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Was auch immer die Gründe sein mögen - und manchmal möchten Bands nur aus Knebelveträgen mit Plattenfirmen raus - das Sterben der Bands hat diesertage zugenommen. Die aktuellsten Fälle: Vanna und letlive..

Ja, genau die Vanna, die sich seit 13 Jahren den Arsch aufreißen und über Epitaph zu Artery zu Pure Noise Records wechselten und mit "All Hell" ein grandioses Album ablieferten und zuletzt mit Beartooth auf Tour ordentlich an der Fanbase gearbeitet haben (Photos findet ihr hier). Alle Details, ob verständlich oder nicht, lest ihr hier.

Die Band erklärt zudem bei Instagram:

"After touring for over 10 years, living our lives on the road and on the stage, it's time for us to go chase those other dreams that may have waited on a shelf. We've started families, careers, and new lives all the while spending our nights sweating in a club or a Warped Tour parking lot with you and those sides of us and our lives need attention as much as Vanna did."

Und damit nicht genug der schlechten Nachrichten. Auch letlive., die mit "If I'm The Devil" ein großartiges Album veröffentlicht haben, geben das Ende der Bandgeschichte bekannt. Ja, die Letlive. um Ausnahme-Sänger Jason Butler, der u. a. mit The Ghost Inside, Pierce The Veil oder Emarosa zusammenarbeitete.  Die Details lest ihr hier. Das klingt vlt. erstmal wie eine Pause, aber optimistisch ist anders.

Beide Bands haben - vermutlich aus vertraglichen Gründen - nicht 100% Stellung bezogen. Im Grunde kann man zwischen den Zeilen lesen, was immer wieder mitschwingt, wenn Bands sich auflösen oder Kampagnen starten, um Aufnahmen, Touren oder Equipment zu finanzieren: Man verdient als Rockband einfach kein Geld, wenn man nicht Metallica oder Red Hot Chili Peppers heißt.

Vielleicht liegt es jetzt an uns, mehr denn je, das Bandsterben zu beenden und wieder mehr Platten (Vinyl oder CDs) und Merch zu kaufen, vorzugsweise auf Konzerten, da hier am meisten für die Acts abfällt und die Künstler zu unterstützen, danke für das zu sagen, was uns durch Hochs und Tiefs begleitet. Streaming hin oder her, Musik kann man nur im Herzen tragen, wenn man sie wertschätzt.

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Nach "Stitch" haben Wage War nun mit "Don't Let me Fade Away" den zweiten Song des kommenden Albums veröffentlicht. Und zu selbigem gibt es nun auch mehr Details:  "Deadweight" wird es heißen und am 04. August über Fearless Records erscheinen. Die ausführenden Produzenten sind (wieder) Jeremy McKinnon von A Day To Remember (aus deren Heimstadt Ocala auch Wage War stammen) und Andrew Wade.

Gitarrist und Sänger Cody Quistad sagt zum Album: "Lyrically, it's the most vulnerable and honest we've ever done. Musically, we really pushed ourselves on the heavy and melodic sides of our band. 'Stitch' was an insight to the heavy and now we give you a melodic answer, 'Don't Let Me Fade Away'.
This record was exceptionally hard to pick singles for because of how much time and work we put into making every song a great one, 'Don't Let Me Fade Away' was always a stand out from the beginning. It's all the elements that make up our band in one song, and in a perfected state. We're very excited for all that's ahead!”

Tracklist: 

1. Two Years
2. Southbound
3. Don't Let Me Fade Away
4. Stitch
5. Witness
6. Deadweight
7. Gravity
8. Never Enough
9. Indestructible
10. Disdain
11. My Grave Is Mine To Dig
12. Johnny Cash

PreOrders, auch als transparent grünes Vinyl: http://fearlessrecords.firebrandstores.com/products.php?cat=4483 

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Nach "Party On Apocalypse" und "Happy Being Miserable" haben die (Pop-)Punkrocker von New Found Glory heute ihr neues Album "Makes Me Sick" via Hopeless Records veröffentlicht. Los geht's mit dem College-Rock-Song "Blurred Vision", der auch gut auf einem "American Pie"-Soundtrack vertreten sein könnte. "Your Jokes Aren't Funny" oder "Barbed Wire" sind klassische NFG-Nummern und die Platte könnte den ein oder anderen durch den hoffentlich bald startenden Sommer begleiten.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/m/B4a35xzlvq4jadyhyur422cre6y?t=Makes_Me_Sick_-_New_Found_Glory

