vom mit Gold dekorierten James Paul Wisner (Wisner Productions), der bereits mit Underoath, As It Is, Paramore und Further Seems Forever arbeitete, gemastert von Andy VanDette (Engine Room Audio), der für Sevendust oder The Killers an den Reglern stand.

Vor dreißig Jahren von Shouter Freddy Cricien, dem Halbbruder von Hardcore-Legende und Agnostic Front-Sänger Roger Miret gegründet sind Madball eine der beständigsten Bands der Szene, wenn gleich an den Drums oft durchgetauscht wurde. Heute ist via Nuclear Blast die 13. offizielle Platte (EPs eingeschlossen) erschienen. 12 Songs stark ist "For The Cause" und featured Body Counts Ice-T und Rancids Tim Armstrong.

Live präsentiert die Band die Platte neben einer Show im Düsseldorfer Stone auch hier:

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Via Pure Noise Records ist heute das neue Album der State Champs aus Albany erschienen. 13 Pop-Punk Songs, von denen der ein oder andere sicher seinen Weg in die Freibad-Playlists finden wird. In der Youtube-Playlist findet ihr zudem Videomaterial der Writing-Sessions als visuelle Untermalung zu jedem Song.

Das Album wurde zudem mit prominenter Unterstützung geschrieben. Alex Gaskarth von All Time Low und Mark Hoppus von Blink-182 halfen bei der Komposition der Songs, die mal punkig, mal balladenhaft sind.

We had no idea he was even coming in. Then the next day, me and Mark Hoppus are just sitting out by John Feldmann’s pool writing lyrics from scratch. And that ultimately ended up being ‘Dead And Gone,’ which is the first single on the record. There are songs on this album about everything. There’s break-ups, and flings, love, loss, all of that. I’ve seen a little bit of everything through this writing process.”  - Derek DiScanio (Vocals)

Hier findet ihr das Video zur letzten Single "Our Time To Go".

Die Band kommt zudem im Herbst/Winter auf Tour mit der Galaxy Camp Familie:

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Nachdem Dance Gavin Dance gerade erst die letzte Single "Count Bassy" veröffentlicht haben, erscheint am heutigen Freitag das Gesamtwerk "Artificial Selection" via Rise Records. Klanglich orientiert man recht nahe am Vorgänger "Mothership" und spielt sich wild durch funky Progressive Post-HC Welten, musikalisch wie auch textlich zitiert sich die Band an manchen Stellen sogar selbst, sei es durch wiederverwendete Rhythmen ("Count Bassy") oder auch bei den Lyrics ("Evaporate" zitiert "Me And Zoloft Get Along Quite Fine"). Tilians Stimme ist deutlich rauher geworden, rauchiger, und Shouter Jon Mess wirkt etwas variabler als auf den Vorgänger-Alben. "Story Of My Bros" rechtfertigt auch den Genre-Hinweis "Punk" auf der FB-Seite der Band. "The Rattler" ist die vielleicht chaotischste Nummer, die die Band je geschrieben hat und könnte The Dillinger Escape Plan-Fans freuen.

Als Gäste hat man sich Andrew Wells von Eidola sowie den ehemaligen DGD-Sänger Kurt Travis (jetzt Royal Coda) geholt. Das Album ist gefühlt etwas sperriger und braucht seine Zeit, um zu zünden. Hits wie "Exposed" oder "Betrayed By The Game" vom Vorgänger-Album kristalisieren sich nicht ganz so schnell heraus.

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Mörderisch gute Musik gibt's heute aus dem Hause Zeal & Ardor, der/die via Radicalis Music heute sein zweites Album "Stranger Fruit" veröffentlicht hat. Der Schweizer Manuel Gagneux, der mittlerweile auch eine Band um sich herum aufgebaut hat, hat es sich zum Auftrag gemacht, schwerpunktmäßig Gospel und Black Metal-Elemente miteinander zu verbinden. Was auf dem ersten Album noch sehr klinisch und teilweise etwas leblos klang (dennoch war es ein super Album!) ist hier nochmal ausgereifter, was auch die letzte Single "Built On Ashes" beweist, die das vorliegende Album schließt. 16 Tracks, die den Hörer in Klangkonstrukte mitnehmen, die er bestimmt so noch nicht gehört hat.

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Via Hopeless Records haben Moose Blood heute - einen Tag vor dem üblichen Release-Freitag ihre 2-Track EP "You're All I Need" veröffentlicht. Darauf zu finden sind "Talk In Your Sleep" und "Can We Stay Like This" als Akustikversionen.

Alle Streaming- und Kaufoptionen findet ihr hier.

Die Songs stammen vom aktuellen Album "I Don’t Think I Can Do This Anymore", das diesen März erschien.

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Am 01. Juni ist nach der 2017er "The Path" EP nun die neue EP der finnischen Wheel via Umbrella Artist Productions erschienen - feiner Progressive Rock mit grungiger Alternative Rock-Note. Kurz vor Release der vier Songs hatte die Band noch ein Video zum Song "Please" veröffentlicht, der in zwei Versionen auf der Platte enthalten ist. Von groovigen Sequenzen über wilde Gitarrensoli bis hin zu melancholischen Cello-Parts ist alles dabei und lässt die mit nur eigentlich drei Songs doch recht kurze EP dennoch spannend erscheinen. Fans von Opeth, LizZard, Soen oder Tool sollten den vier Herrschaften definitiv mal ein bis zwei Ohren schenken.

Kaufen/streamen könnt ihr die EP hier.

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Via Long Branch Records ist vor einer Woche das neue Album der Londoner Black Orchid Empire erschienen. Das Trio, bestehend aus Paul Visser (Vocals/Gitarre), Dave Ferguson (Bass/Vocals) und Billy Freedom (Drums) spielt Groove getriebenen grungy Alternative-(Prog)Rock, der mich zeitweise an alte Foo Fighters, Silverchair ("Toru's Maze"), dann wieder an Dead Letter Circus oder Stone Temple Pilots erinnert.

Kaufen könnt ihr die Platte hier.

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Via Island Records/Universal Music ist heute "Noonday Dream", das neue Album von Ben Howard erschienen. Und so sehr mich sein Pop-Superhit "Keep Your Head Up" genervt hat und es heute noch tut, so tiefgängig und vielschichtig ist sein neues Album. Klangexperimente allerorten, Gesang, wo er passt und nicht, wo er muss, eine gedrückte Stimmung überwiegt. Outro-Musik für "The Beach". Große Euphorie, tiefer Fall, Realität. Und das unterscheidet ihn z. B. vom nervigen Geschrammel eines James Blunt. Nicht unbedingt ein Sommer-Soundtrack - oder vielleicht auch gerade der, den man manchmal im Sonnenuntergang braucht.

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