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Diese Woche Montag ging's für mich in die Live Music Hall nach Köln. Zwei großartige Long Branch Records-Bands hatten die Ehre, den Abend beim Nachholkonzert der britischen TesseracT zu eröffnen, die ihre Show am 09. November wg. des liegengebliebenen Tourbusses absagen mussten. Die Photos von Unprocessed (Wiesbaden), The Hirsch Effekt (Hannover) (die beide wie gewohnt eine großartige Show ablieferten) und erwähnten TesseracT - übrigens wiedervereint mit Sänger Daniel Tompkins - findet ihr bei MoreCore.de.

Fotos: TesseracT, The Hirsch Effekt und Unprocessed in Köln (26.11.2018)

2018, was soll ich sagen. Ohne wie ein verbitterter Musikfan von gestern klingen zu wollen, hat dieses Jahr dankbarerweise viele alte Bands wiederbelebt und nicht selten den Nachkömmlingen, denen oft das Herzblut und die Eigenständigkeit fehlt(e) gezeigt, wie's richtig geht.

In diesen Comeback-Reigen haben sich nun auch Mineral eingereiht. Ende der 1990er zwischen Bands wie The Appleseed Cast, The Get Up Kids oder The Promise Ring aufgeblüht und schneller als gedacht wieder eingegangen kehrt die Band nun zum 25-jährigen Jubiläum zurück. Um das zu feiern gibt es - nach 20 Jahren -  zwei neue Songs sowie ein Photobuch samt Geschichten/Zitaten, beides unter dem Titel "One Day When We Are Young" - und eine Tour mit Halt in Deutschland. Neben "Your Body Is The World" ist auf der Platte auch das acht Minuten lange Epos "Aurora" enthalten, das die Band nun als erste Single ausgekoppelt hat.

Das Photobuch mitsamt der 10" gibt's hier zu kaufen.

Die Tourdates:

25.05. Köln - Artheater
27.05. Hamburg - Hafenklang
28.05. Berlin - Lido
29.05. München - Hansa 39

Vergangene Woche Dienstag, dem 30.10.2018 ging's für MoreCore.de quasi per pedes ins Düsseldorfer The Tube zu Caligula's Horse, Circles und I Built The Sky, die mich bereits beim Euroblast 2018 so mitgerissen haben, daß ich mir die Show in der Heimat einfach nicht entgehen lassen konnte. Zudem ließ sich dadurch die Beinahe-Tradition, australische Bands im The Tube zu besuchen - damals mit Twelve Foot Ninja - fortführen. Und was soll ich sagen: Australier sind einfach die sympathischeren Menschen. Kein Witz. Viel Spaß mit den Photos:

Fotos: Caligula’s Horse, I Built The Sky und Circles in Düsseldorf (30.10.2018)

Japans Post-Rock-Speerspitze Envy meldet sich passend zur herbstlichen Atmosphäre mit einer 2-Track EP via Temporary Residence Ltd. zurück. "Alnair In August" beinhaltet die Songs "Dawn And Gaze" und "Marginalized Thread", welche die ersten Vorboten auf das für 2019 erwartete Album darstellen.

2016 verließ Sänger Tetsuya Fukagawa die Band und kehrt nun für das nächste Kapitel der Bandgeschichte zurück, die wahrhaftig bereits 1992 begann.

Da ist sie! Die erste Single der Düsseldorfer MyTerror nach sieben langen Jahre. Wer meinen Instagram-Account verfolgt, weiß, daß ich schon länger ein tiefes freundschaftliches Verhältnis zur Band pflege und umso mehr bin ich stolz, darauf, was Schmiddi, Kreuzberg, Schröda und Erik da gezaubert haben. "Stillstand ist der Tod" - Hardcore-Punkrock ohne Komprimisse, satt abgemischt von Micha in den Rock Or Die Studios, wo u. a. auch die Rogers ihre Alben haben aufnehmen und mischen lassen.

Die neue Platte "Reflections" erscheint dann 2019.