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Am 15. September erscheint "Mania" (Fueled By Ramen/Island Records), das neue Album von Fall Out Boy. Vorab gibt es jetzt das eher ruhige und elektronisch beeinflusste "Young And Menace", das deutlich mehr Pop-Charakter als die Rock-Songs, mit denen sie großgeworden sind hat. Nachdem die Bands bereits für “American Beauty/American Psycho” Mötley Crües “Too Fast for Love" gesampled hat, bauen sie erneut eine Referenz zu Nikki Sixx im aktuellen Song ein.

Digital vorbestellen kann man das Album hier, physische Kopien auch im Bundle gibt's hier.

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Vom aktuellen Album "This Light I Hold" (Rise Records) haben Memphis May Fire nun den Song "Wanting More" als Musikvideo veröffentlicht.

"Now I'm covered in greed and the reflection I see doesn't look like the man I want to be
I spent my life chasing after things that I fought for and now I'm torn"

Von der Rooftop-Bar in die Garage...so schnell kann's gehen, wenn man den Hals nicht vollbekommt. Also immer schön am Boden iund dankbar bleiben.

He Is Legend habe ich vor Trillionen Jahren mal als Vorband von Atreyu in Köln gesehen. Damals waren sie mir zu abgedreht. Aber diese Verrücktheit ist auf dem aktuellen Album auch ein wenig gewichen und man findet deutlich leichter Zugang zur Musik. Die Jungs mischen immer noch sauber Metal, Southern Rock, Grunge und Alternative-Klänge zu einem sauberen Paket. Seit heute gibt's 12 satte Rocksongs auf dem neuen Album "few" (Spinefarm Records) und mich würde es nicht wundern, wenn man sich damit neue Fans macht. Die (teilweise zweistimmigen) Vocals sind ausgreift und extrem variabel, zwischen Melodien und rauhen Gesangsparts, das Songwriting ist ausgeklügelt, die Instrumentierung perfekt und versiert. Hut ab.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/listen?u=0#/album/Bqi62uwr3iddcjvcaikqwt7pqvm/He+Is+Legend/few

Mina Caputo und ihre Mitstreiter haben's lange spannend gemacht, ob es nochmal ein Life Of Agony-Album geben wird und wo es musikalisch hingehen könnte. Mit dem Titelsong "A Place Where There's No More Pain" und "World Gone Mad" wurde schnell klar, daß man sich ein wenig auf alte "River Runs Red"-Zeiten besinnen würde, natürlich beeinflusst von den Entwicklungen der Zeit. Seit heute gibt es nun das 10 Songs starke Gesamtwerk via Napalm Records. Songs wie "A New Low" bringen dann sogar eine leichte Grunge-Stimmung mit sich.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/listen?u=0#/album/Bbeooofjpxrkyzdc6cizqifgpc4/Life+of+Agony/A+Place+Where+There's+No+More+Pain

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Es war ja eine Weile still um das Phänomen Gorillaz. Mit "Hallelujah Money" hatte die Band bereits ein politisches Statement gesetzt. Nun ist das Gesamtwerk erschienen und featured so illustre Gäste wie Pusha T., Grace Jones, De La Soul uvm.

Google Play Music:

https://play.google.com/music/listen?u=0#/album/Bev3gfyjnpbuvk27mlqihnw6vsm/Gorillaz/Humanz+(Deluxe)

Nach "Delusion" mit Jake Luhrs von August Burns Red haben The Voynich Code ein neues Brett veröffentlicht. "Born To Suffer" heißt die Nummer und wer heute noch eine Portion Frust sucht, der ist hier goldrichtig. "Aqua Viate" erscheint kommende Woche Freitag über das aufstrebende Metal-Label Primordial Records, auf dem auch Exist Immortal vertreten sind.

PreOrders: http://smarturl.it/TVCAquaVitae

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Nachdem die australischen Melodic HC-/Metalcore'ler House vs. Hurricane bereits im Januar den neuen Song "Give It Up" veröffentlichten, legen sie nun ein passendes Musikvideo nach und kündigen ihr neues Album "Filth" an, das am 02. Juni via UNFD erscheinen wird.

PreOrders: https://unfd.lnk.to/Filth