Live gibt's den Vierer dann - nachdem sie erst kürzlich den Opener für die Moscow Death Brigade in Düsseldorf geben durften - in diesem Jahr hier:

08.11.: Brandenburg, Haus der Offiziere*
09.11.: Saalfeld, Klubhaus der Jugend*
10.11.: Plauen, Alte Kaffeerösterei*
16.11.: Trier, Studiehaus
17.11.: Leisnig, AJZ
06.12. Kassel, 130bpm*
07.12. Karlsruhe, Substage*
14./15.12.: Mülheim, AZ

*Support für Feine Sahne Fischfilet

Diese Woche rief das Palladium, genauer gesagt Bullet For My Valentine, Of Mice & Men, Nothing More und Shvpes und da mir zwei der Bands noch nicht vor die Linse gesprungen sind, habe ich mich für MoreCore ins Auto gesetzt und bin nach Köln Mülheim gedüst. Wie diese bunte Mischung aus Alternative (Metal), Metalcore und Artverwandtem live ankam, lest ihr im Artikel meines Kollegen Jonas auf morecore.de.

Live bei: Bullet For My Valentine, Of Mice & Men und mehr in Köln

Ja ist denn heut' schon Halloween? Ähm, ja, und deshalb erschrecken uns Slipknot mir nichts, dir nichts mit einer neuen Single samt Video. "All Out Life" heißt die Nummer und wer Angst (whohooo) haben könnte, die Band verändere ihren Sound, orientiere sich am leider schwachen aktuellen Stone Sour-Album und würde massenkompatibler...SPOILER:  NÖ! Ab dafür:

Nach "My Queen" haben Can’t Swim kürzlich die zweite Single des am 16. November erscheinenden Albums "This Too Won't Pass" (Pure Noise Records) veröffentlicht. "Sometimes You Meet The Right People At The Wrong Times" heißt der Track, dessen Titel durch ein Photo, das Sänger Chris LoPorto von seiner Freundin erhielt, als sie sich von ihm trennte - eben mit jenem Text auf der Rückseite.

"It really put so much into perspective at the time and eventually found it’s way into the subject matter of this song. It packs a lot of power and exciting rhymes, making it one of my favourites on the record. I think if Stranger and Your Clothes had a baby, it would be this song."

Tracklist:

1. What Have We Done
2. My Queen
3. Sometimes You Meet The Right People At The Wrong Times
4. Hell In A Handbasket
5. Congratulations, Christopher Hodge
6. Malicious 444
7. Not The Way It Was
8. Amnesia 666
9. Daggers
10. Winter of Cicada

Vorbestellen könnt ihr z. B. hier.

AFI sind zurück und das punkiger als manch einer erwartet hätte. Am 07. Dezember erscheint auf dem bandeigenen Label EX NOCTEM NACIMUR die EP "The Missing Man" und daraus gibt es nun die erste Single "Get Dark". Die Nummer zeigt klare Reminiszensen an das 2000er "The Art Of Drowning" oder "Sing The Sorrow". Für den Mix und die Produktion zeichnet sich AFI-Gitarrist Jade Puget verantwortlich.

From the initial performance and recording, it had a driving sense of forward movement and penetrating connection. The song’s themes of deification and deference, self-loathing and vanity, captivation and release, damage and healing, are posed in a subtle invitation to those inherently compelled to accept.” - Davey Havok (Vocals)

The song is built on the sparseness and simplicity of the verse drum groove and guitar riff that opens up into this big anthemic chorus. For the EP, the same idea of a certain rawness was really important to the overall vibe. I feel like it’s easy to turn out a slick, polished set of songs, but to walk that fine line between studio creation and live sound can be difficult. It’s been an intense labor of love and we can’t wait for everyone to hear it.” - Jade Puget (Gitarre)

Hier könnt ihr die EP bestellen.

Für MoreCore.de ging's am Dienstag ins gemütliche MTC, ein Déjà-vu quasi, denn die Black Peaks scheinen Gefallen am dunklen Keller auf der Zülpicher Straße gefunden zu haben, so gastierten sie bereits vor 1,5 Jahren hier und 2015 starteten sie gar die Reihe an selbigem Ort. Dieses Mal dabei: Tusky (fast ausnahmslos John Coffey-Mitglieder) und die Pariser The Prestige. Wie's im Detail war und vor allem, wie das Ganze aussah, findet ihr auf der MoreCore-Website. Viel Spaß.

Live bei: Black Peaks, Tusky und The Prestige in Köln